Schreiben Sie uns einen Leserbrief


Sehr geehrte Redaktion,

 

seit über 30 Jahre lebe ich im Rodenkirchener Malerviertel.  Im Sommer per Fahrrad, im Winter als Fußgänger nutze ich fast täglich die schöne Uferstraße Richtung Kapellchen. Dabei staune ich immer über die in meinen Augen gefährliche Ecke Barbarastraße/Uferstraße.  Kraftfahrzeuge, die aus der Barbarastraße in die Uferstraße einbiegen, werden per Einbahnstraßenschild darauf hingewiesen, das von rechts kein Verkehrsteilnehmer kommen darf. An der Ecke Uferstraße/Walter Rathenau-Straße steht aber ein Schild: Radfahrer frei!

Gehört nicht laut Straßenverkehrsordnung an das Einbahnstraßenschild Ecke Barbarastraße ein Hinweis auf eventuelle Radfahrer von rechts? Zumal man wenn man geradeaus den Leinpfad befahren will noch nach links ausweicht um die Bordsteinkante zu umfahren.

Ein Hinweis vor Jahren im Rathaus und auf dem Polizeirevier in Rodenkirchen hat leider nichts bewirkt.

Mit freundlichem Gruß

Ihr Kölner Bilderbogenleser Peter Westerhausen, per

Email

 

 


 

Nicht Barth, sondern Meier

Lieber Herr Thielen, lieber Klemens,

ich habe soeben den schönen Artikel im Bilderbogen gelesen, herzlichen Dank dafür! Und auch den Hinweis auf das Buch halte ich für sehr gelungen. In der Fülle unseres anregenden Gesprächs sind allerdings zwei sachliche Fehler unterlaufen, die ich bitte in der nächsten Ausgabe richtig zu stellen.  Meine Mutter Sibylle Epp, geborene Hildebrandt, kommt nicht aus Schlesien, sondern ist ein „echtes Rodenkirchener Urgestein“: Sie ist in Rodenkirchen geboren und aufgewachsen, viele alte Rodenkirchener kennen sie. Ihr Großvater väterlicherseits kam bereits kurz nach der Jahrhundertwende, etwa 1902/03, aus Thüringen nach Rodenkirchen und gründete hier die Ziegelei an der Ringstraße. Die Mutter meiner Mutter entstammt der Familie Meier, allesamt Rheinländer durch und durch, die neben dem Kino, auch die Gaststätte Zur Guten Quelle Maternusstraße/ Ecke Augustastraße unterhielten. Ich selbst war nicht Intendantin am Staatstheater Braunschweig, sondern Operndirektorin.

Kerstin Maria Pöhler, Köln, per Email

Hinweis der Redaktion:

Kerstin Maria Pöhler liest aus ihrem Buch „Einen Sommer lang“ am Mittwoch, 14. März, um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Köhl am Rodenkirchener Rathausplatz. 

 


 

Sehr geehrte Redaktion, nach dem Artikel im letzten „Bilderbogen“, in dem unter anderem über den Verein „donum vitae Köln“ berichtet wurde, den ich ehrenamtlich leite, erlebe ich sehr viel positive Resonanz. In unserer Beratungsstelle helfen wir Frauen, die sich aufgrund einer Schwangerschaft in seelischen oder sozialen Nöten befinden.  Viele Menschen signalisierten weitergehendes Interesse an unserer Arbeit, deshalb anbei unser Flyer zur Weitergabe. Man kann mich auch gerne persönlich kontaktieren (carola.blum@koeln.de). Wir freuen uns über jede Spende und auch über jedes neue Mitglied (ab 30 Euro Jahresbeitrag).

Herzlichen Dank und liebe Grüße

Carola Blum, Vorsitzende donum vitae Köln e. V.

 


 

Im letzten Bilderbogen haben wir über ein Pistolen-Fragment berichtet, das unser Leser Claude Gustin bei niedrigem Wasserstand im Rhein gefunden hatte.  Daraufhin rief uns unser Leser Frank Niesen an, Rodenkirchener Rechtsanwalt, und erzählte folgende Geschichte: Er sei sich sicher, gelesen zu haben, das die Baader-Meinhoff-Bande nach einem An - schlag auf den Arbeitgeberverband und die Entführung von Hanns-Martin Schleyer Anfang September 1977 Waffen und Munition in den Rhein bei Rodenkirchen „entsorgt“ habe. Und das genau an der Stelle, wo Gustin die Waffe gefunden habe.  Leider konnte er sich nicht mehr erinnern, wo er das gelesen habe, aber vielleicht kann uns eine andere Leserin oder ein anderer Leser weiterhelfen? 

Rufen Sie uns an, schicken Sie eine Nachricht per Karte oder Mail. Telefon 0221/935 26 88, KBB-Verlag, Wilhelmstraße 59, in 50996 Köln oder einfach an redaktion@ bilderbogen.


 

Hallo Bilderbogen-Redaktion,

vielen lieben Dank für den schönen Artikel (Streifzüge durch den Kölner Süden, Teil III). Ich habe mich sehr darüber gefreut und der Mannschaft vom FC Rheinsüd wird es bestimmt ebenso gut gefallen. Ich wollte sie fragen ob Sie mir das Bild schicken könnten?

Liebe Grüße: Kirstin Gabler

Sehr geehrter Herr Thielen, liebes Team vom Rodenkirchener Bilderbogen!  Herzlichen Dank im Namen aller Akteure der Kampagne „Kölner gegen Darmkrebs“ des Darmzentrum Köln e.V., für den wunderbaren Artikel in ihrem Magazin zur Kampagne abschließenden Aktion mit Elfi Scho-Antwerpes, Jean Pütz und Ralf Richter bei Dr.Keymis in der Praxis in der Klinik „Links vom Rhein“. Jeder Bericht hilft Leben zu retten, da bin ich mir sicher.  Ich wünsche eine frohe Zeit des Advents, liebe Grüße, Cornel Wachter (per E-Mail)


 

Betr.: Kreisverkehr an der Gesamtschule

Sehr geehrter Herr Thielen, Sie nannten ihn den „großzügigen“ Kreisverkehr.

Die Verwaltung findet ihn gelungen und versteht nicht, dass manche Leute über dieses Machwerk den Kopf schütteln. Ganz abgesehen von den in die Fahrbahn hineinragenden Randsteinen bei der Einleitung der Radwege in die Fahrbahn. Wehe dem, der exakt rechts fährt. Man möchte Verwaltung und Politik zurufen: „Klüngele künnt ihr, ävver kreisele nit!“ Zu gerne möchte ich einen Giga-Liner diese Stelle passieren sehen und dann hören können, wie der „Driver“ das Ding kommentiert.  Gemessen an dem Ding kommt, so fürchte ich, beim „Barbarakreisel“ noch einiges auf uns zu.

Freundliche Grüße

Dieter Kaiser, Rodenkirchen, per Fax.

 


Unverlangt eingesandt

Was der Rhein so alles freigab, als am 1. Dezember 2011 mit 94 Zentimetern am Pegel Köln der niedrigste Wasserstand aller Zeiten für diese Jahreszeit gemessen wurde.  Unser Leser Claude Gustin fand dieses Pistolen-Fragment in den letzten Novembertagen. Es lag in der Nähe des Steges des Kölner Ruder-Vereins von 1877. Vielleicht weiß ja einer unserer Leser, was das für eine Pistole ist und aus welcher Zeit sie stammt. Rufen Sie uns an, schicken Sie eine Nachricht per Karte oder Mail. Telefon 0221/935 26 88, KBB-Verlag, Wilmhelmstraße 59 in 50996 Köln oder einfach redaktion@bil derbogen.de.

 


 

 

Hallo Bilderbogen-Redaktion,

 

vielen lieben Dank für den schönen Artikel (Streifzüge durch den Kölner Süden, Teil III).

 

Ich habe mich sehr darüber gefreut und der Mannschaft vom FC Rheinsüd wird es bestimmt ebenso gut gefallen. Ich wollte sie fragen ob Sie mir das Bild schicken könnten?

 

Liebe Grüße

 

Kirstin Gabler

 

 


 

 

Sehr geehrter Herr Thielen, liebes Team vom Rodenkirchener Bilderbogen!

 

Herzlichen Dank im Namen aller Akteure der Kampagne „Kölner gegen Darmkrebs“ des Darmzentrum Köln e.V., für den wunderbaren Artikel in ihrem Magazin zur Kampagne abschließenden Aktion mit Elfi Scho-Antwerpes, Jean Pütz und Ralf Richter bei Dr.Keymis in der Praxis in der Klinik „Links vom Rhein“.

 

Jeder Bericht hilft Leben zu retten, da bin ich mir sicher.

 

Ich wünsche eine frohe Zeit des Advents,

liebe Grüße, Cornel Wachter

per Email.

 

 


 

 

Betr.: Kreisverkehr an der Gesamtschule

 

Sehr geehrter Herr Thielen,

 

Sie nannten ihn den „großzügigen“ Kreisverkehr.

Die Verwaltung findet ihn gelungen und versteht nicht, dass manche Leute über dieses Machwerk den Kopf schütteln. Ganz abgesehen von den in die Fahrbahn hineinragenden Randsteinen bei der Einleitung der Radwege in die Fahrbahn. Wehe dem, der exakt rechts fährt.

Man möchte Verwaltung und Politik zurufen: „Klüngele künnt ihr, ävver kreisele nit!“

Zu gerne möchte ich einen Giga-Liner diese Stelle passieren sehen und dann hören können, wie der „Driver“ das Ding kommentiert.

Gemessen an dem Ding kommt, so fürchte ich, beim „Barbarakreisel“ noch einiges auf uns zu.

 

Freundliche Grüße

 

Dieter Kaiser

Rodenkirchen, per Fax.

 


 

Sehr geehrter Herr Thielen,

 

mit großem Interesse haben wir Ihr Vorwort in der letzten Ausgabe des Bilderbogens gelesen. Und wir möchten es auch vorweg nehmen: wir haben nichts gegen den Markt. Im Gegenteil- der Markt trägt dazu bei, dass Rodenkirchen lebendig ist. Man sollte nur aufpassen, dass das Gleichgewicht zwischen Rodenkirchener Geschäftsleuten und Marktbetreibern nicht kippt. Der Samstags-Markt ist eine absolute Bereicherung für Rodenkirchen. Mittwochs sieht das schon einwenig anders aus. Viele Menschen gehen mittwochs gezielt aufden Markt und lassen dann selten noch einen Euro bei den ortsansässigen Geschäften. Den Bio-Markt halte ich für grenzwertig. Er wurde uns einfach vor die Nase gesetzt, wir wurden noch nicht einmal informiert.
 

Da drängt sich einem dann schon der Gedanke auf, dass wir Rodenkirchener Geschäftsleute „Bürger zweiter Klasse“ sind. Wenn es darum geht, sich für Rodenkirchen zu engagieren, werden die Geschäftsleute immer als Erste in die Pflicht genommen. Wie oft werden Bitten um Spenden an uns heran getragen: der Kindergarten hat Sommerfest, die Karnevalsgesellschaft hat Jubiläum, Sportvereine bitten um Unterstützung, Geld und Sachspenden an karitative und kirchliche Einrichtungen, wie z.B. die wöchentliche Obdachlosenspeisung usw. Klar, wir machen mit, weil wir das gerne machen und uns den Orten (Rodenkirchen, Weiß, Sürth, Rondorf ) verbunden fühlen. Oder ein weiteres Beispiel ist die monatliche Anzeige im Bilderbogen, der für die Bürgerkostenlos ist und der durch die Insertion der Geschäftsleutefinanziert wird. Und nicht zuletzt die Weihnachtsbeleuchtung, die Dank der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen ins Leben gerufen und von den Rodenkirchener Geschäftsleuten bezahlt wird. Die Rodenkirchener Geschäftsleute sind eine gute Gemeinschaft und zeigen viel Engagement. Und diese haben bereits in der Vergangenheit Opfer gebracht, als z.B. der Maternusplatz umgebaut wurde, ein Platz für die Rodenkirchener, wie man meinen mag. Und in der Zukunft stehen uns noch weitere Opfer bevor, wenn wir an die geplanten Umbauvorhaben (z.B. Kreisel) denken.
 

Und bei den Festen, die hier in Rodenkirchen gefeiert werden ist das nicht anders. Diese finden zum Wohl aller Einwohner aus Rodenkirchen und Umgebung statt. Man möchte Publikum aus Nah und Fern anziehen und auf unseren schönen Ort als Einkaufsmöglichkeitaufmerksam machen. Der Nikolausmarkt im letzten Jahr und das Sommerfest waren für uns mit großen finanziellen Einbußen verbunden. Aber auch hier sind es in erster Linie dieRodenkirchener Geschäftsleute, die dabei mitmachen, wohl wissend um die viele Arbeit und das finanzielle Risiko.
 

Wir unterwerfen uns bereits freiwillig strengen Qualitätsrichtlinien, die dem Bio-Anspruch würdig sind. Wir produzieren und kochen jeden Tag frisch, was früh morgens hergestellt wird, liegt kurze Zeit später in der Theke. Wir beschäftigen Meister, Gesellen,Köche, wir bilden aus und wir haben fachkundige Verkäuferinnen. Wir schaffen Arbeitsplätze im Kölner Süden, die meisten Mitarbeiter kommen aus Rodenkirchen oder Umgebung. Und wir zahlen unsere Pacht in Rodenkirchen und unsere Steuern in Köln. Die Marktleute zahlen höchstens anteilig Gewerbesteuer an die Stadt Köln und sie zahlen nur eine geringe Standmiete die 1,80 pro Standmeter pro Markttag beträgt, plus Stromgebühren in Höhe von 3,30 pro Markttag. Wir neiden niemandem seinen Erfolg, aber dies ist ein ungleiches Spiel. Oft hören wir in unseren Gesprächen mit den Kunden Besorgnis. Früher war in Rodenkirchen alles etwas beständiger, da gab es keine drei Markttage in der Woche, oder Bekleidungs-Discounter, Matratzen-Geschäfte, oder vier Bäckereien auf einer Straße. Bitte verstehen Sie uns nichtfalsch, auch diese Geschäfte haben ihre Daseinsberechtigung. Aber es ist wirklich schade, wenn die alteingesessenen Geschäfte dadurch verschwinden. Es hat ja schon begonnen! Die Bäckerei Koch (aus Rodenkirchen nicht weg zu denken) ist verkauft. Lieber Hubert, auf diesem Weg alles Gute, Deine Backwaren waren immer erstklassig!

 

Und wir sprechen hier aus Erfahrung. In Weiß hat es früher einreges Geschäftstreiben und Leben auf den Straßen gegeben, wir hatten sogar mal eine Sparkasse. Und heute sind es nur noch eine Hand voll Geschäfte, die geblieben sind und die Einwohner von Weiß bedauern diesen Zustand. Andererseits ist man bemüht, das was in Weiß gerade passiert zu vermeiden. Der Entwurf des neuen Kölner Einzelhandels- und Zentrenkonzepts versucht, das Zerstörendes Facheinzelhandels zu verhindern. Da passt unseres Erachtens die Einführung eines weiteren Markttages nicht rein.

 

Zum Schluss möchten wir nochmals betonen, dass wir nichts gegen den Markt, oder die Marktbetreiber haben. Auch das Angebot an Bio für Rodenkirchen und Umgebung halten wir für wichtig, aber oft liegt es bereits schon vor, z.B. bei Delikatessen Wagner, der erst kürzlich eine wunderbare Biolinie in sein Programm genommen hat. Oder bei Obst und Gemüse Walterscheidt, die mit der Frische und Qualität ihrer Waren dem neuen Bio-Markt in nichts nach stehen.

 

Die hiesigen Geschäftsleute einfach zu übergehen und noch nicht einmal zu informieren ist ein Unding.

 

Unseren Kunden ein herzliches Dankeschön für Ihre Treue.
 

Bettina und Jürgen Gillessen


P.S.: Am 02.11.2011 besteht unsere Metzgerei 40 Jahre!

 


 

Betr.: Parken in Rodenkirchen

Als Betroffener der neuen Parkregelung in Rodenkirchen möchte
ich mich über die 'raffinierte' Verschleierung des eigentlichen Beweggrunds dieser Parkregelung hinweisen, nämlich das Schaffen einer neuen Einnahmequelle der Stadt in Rodenkirchen.

Ich habe als Anlieger einer zentralen Straße, für in Zukunft Anliegerausweise
für 30 Euro ausgegeben werden, natürlich bemerkt, dass sich im Laufe der letzten zehn Jahre die Parkplatzsituation etwas zugespitzt hat, doch bei weitem nicht so, dass das eine kostenpflichtige Neuordnung rechtfertigt. Mit drei gewerblichen Parkhäusern, einen großen gebührenpflichtigen Parkplatz, einen kleinen freien Parkplatz, zahlreichen gebührenpflichtigen und freien Straßenparkplätzen halte ich die Parkplatzsituation nicht so für problematisch, dass diese Neuordnung erfolgen muss, zumal die Investitionen in Parkautomaten und die anfallenden Kosten der Kontrolle, Leerung und Wartung nicht unbeträchtlich sind. Augenscheinlich setzt man aber bei der Einnahmenseite auf die 'Knöllchen' für die 'Parksünder'. Damit schließt sich der Kreis. Und noch eine Frage amRande: Gibt es Vertreter der Bezirksregierung, die für die neue Regelung gestimmt haben und von dieser Regelung selbst betroffen sind?

Mit freundlichen Grüßen

H. Heyer, per Email

 

Grundsätzlich eine gute Lösung. Aber warum benötigt man 60 (!!!) Parkuhren? Anmerkung der Redaktion: Im Bilderbogen stand „Parkuhren und Schilder“.

Wie ich in einigen Fällen feststellen konnte, werden einige Parkmöglichkeiten durch Blumenkübel zugestellt.

Liegt hier eine Genehmigung seitens der Stadt vor? Außerdem wird von einigen Anwohnern die Garage anderweitig genutzt, das Auto steht auf der Straße. Also gibt es noch einige Möglichkeiten, Parkraum zu schaffen.

Uwe Krohn, Mainstraße, Rodenkirchen

 

Und wieder hat die Stadt Köln eineMöglichkeit gefunden demBürger in die Tasche zu greifen. Wir (ich lebe seit fünfzig Jahren in Rodenkirchen) haben in Rodenkirchen Parkmöglichkeiten wie in keinem anderen Stadtteil. Drei Parkhäuser, einen sehr großen Parkplatz hinter dem Rathaus ganz zu schweigen von div. Parkplätzen in den umliegenden Straßen. Aus meiner Erfahrung heraus gibt es hier zu jeder Tageszeit freie Parkplätze. Also Finger weg von einemParkraumkonzept das den Bürger nur Geld kostet und noch mehr Kunden aus dem Umland abschreckt.

Ich wünsche dem Einzelhandel in Rodenkirchen viel Glück.

Thomas Kuhl, Ringstraße, Rodenkirchen


 

Betr.: „Wenn et Leech usjing im Roxy“

Hallo Bilderbogen-Redaktion,

wie schon am Telefon besprochen, hat sich in Ihrem September-Heft auf Seite 58 ein Fehlerteufel eingeschlichen. Diemit Pat und Patachon abgebildete Dame links ist nicht Anna Ubber, sondern meine Oma, Phillipine Schoppwinkel, die im Kino als Platzanweiserin (und als Mädchen für alles) gearbeitet hat. Könnt ihr das in der nächsten Ausgabe richtig stellen, denn es gibt noch einige Rodenkirchener, die meine Oma kannten. Gaby Imgenberg

Anmerkung der Redaktion: Die Information über die auf dem Foto abgebildeten Personen hatten wir von Udo Lamberg, dem damals sechsjährigen Sohn des Kinobetreibers. Auf die Frage, ob es auch Frau Schoppwinkel gewesen sein könnte, meinte er nur. „Kann durchaus sein, die Damen sahen in ihren schwarzen Kitteln damals ziemlich gleich aus“.

 

Sehr geehrte Redaktion,

mit Schmunzeln habe ich den Artikel „Wenn et Leech usjing im
Roxy“ gelesen. Denn ich bin nicht in dieMaternus-Lichtspiele, sondern auch ins „Roxy“ auf der Severinsstraße gegangen. Ich erinnere mich noch gut, wie mich die Platzanweiserin vor dem Film „VomWinde verweht“ gefragt hat:Wollen Sie den Filmsehen oder in die letzte Reihe?“.
 

Dieter Eifler, Rodenkirchen


 

Betrifft: Bläck Fööss

Es war irgendwann zwischen „Spanienleed“ und „Buuredanz“.
Nach der Schule besuchte ich ab und zu meinen Bruder in seiner Pizzabude auf der Berrenrather Straße. Die Fööss hatten ihr Tonstudio zwei Ecken weiter, und so kames, dass ich diesen „Lück wie ich un du“ ab und zu was backen durfte. Spätestens hier war ich mit dem Bläck-Fööss-Bazillus infiziert. Bis
heute: erst mal die Fööss und dann erst mal nix.
An Musik und Texten unübertroffen, kein Trend oder Thema wurde ausgelassen, mal kritisch, mal humorvoll. Zumeinen Lieblingsliedern gehören die langsameren Titel wie „Kölsche Bröck“ oder „M.S.Monika“. Lieblingsalbum ist „Was habst du in die Sack?“ So viel Stadtgeschichte habe ich bisher in keinem Lexikon gefunden.
Zu den schönsten Erinnerungen gehört auch sicher das letztjährige
Konzert auf dem Roncalliplatz, aber auch der Abend unserer Hochzeitsfeier. Ich stand ganz hinten an der Reling der „Alten Liebe“, sah zu, wie die Sonne hintern Dom unterging und hörte „Du bess die Stadt“. Ein paar Tränchen flossen über meine Gänsehaut in de Rhing!

Mario Russo, Rodenkirchen


 

Sehr geehrter Herr Thielen,

das Editorial zur Oktober-Ausgabe ist meinem Empfinden nach die "allerunterste Schublade", so viel Blödsinn habe ich selten in geballter Form gelesen. Beginnend mit den "körbchentragenden Männern auf dem Samstagsmarkt", über die "auswärtigen" Nummernschilder der Marktbeschicker auf dem Öko-Markt am Donnerstag, bis hin zu subventionierten Opernbesuchern in der Innenstadt - es war kaum auszuhalten und überstieg jedes tolerierbare Maß. Da kann ich nur rufen: "Aufhören, Herr Thielen!" Demnächst fordern Sie Passkontrollen an den Einfahrtstraßen nach Rodenkirchen. Wo sind wir denn? Soll doch jeder kaufen wo er will. Kaufen Rodenkirchner nicht auch im Hürther Einkaufscentrum? (Wird ab sofort mit Strafzöllen belegt...). Und: Konkurrenz belebt das Geschäft, ob Bäckereienvielfalt oder Alternativen zum Gemüsehändler, uns Konsumenten kann die Vielfalt doch nur gefallen!

Nein, diese "fiesen" Aussagen von Ihnen haben mir gar nicht gefallen.

Susanne Brachthäuser-Berg
per
Email.


Sehr geehrte Redaktion,
 

die FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Rodenkirchen kommt gerne ihrer Aufforderung zur Meinungsäußerung zum Parkraumkonzept Rodenkirchender Stadtverwaltung nach, das die Bezirksvertretung am 11. Juli mehrheitlich beschlossen hat. Die FDP-Fraktion hatte beantragt, die Beratung und Beschlussfassung des Parkraumkonzeptes zu vertagen, umdie Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung des Einzelhandels- und Zentrenkonzept am19. September in der Aula des Gymnasiums Rodenkirchen abzuwarten. Denn das Parkraumkonzept hat für den Einzelhandel in Rodenkirchen große Bedeutung! Der FDP Antrag wurde leider mehrheitlich von Grün-Rot abgelehnt. In dem Bericht des Bilderbogens bleibt leider unerwähnt, dass die Stadt Köln jährliche Mehreinnahmen von rund 300.000 Euro aus der Parkraumbewirtschaftung veranschlagt bei einmaligen Einrichtungskosten von rund 250.000 Euro. Die Bürgerinnen und Bürger werden also jährlich kräftig zur Kasse gebeten mit diesem Parkraumkonzept. Aus diesem Grunde hatte die FDP-Fraktion das Konzept in dieser Form abgelehnt.Der mehrheitliche Beschluss der Bezirksvertretung Rodenkirchen steht ausdrücklich unter dem Vorbehalt, dass die Stadtverwaltung die 15-Minutenkostenfreies Parken in Rodenkirchen an den Parkscheinautomaten einführt. Einen Beschluss dazu muss der Verkehrsausschuss des Rates der Stadt Köln treffen. Dieser Zustimmungsbeschluss des Ratsausschusses steht noch aus. Von daher ist der Beschluss der Bezirksvertretung zum Parkraumkonzeptvorläufig.


Karl-Heinz Daniel, Karl
Wolters, FDP-Fraktion


 

Rodenkirchener Sommertage:
Eine wahre Geschichte zum schmunzeln

 

Samstagmorgen auf dem Rathausplatz. Wir, die „Große Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft“, bauen unser „süßes Zelt“ für die Bewirtungauf. Neben uns eine mobile Cocktailbar, a drei Männer an Bord. Wer ist das?Am KFZ-Kennzeichen ist über demStadtbuchstaben ein Aufkleber.Mirschwant böses. Gehe nebenan kontakten, oute uns als Ortsansässigeund frage: Wo kommt ihr denn her? Als Erwiderung ein schmunzeln. Ich wünsche guten Umsatz und frage beiläufig: Seid ihr etwa aus Düsseldorf? Wieder schmunzeln. Düsseldorfer sind auch Menschen, meineaufmunternden Worte. Wir werden über Tag gute Nachbarn, tauschen Süßes und Kaffee gegen Cocktails. Am Sonntagmorgen, wir sind früher da, ein Blick unter den Aufkleber. Da schaut mit ein schwarzes D auf weißem Grund in die Augen. Also richtig gedacht. Es wird gelacht. Die Nachbarschaft wird am Sonntag inniger. Sie outen sich nun. Am Abend, der Platz hat sich geleert, nur noch wir von der GRKG und unseren neuen Freunde sind da. Unsere süße Küche ist geschlossen, aber die Düsseldorfer sind noch aktiv, und für uns stellen sie ihren restlichen Prosecco auf den Tisch. Wir bleiben, bis auch sie die Laden einklappen. Jetzt wird der Aufkleber entfernt, uns schmunzelt das D entgegen.Wir applaudieren. Alle drei wollen sofort nach Köln umsiedeln.Es werden Telefonnummern getauscht, einer will sogar bei uns Mitglied werden. So funktioniert Integration! Zufrieden schließen wir als letzteGäste den Rathausplatz ab.

 

Hubert Golly

Schatzmeister der „Großen Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft“,

per Email

 

 

 

 

 

Zum Stadtteilfest

Ich freue mich eigentlich jedes Jahr auf unser Sommerfest, aber leider finde ich es nicht mehr so schön familiär wie es früher einmal war. Genauso wie zu viele Fressbuden, das muss doch nicht sein, das gibt es auf jedemStraßenfest. Ihr wollt doch was besonderes sein, und das ist es auf keinen Fall. Dieses Jahr fand ich schön, dass mal zwei kleine Kölnstände zu sehen waren. Und wir sind doch in Köln und was hat dieses Straßenfest mit Köln zu tun? Es gibt so viele kölsche Bands, esmüssen ja nicht die Großen sein. Es gibt so viele noch kleine Bands, die eine Super-Musik machen und auch nicht teuer sind. Aber diese Tanzschulen mit ihrem Programmsind doch sehr einseitig. Und an beiden Tagen dasselbe Programm, das macht doch keinen Spaß. Es tut mit leid, dass ich nicht so viel Positives habe, aber wie gesagt: damals, als Hubert Koch noch Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft war, war es viel schöner. Ich würde mir wünschen, dass ihr ein bisschen mehr kölsches Programm mit reinbringen würdet, dafür ist KÖLN KÖLN.

 

StephanieWerner,

per Email.

 


 

Betrifft: Startzeitankündigung und zeitlicher Ablauf des Rodenkirchener Karnevalszuges

 Leider startete der Zug in Rodenkirchen dieses Jahr wie auch alle Jahre zuvor wieder viel später als angekündigt. Außerdem wurde er noch an der Spitze von der Polizei mehrmals ohne Grund - so in der Wilhelmstraße selbst gesehen - angehalten. Der Rodenkirchener Zug ist durch die Verspätung und folgliche Verschiebung in Kälte und Dunkelheit gegenüber dem Sürther Zug seit Jahren benachteiligt.

 Machen wir das ab 2012 doch für einen längeren Zeitraum mal umgekehrt: Rodenkirchen startet am Karnevalssonntag um 11 Uhr 11 und nach dem frühen Ende läuft er anschließend in Sürth.

 Rodenkirchen Alaaf. 

Peter Eichel

Per Email.

 


 

Betriff: Kunst

 Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich ein Kunstwerk auf dem „Barbaraplätzchen“, das aus vielen Kacheln besteht. Der Künstler hat sicher sehr lange daran gearbeitet.

Was mich allerdings wundert, sind zwei 100-Watt-Lampen (oder Quecksilberlampen mit weniger Watt), die den ganzen Tag brennen und versuchen, gegen die Sonne anzuscheinen.

 Kann es sein, dass die Propheten der reinen Lehre sich nicht an ihre Gebote halten müssen? Oder sitzt in den Fugen ein schützenswerter Juchtenkäfer, der Wärme braucht? Jedenfalls müssen wir alle aufpassen, dass die Kacheln nicht entschottert werden, obwohl kein Castor vorbeikommt.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. Karl-Heinz Unkelbach

Hauptstraße 71

50996 Koeln

 


Lieber Herr Thielen,

 

Mit dem Bericht über die Bezirksvertretungssitzung vom 24.01.2011 in der Februar-Ausgabe des Bilderbogens haben Sie beziehungsweise Ihre Mitarbeiterin Frau Swolek einen journalistischen Volltreffer gelandet!

 

Obwohl ich selbst betroffen bin, habe ich selten so herzhaft lachen können über die tolle Beobachtungsgabe von Frau Swolek und deren famose textliche Umsetzung in den Bericht in Ihrer Zeitschrift.

 

Bereits in der Reportage über die Linie 16 war Frau Swolek eine ähnlich amüsante Beschreibung aus unserem Stadtbezirk und dessen Menschen gelungen.

 

Gratulation und weiter so!

 

Karl-Heinz Daniel

Mitglied der FDP-Fraktion im Stadtbezirk Rodenkirchen

 


 

 

Lieber Helmut!

 

Zur Diskussion um die Neugestaltung der Barbarastraße, die Du von der Tribüne verfolgt hast, möchte ich Dir gerne eine Klarstellung senden.

 

Die Grünen verschließen sich keineswegs einer Erörterung mit der Verwaltung über die wohl noch vorgenommenen Änderungen / Anpassungen, sondern halten diese natürlich für erforderlich. Doch da die Verwaltung der BV diesen Termin schon zugesichert hat, sehen wir einen Antrag wie den von der CDU zum Thema gestellten als absolut überflüssig an. Solche Vorgänge beschäftigen den Verwaltungsapparat in Köln zusätzlich und blähen den von uns zu bewältigenden amtlichen Schriftverkehr nur unnötig auf.

 

Manfred Giesen

Fraktion Die Grünen im Stadtbezirk Rodenkirchen

 

 


 

Liebe Frau Swolek, lieber Helmut,

 

einen solch amüsanten und doch scharfen Artikel habe ich schon lange in der Presse vermisst.

 

Meine Hochachtung für die Art und Weise, wie hier die Politik „auf den Arm genommen wurde“ – süffisant und voller Laune.

 

Ich habe den Artikel einigen Kolleginnen und Kollegen als Pflichtlektüre verordnet – Selbsterkenntnis ist wichtig.

 

Vielen Dank und macht so weiter

 

Eberhard Petschel

Bezirksbürgermeister

Stadtbezirk Rodenkirchen

 


 

Liebes Team vom Bilderbogen,

 

ich möchte mich ganz herzlich für den guten Bericht über die Lebenshilfe bedanken. Überhaupt finde ich ihre Zeitung wunderbar. Deshalb macht weiter so!

 

Ich wünsche ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes, zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2011.

 

Elisabeth Gottmann

Sürth

 

 


 

Liebes Verlagsteam,

 

ich habe mich sehr über die zwei Karten für die „Adventszick op Kölsch“ im Söckchen-Theater gefreut. Es hat mir sehr gut gefallen.

 

Ursula Hamm

Jetzt aus Pulheim und ehemals aus Rodenkirchen

 

 

 


 

 

 

Betr.: Mein erstes Lieblingslied

 

Nie weiß man, wie das Leben sich gestaltet. So auch bei mir. Wer hätte gedacht, dass ich im Jahre 1988, da war ich 16 Jahre alt, in meiner Geburtsstadt Wolgograd, gerade eine Partnerstadt der Stadt Köln geworden, erstmals von der Gruppe „BAP“ hören würde. Sie traten in meiner Stadt auf, aber ich konnte das Konzert nicht besuchen, denn die Eintrittskarten waren sofort vergriffen. Aber die Fernsehübertragung sah ich. Die Musik war für die Ohren eines sowjetischen Jugendlichen ungewöhnlich. Doch wollte man diese Lieder mitsingen, auch wenn man nur einzelne Worte heraushören konnte, denn diese Lieder gab es auch auf Tonträgern. Einige Sprachkenntnisse waren schon vorhanden, denn ich bereitete mich auf mein Studium der deutschen Sprache an der Uni vor. Eine ungewöhnliche Sprache war das „Deutsch“ dieser Gruppe, waren meine Gedanken. Doch bleibend verliebte ich mich in das Lied „Alexandra, nit nur Do.“ Daraus zu wiederholen vermochte ich nur „Alexandra“, der Rest blieb für mich ein Rätsel. 

Im Jahr darauf war ich Studentin, Studenten aus Köln waren an unserer Uni zu Gast, brachten Texte der Lieder von „BAP“ mit. So konnte ich endlich mitsingen, auch mein Lieblingslied „Alexandra“, und nicht nur Unverständliches „blabbern“. Dabei kam bei mir noch kein Gedanke auf, dass das Leben mich nach Köln, wo ich bereits im dritten Jahr lebe, führen wird. Doch nach Köln zu kommen und sich dabei nicht gleich in den Karneval zu verlieben, das geht nicht. So hat es sich ergeben, dass ich nun bis über beide Ohren in „Brings“ und deren Lied „Halleluja“ verliebt bin. Aber meine Seele gehört „BAP“.

 

Ihre Leserin

Julia Selenkewitsch

 

 


 

„Que sera, sera“, gesungen von Doris Day in dem Hitchcock-Film „Der Mann, der zuviel wusste“ aus dem Jahr 1956.

 

Ich hatte gerade meinen Vater verloren, mit neun Jahren. Wir standen kurz vor den Zeugnissen. Im Musikunterricht war das letzte Vorsingen angesagt. Während meine Klassenkameraden die üblichen Volkslieder vortrugen, sang ich dann mutig diesen Schlager auf Deutsch und animierte meine Klassenkameraden zum Mitsingen: „Was kann schöner sein?“. Die Lehrerin war zu Tränen gerührt, hörte sie doch das Lied aus dem Munde einer jungen Halbwaise.

 

Auf dem Zeugnis stand dann ein „gut“ in Musik. Zur Vergabe eines verdienten „sehr gut“ wagte sich die schon betagte Lehrerin dann doch nicht. Vielleicht war es für einen solchen Liedvortrag einfach noch zu früh.

 

Rainer Noll


 

 

Sehr geehrte Redaktion,

Ich freue mich immer, wenn ich den Bilderbogen lese. Gern würde ich mal die Gelegenheit nutzen, Sie zu einem Thema anzusprechen, was mich beschäftigt. Ich wohne direkt am Rheinufer im Wohnpark Rodenkirchen. Kaum sind die Osterferien angebrochen und die ersten warmen Sonnenstrahlen da, wird das Rheinufer wieder von hunderten von Jugendlichen bevölkert, die abends dort grillen und Lagerfeuer machen. Da ist an sich nichts gegen einzuwenden. Das Problem ist aber, dass das Rheinufer nun wieder innerhalb kürzester Zeit vermüllt ist. Leere Flaschen, Glasscherben, Bratwurst-Verpackungen, Chipstüten, Plastikbeutel, Grillschalen und andere Utensilien verschandeln den schönen Rodenkirchener Strand, obwohl überall Mülleimer stehen und die Stadt zudem noch zusätzliche Müllcontainer aufgestellt hat. Abgesehen davon, dass die Glasscherben für Kind und Hund sehr gefährlich sind, verstehe ich nicht, dass die Rodenkirchener nicht selbst gegen die Vermüllung etwas unternehmen. Dass die Polizei nicht ständig vor Ort sein kann, ist auch klar. Aber warum werden die Schüler – und das sind die überwiegenden Übeltäter –nicht in der Schule hinsichtlich der Sauberhaltung der Umwelt sensibilisiert? Da, wo ich herkomme, gibt es beispielsweise im Frühjahr einen Tag, an dem Schulen, Vereine und Einzelpersonen sich zum „Reinemachen in der Natur“ getroffen haben. Hier jedoch habe ich den Eindruck, die Problematik wird jedes Jahr schlimmer und alle schauen nur zu und schimpfen darüber, anstatt etwas zu unternehmen.
Sehen Sie eine Möglichkeit, etwas Positives zu bewirken? Oder haben Sie eine Idee, was man tun kann und an wen man sich wenden sollte?
Inga Sprünken, Grüngürtelstraße, 50996 Köln (Rodenkirchen)


 

Sehr geehrte Redaktion,

 

über die neuen Schulgebäude der Gesamtschule in Michaelshoven hatten Sie berichtet. Die gute Architektur kommt besonders gut heraus, wenn man von Sürth kommend stadteinwärts auf das Gebäude zufährt.
Und dann ist man entsetzt über dieses gute Dutzend Müllcontainer, das an der Straßenfront aufgestellt ist und dies bereits auf Dauer. Damit wird der ganze hervorragende Eindruck verdorben.
Sollten Sie das nicht einmal fotografisch darstellen und veröffentlichen? Sie täten den Architekten, Bauherren, Bauunternehmen und dem Gebäude einen guten Dienst.

Karl-Josef Hoff
Alte Kirchgasse
50999 Köln (Sürth).

 


 

Fusion des TSV Rodenkirchen mit dem VfL Sürth

 

Nachdem sich die stimmberechtigten Mitglieder bei den jeweiligen außerordentlichen Versammlungen für eine Fusion entschieden haben, möchte ich einige Anmerkungen machen.

Der Rückzug der Seniorenmannschaft vom Spielbetrieb und deren Austritt aus dem TSV Rodenkirchen stellt ein beispielloses Novum dar, für das Gründe geben muss. Fußballspieler, die sich vom Vorstand gut betreut fühlen, würden so nicht agieren. Dass die erste Mannschaft des TSV zuletzt in der „Anfängerklasse“ Kreisliga C spielte, musste doch durch nachrückende Jugendspieler verhindert werden. Es ist mir auch unverständlich, weshalb die Mitglieder der Altherrenmannschaft des TSV das nicht verhindert haben, waren diese doch früher auch Spieler der Seniorenmannschaft.
Es stellt sich die Frage, wie Personen des bisherigen TSV-Vorstands einem neu zu wählenden Vorstand der Fusion dienlich sind. Sportlich sehe ich, wie mir von Kennern bestätigt wurde, zukünftig keine Vorteile. Abschließend bedauere ich nach über 60-Jähriger Mitgliedschaft und als ehemaliger Spieler diesen Zusammenschluss.  

Hans Kerkmann
Tulpenweg
50999 Köln (Sürth).

Anmerkung der Redaktion:

Die Seniorenspieler des TSV Rodenkirchen haben sich im Vorgriff auf die Fusion schon dem VfL Sürth angeschlossen, in die Kreisliga C gelangte die Mannschaft durch Abstieg. Sicher auch, weil Nachrücker aus der A-Jugend fehlten

.


 

Sehr geehrte Redaktion,

 

ich freue mich immer, wenn ich den Bilderbogen lese. 

Gern würde ich mal die Gelegenheit nutzen, Sie zu einem Thema anzusprechen, was mich beschäftigt. Ich wohne direkt am Rheinufer im Wohnpark Rodenkirchen. Kaum sind die Osterferien angebrochen und die ersten warmen Sonnenstrahlen da, wird das Rheinufer wieder von hunderten von Jugendlichen bevölkert, die abends dort grillen und Lagerfeuer machen. Da ist an sich nichts gegen einzuwenden. Das Problem ist aber, dass das Rheinufer nun wieder innerhalb kürzester Zeit vermüllt ist. Leere Flaschen, Glasscherben, Bratwurst-Verpackungen, Chipstüten, Plastikbeutel, Grillschalen und andere Utensilien verschandeln den schönen Rodenkirchener Strand, obwohl überall Mülleimer stehen und die Stadt zudem noch zusätzliche Müllcontainer aufgestellt hat.
Abgesehen davon, dass die Glasscherben für Kind und Hund sehr gefährlich sind, verstehe ich nicht, dass die Rodenkirchener nicht selbst gegen die Vermüllung etwas unternehmen. Dass die Polizei nicht ständig vor Ort sein kann, ist auch klar.
Aber warum werden die Schüler – und das sind die überwiegenden Übeltäter –nicht in der Schule hinsichtlich der Sauberhaltung der Umwelt sensibilisiert? Da, wo ich herkomme, gibt es beispielsweise im Frühjahr einen Tag, an dem Schulen, Vereine und Einzelpersonen sich zum „Reinemachen in der Natur“ getroffen haben. Hier jedoch habe ich den Eindruck, die Problematik wird jedes Jahr schlimmer und alle schauen nur zu und schimpfen darüber, anstatt etwas zu unternehmen.
Sehen Sie eine Möglichkeit, etwas Positives zu bewirken? Oder haben Sie eine Idee, was man tun kann und an wen man sich wenden sollte?

 

Inga Sprünken
Grüngürtelstraße
50996 Köln (Rodenkirchen)


 

Leserbrief zu Karneval
Betr: Straßenkarnevalseröffnung

Es stand in „unserer Zeitschrift“, dem Bilderbogen, aus der Feder des Redakteurs:
Wir Rodenkirchener sollten die obige Veranstaltung (und andere) mitten auf den Maternusplatz legen.

Eine gute Idee!

Und mit Unterstützung von Bezirksamt und Festkomitee wurde sie in die Tat umgesetzt. Es blieb der halbe Samstagsmarkt, die Einzelhändler hatten ihre Türen frei. Die Bühne stand diesmal vor dem „Palladio“ und bot den auftretenden Künstlern und dem Dreigestirn der Altgemeinde endlich mal den Rahmen, den sie verdient haben. Mittendrin und nicht an den Rand oder in eine Ecke gedrängt.

Auch der Stand mit dem Catering durch die „Große Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft“ war gut platziert und erreichbar. Und auch die Besucher fanden diese Lösung ideal. Man sieht also: mit etwas Verständnis und gutem Willen ist auch vor Ort vieles möglich – oder der Fastelovend mäht et möglich!“ 

Für den Vorstand der GRKG
Hubert Golly Schatzmeister.

 


 

Zu unserem Oldtimer-Corso am ersten September-Sonntag erreichten uns viele Leserbriefe. Wir drucken drei davon ab. 

Liebes „Bilderbogen“-Team!

Zuerst einmal herzlichen Dank für einen gelungenen Sonntag, der uns als Gewinnern des Preisausschreibens hervorragend gefallen hat. Kompliment an die Organisatoren. Und das Wetter hat auch noch mitgespielt. Bemerkenswert fanden wir, dass anlässlich des 50-jährigen Bestehens des „Bilderbogen", exakt Rheinkilometer 631 (Linz - Burg Ockenfels) angefahren wurde. Rechnerisch ergibt bekanntlich 681 (Rheinkilometer „Camping und Haus Berger“) minus oben genannter Rheinkilometer Linz die ominöse 50. Zufall???

Und jetzt eine kritische Anmerkung:

Wenn von 30 Gewinnern nur knapp die Hälfte zu dieser Veranstaltung erscheinen, ist dies eine Ungezogenheit derer, die nicht gekommen sind. Ein Affront dem Orga-Team des „Bilderbogens" gegenüber sowieso. Und außerdem gibt es sicherlich den einen oder anderen Mitbürger im Verbreitungsgebiet des „Bilderbogens", der gerne mit Freuden an dieser Fahrt teilgenommen hätte.

Schöne Grüße und weiterhin gutes Gelingen bei den noch ausstehenden Jubiläumsaktivitäten wünschen

Elisabeth & Bernd Reinecke
Hahnenstraße in Rondorf

 


 

Sehr geehrtes Bilderbogen-Team, 

ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich für diesen fantastischen Sonntag bedanken.

Der gesamte Corso war perfekt organisiert; sei es das morgendliche Zusammentreffen am Ufer des Rheins, die exzellente Streckenführung, die traumhafte Burg hoch über dem Rhein oder das „Ausklingen-Lassen“ auf dem Maternusplatz; alles war sehr gut durchdacht und es blieben wirklich keinerlei Wünsche offen. 

Mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da; alle anwesenden Freunde und Bekannten waren ebenfalls begeistert von dieser gelungenen Veranstaltung. Wir alle hoffen auf eine baldige Fortführung. 

Vielen Dank an alle, die an der Organisation dieses wunderschönen Tages beteiligt gewesen sind ! 

Tom Koch  Per Email.


 

Guten Abend Frau Schmidt, 

wir wollen uns bei Ihnen und dem ganzen Bilderbogen-Team für den wunderschönen Tag bedanken. 

Die Ausfahrt war mit schönen Strecken ausgewählt worden, das Wetter war kaiserlich. Und der Maternusplatz war der krönende Abschluss eines gelungenen Tages. 

Die Idee, die angrenzenden Geschäfte mit einzubinden, ist mehr als super und hat sicherlich bei allen Beteiligten großen Anklang gefunden.

Der Mittagssnack war sehr schön angerichtet und der Ausblick war wunderbar. Schade, dass es „nur“ kalten Zwiebelkuchen gab, eine zweite Geschmacksrichtung wäre sicher auch bei den Kindern besser angekommen. 

Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Mal und melden uns jetzt schon verbindlich an. 

Bernhard Franke und Marion Weirauch-Franke  Per Mail.

 


 

Mit Bezug auf Ihren Bilderbogen Nummer 605 vom August 2009 und den Artikel von Seite eins nehme ich wie folgt Stellung:

 

Wie kommt der Herr Bürgeramtsleiter R. Lindlahr zu der Aussage, dass der neue Lüchbaum im November-Dezember gepflanzt werde? Diese Aussage hat er im vergangenen Jahr an gleicher Stelle auf Ihre Frage schon einmal getan. Er vergaß wohlweislich, das Jahr zu benennen, in dem das geschehen soll.
Als direkter Anlieger am Lüchbaumplatz bin ich stets bemüht, Aussagen über den Rückbau des ehemals wunderschönen Plätzchens zu erhalten und habe aus diesem Grund auch Verbindung zu den leitenden Herren der StEB, die mit dieser Baumaßnahme beauftragt sind. Zur Information und zur Länge der Bauzeit wurde mir von maßgeblicher Stelle versprochen, dass mit den Arbeiten im Spätherbst oder zum Winteranfang begonnen würde. Es werden im Bereich des Plätzchens bis weit in die Straße „Auf dem Brand“ unterirdische Kammern gebaut, welche die Abwässer aus dem ganzen Viertel aufnehmen und auch bei Hochwasser eine einwandfreie Benutzung der Toiletten und anderen Wasserverbrauchsstellen gewährleisten.
Die Dauer der Bauarbeiten sind mit einem halben bis dreiviertel Jahr angesetzt. Somit steht also fest: im Dezember kommt bestimmt der Nikolaus, aber kein Lüchbaum. Vielleicht sollte man dem Herrn Lindlahr einen Lüchbaum im Dezember in sein Büro setzen.
Des Weiteren hat ja auch das Ordnungsamt der Stadt Köln hier eine wunderbare und immer wiederkehrende Einnahmequelle an Park-Knöllchen entdeckt. Es gibt zwar Halteverbotsschilder, aber der Autofahrer mit dem normalen Führerschein hat in der Fahrschule gelernt, dass sich Halteverbotsschilder nur auf die Straße beziehen und nicht auf eine völlig freie und niemanden behindernde Platzfläche.
Man hätte die Angelegenheit mit ein paar gebrauchten Pollern, die bei der Neugestaltung des Bürgersteigs in der Maternusstraße demontiert wurden, bereinigen können. Oder ein Halteverbotsschild mit dem Zusatz „Auf der gesamten Platzfläche“ montieren können. Aber dann hätte man ja weniger Einnahmen bei den Park-Knöllchen. Für mich steht fest, dass so viele Besucher von Rodenkirchen verärgert werden und sauer auf das Vorgehen des Ordnungsamtes reagieren.
Einem guten Bekannten unserer Familie, der zu Ostern für ein paar Tage zu Gast in Rodenkirchen war, ist das Parken auf dem Lüchbaumplatz richtig teuer geworden. Er hat gleich drei Knöllchen bekommen, das letzte davon am Dienstag nach Ostern um sieben Uhr morgens.
In der Hoffnung, dass sich das „Lüchbaumplatz-Problem“ bald für alle Anwohner und Besucher zum Guten wendet und man wirklich bald unter einem neuen Lüchbaum mal wieder miteinander mit einem kühlen Kölsch anstoßen kann, verbleibe ich 

mit freundlichen Grüßen
Rudolf Scheer

 


 

Betr.: Ein Bollwerk gegen den Rhein (Juni-Heft)

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

das waren differenzierte Informationen zum Kölner Hochwasserschutz. Hut ab vor den ingenieurtechnischen Leistungen. Dabei verknüpfe ich die Hoffnung, dass die Modernisierung der Kölner Pumpwerke und des Kanalnetzes voranschreitet, und die Steb kostengünstig und effektiv arbeitet, damit die Herauslösung aus der Kölner Stadtverwaltung eine richtige Maßnahme war und sich keine Fragen mehr in diese Richtung ergeben. Steb wirke durch Leistung und Kundenfreundlichkeit, damit der Gebührenzahler keine Bauchschmerzen bekommt, wenn er die Abwassergebühren bezahlt.

 Mit freundlichen Grüßen 

Rolf Heinrichs

Per Email.

 


 

Betr.: Ordensappell „Kapelle Jonge“ im Dezember-Heft

Sehr geehrte Redaktion,
in dem netten Artikel über den Ordensappell (Seite 66, Kürzel AR) der KG „Kapelle Jonge“ Weiß von 1947 e.V. ist bedauerlicherweise ein gravierender Fehler.
Der Ehrenpräsident dieser Gesellschaft, Heinz Breuer, erhielt die Verdienstmedaille in Gold nicht vom Karnevalsverband Rhein-Erft, sondern von den Rheinischen Karnevals-Kooperationen mit Sitz in Koblenz durch den Bezirksvorsitzenden im Auftrag des Präsidenten verliehen.
Die Rheinischen Karnevals-Organisationen (RKK) sind der zweitgrößte Karnevalsverband in Deutschland mit circa 1.300 Mitgliedsvereinen in den meisten Bundesländern.

Mit karnevalistischen Grüßen und Kölle Alaaf 

Alexander Siemer-Simon Bezirksvorsitzender NRW linksrheinisch

Hedwigstraße in Weiß.


 

Liebe KBB-Redaktion,

seit 32 Jahren bin ich wegen Studium und Beruf täglich auf der Rheinuferstraße unterwegs: mit Auto, Fahrrad und Bahn. Die Argumentation von Herrn Granitzka kann ich nicht verstehen.
1. Wenn die Linie 16 die Rheinuferstrasse in Höhe der Südbrücke quert, entfällt der Schienenübergang am Ubierring. Was würde sich also am Status Quo ändern?
2. Eine stärkere Behinderung des Autoverkehrs könnte nur entstehen, wenn die Taktrate der 16 erhöht würde. Dies kann eigentlich nur passieren, wenn mehr Autofahrer auf die Bahn umsteigen. Dann würde aber der Autoverkehr abnehmen, oder?
3. Das derzeitige Nadelöhr auf der Rheinuferstrasse ist der Abschnitt Alteburger Wall/Bayenthalgürtel. Solange dieses nicht beseitigt ist, sehe ich keine Staugefahr an anderer Stelle. Nach meiner Meinung wäre diese Stelle eher auszubauen als der Abschnitt an der Südbrücke.
4. Der Tunnel käme uns gar nicht so teuer, schließlich gäbe es dafür Bundes- und Landesmittel? Diese finanzierungstechnische Finesse ist vielleicht für die Stadt von Interesse. Die Steuerzahler müssen so oder so die Zeche bezahlen, oder wo kommt das Geld von Bund und Land her?   

Mit freundlichen Grüßen aus Köln-Weiß

Frank P. Transfeld  per Mail

 


 

Betr.: Baumfällung auf dem kleinen Maternusplatz

Sehr geehrte Redaktion 

„Endlich blüht sie doch, die Catalpa“ – so schrieb vor einigen Jahren Johannes Roth über den wunderbaren Trompetenbaum. „Er ist ein mächtiger Baum…..Er braucht die große Bühne“. So war es einst auch auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen. Aber die Catalpa blüht dort schon lange nicht mehr. Ihre große Bühne ist einer Steinwüste gewichen. Nein nicht ganz! Bis zum letzten Monat hatte sich ein Rest der ursprünglichen Natur in einer Ecke des Platzes behaupten können; ein wunderbarer Ort, Überbleibsel einer ehemals dörflichen Atmosphäre, wohin sich auch das alte Wegekreuz zurückgezogen hatte.

Erschüttert stehe ich und viele Rodenkirchener Bürger nun vor zwei Haufen Gehäckseltem, dem Rest von zwei gesunden Ahornbäumen. Ein einstimmiger Ratsbeschluss der CDU wurde schnell und gründlich in die Tat umgesetzt.

Mir wird angst und bang, wenn ich sehe, wie schnell in Köln gehandelt werden kann, wenn es darum geht, befürchteten Bürgerprotest zu unterbinden. Investoreninteressen scheinen Vorrang zu haben. Das hat nur noch wenig mit dem charmanten kölschen Klüngel zu tun. Das vermeintliche Handeln zum Wohle des Bürgers ist hier für mich nur noch schwer erkennbar.

„Und die Catalpa ist eine wackere Person: unempfindlich gegen die schmutzige Stadtluft, unempfindlich gegen Schädlinge, unempfindlich gegen Kalk, Nässe und Trockenheit!“ – leider reichte ihr und den anderen Bäumen diese Widerstandsfähigkeit nicht gegen die Stadtplanung, der das nötige Einfühlungsvermögen fehlt. Nun denn. Wer Beton säht, wird, wie schon gesehen, Graffitis ernten!

Klaus-Georg Walber   Guntherstraße 24  Rodenkirchen   

 

Anmerkung der Redaktion: Der Fällung der Ahorne ging kein Ratsbeschluss, sondern ein Beschluss der hiesigen Bezirksvertretung vom 27. Oktober voraus. Das Abstimmungs-Ergebnis war 12 zu 4, wobei die vier Nein-Stimmen drei aus der Fraktion der Grünen und eine Nein-Stimme aus der FDP-Fraktion waren.
Es gab eine SPD- und eine FDP-Enthaltung, und von insgesamt 19 Bezirksvertretern war Frau Bussmann nicht anwesend.

 


 

Betr.: Gute Noten für Rodenkirchens Gastronomie

Sehr  geehrte Redaktion

unser derzeitiger Favorit in Rodenkirchen ist das italienische Restaurant und Bistro „Lüchbaum" . Hier kocht Angelo, der früher im „Casa di Biase" schon super gekocht hat. Er hatte den Mut, sich selbständig zu machen und das Risiko hat sich gelohnt. Mittlerweile muss man einen Tisch reservieren, da man sonst kaum eine Chance auf einen Platz hat.

Abwechslungsreiche Küche mit viel Fisch, selbst gemachten Nudeln und leckeren Fleischgerichten. Bei gutem Kontakt kann man auch mal Gerichte nach eigenem Geschmack variieren lassen. Dazu ein freundlicher und kompetenter Service von Antonio. Leckere Weine, Gaffel-Kölsch vom Fass und das zu humanen Preisen!“

Inge und Albert Liebig
Rodenkirchen
per E-Mail


 

Die Kölner feiern gerne.

Dies ist allseits bekannt. Wir, das Heißt das Team der Kanzlei „Nacken Hillebrand Partner“ Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Rodenkirchen wollten den Geburtstag einer meiner Partner feiern. An einem wunderschönen Sommertag entschlossen wir uns daher spontan, die Terrasse des Restaurants „Fährhaus“ aufzusuchen.

Die exzellente Küche, der Service und die anheimelnde Atmosphäre in den alten Gemäuern und ganz besonders unmittelbar am Rhein gelegen, bescherten uns pures Urlaubsfeeling – und das an einem ganz gewöhnlichen Arbeitstag.

Fazit: unbedingt nachahmen!

Gisela Trossen
Steuerberaterin
Rodenkirchen


 

Betr.: Abriss des Sürther Bahnhofsgebäudes

Nun ist wie vor Jahren in Rodenkirchen der Abriss des Sürther Bahnhofsgebäudes erfolgt. Laut Aussage des Eigentümers HGK auf Anraten der Polizei, weil sich dort Jugendliche unseriös verhalten hätten.

Der wahre Grund ist doch, dass keinerlei Investitionen zum Erhalt getätigt wurden. Gegenteilig bewiesen ist, dass bauähnliche Bahnhofsgebäude in Wesseling-Urfeld und Bornheim-Hersel einen gepflegten Eindruck machen und als Gastwirtschaften mit Fremdenzimmern genutzt werden. Somit sind fast 100-jährige Gebäude für immer verloren.

Anderenorts ist man bemüht, alte Bausubstanzen zu erhalten. Unverständlich ist auch, dass keinerlei Pläne für Neubauten auf dem nun brach liegenden Gelände bestehen.

Hans Kerkmann
Tulpenweg 26
Sürth


 

Es liegen zwei Denkmäler im Hafen von Köln

 Die denkmalgeschützten Schiffe „Stadt Köln" und „Düsseldorf" liegen einträchtig nebeneinander  und hoffen auf ein neues Leben.

 Herr Schramma hat nun die Verschrottung der „Stadt Köln" gestoppt und sagt „Für ein solches Schiff sollte es finanzierbare Lösungen geben".

 Ich begrüße den Erhalt der „Stadt Köln" sehr, aber bevor man über komplizierte und teure Konzepte nachdenkt: Der Erhalt der „Düsseldorf" kostet die Stadt nur ein „Ja"!! Andere Städte tun alles um historische Schiffe in Ihr Stadtbild zu locken, mit Prämien, Unterstützungen, Liegeplätzen etc. Aber hier wird ein solches Geschenk (die „Düsseldorf") abgelehnt. Die Krönung des Schildbürgerstreichs wäre dann, stattdessen viel Geld in ein gleichwertiges Objekt (die „Stadt Köln") zu investieren.

 Das Argument, die „Düsseldorf" würde nicht in das Landschaftsbild passen, scheint mir mehr als absurd. Denn wenn das alte, inzwischen doch recht unattraktive Bootshaus durch ein schöneres Schiff ersetzt wird, kann das doch nur eine Bereicherung des „Landschaftsbildes" sein?!? Man stelle es sich vor: Die Rodenkirchener Silhouette mit weißer Kapelle und weißem Schiff neben gemütlichen Bootshäusern... so fände man Rodenkirchen bald auf der Front von jedem Köln-Prospekt. Um die Lokalpatrioten zu beruhigen - der Schiffsname ist schon lange übergestrichen. Die „Ex-Düsseldorf" bekommt einen echt kölschen Schriftzug auf den Bug und die Geschichte der „KD" ist mit Köln fast so verbunden wie der Rhein selbst. Das K steht nicht für nichts an erster Stelle...

 Als Rheinstadt mit stets schöner werdendem Ufer (Beispiel restaurierte Speicherstadt) kann Köln von beiden historischen Schiffen - egal ob fahrend oder liegend - nur weiter profitieren.

 Partys werden seit eh und je im Bootshaus gefeiert, dieser Kritikpunkt ist also auch sehr seltsam. Warum darf man nicht etwas mehr Platz haben: Sitzplätze statt Stehtische passt nicht in die gehobene Rodenkirchener Gastronomie? Die bisherige Klientel wird sich dadurch nicht gravierend ändern und die zulässige Personenzahl bleibt gemäß Absprache ungefähr die gleiche. Der Grössenunterschied wird medienwirksam übertrieben, durch den Abstand und die Perspektive vom hohen Ufer aus wird er optisch kaum wahrnehmbar sein. Der renovierte „große KD-Dampfer" ersetzt nur einen unrenovierten „großen Braunkohleschlepper“. Grad sah ich wieder eine TV-Dokumentation, bei der die Kamera nur kurz halb über Rodenkirchen schwenkte, um das alte Bootshaus nicht ins Bild zu bekommen. Das ist schade und könnte so einfach verändert werden.

 Anstatt dass die Stadt froh ist über eine solche private Initiative, wird ein tolles Projekt, auf dass sich viele Kölner schon lange freuen, auf bürokratische Weise mit herbeigezogenen Argumenten erwürgt. Aber vermutlich ist es nur wieder Kölner Klüngel, wenige Neider an höherer Stelle. Das merkt man auch daran, dass die SPD alleine, ohne Abstimmung, über das Schiff entschieden hat!

 Ich hoffe sehr, dass sich viele Bürger zu Wort melden, dass die Politik ein Einsehen hat, dass mein Stadtteil eine Attraktion reicher wird und dass ich dann doch bald auf der Terrasse der „Ex-Düsseldorf" die herrliche Aussicht von Rodenkirchen genießen darf. Am schönsten natürlich mit dem Blick auf eine vorbeifahrende „Stadt Köln".

 Rega Kerner per E-Mail


 

Betr.: Mittwochs-Markt auf dem Maternusplatz

Manche mögens lieber samstags: sehen und gesehen werden.

Mir ist der Mittwochs-Markt jetzt schon sehr sympathisch geworden: weniger hektisch, kein Schlangestehen, ein gutes, zum Teil preisgünstigeres Angebot als samstags, nette Markthändler, die auch mal Zeit für ein Schwätzchen haben.

Hoffentlich kommt der Mittwochs-Markt gut über den Winter und findet noch mehr Anklang bei den Rodenkirchener Bürgern.

Gaby Bernards

Rodenkirchen


 

zu zwei Artikeln in der Ausgabe August 2008

Sehr geehrte Redaktion,

 auch als Nichteinwohner eures prominentenreichen Stadtteils lese ich immer wieder gerne den Bilderbogen, weil ich auch an der Glamourwelt der Schönen und Reichen teilhaben möchte.
In der oben genannten Ausgabe stieß ich auf einen Artikel von Helmut Thielen über Elfi Steickmann, bei der die von Detlef Lauenstein und mir vor einigen Jahren ins Leben gerufene „Adventszick op Kölsch“ als „Karnevals-Ersatz-Veranstaltung“ tituliert wird.
Das ist schlichtweg nicht wahr und eine Degradierung, weil gerade hier genau so viele Künstler aus dem nicht-karnevalistischen Bereich auftreten. Ich darf für meine Wenigkeit in Anspruch nehmen,  hier noch nie ein Lied von den „3 Colonias“ gesungen zu haben. Auch meine Prosa-Vorträge habe ich fast alle selber erarbeitet und geschrieben.
Dagegen muss ich den Beitrag seines Bruders Karl-Heinz Thielen zur EM loben: ich habe selten eine fundiertere Kritik über Ballack & Co. gelesen. Kompliment!
Nur die Bezeichnung „Vize-Europameister“ ist natürlich total Panne. Als Absolvent des Gymnasiums Kreuzgasse sollte man wissen, das „Vize“ „Stellvertreter“ bedeutet. Der Vizekanzler vertritt den Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin wie der Vizedirektor den Direktor vertritt und der Vizepräsident den Präsidenten.
Deutschland müsste also als Vize-Europameister Spanien vertreten und das ist schon aus den im Endspiel zutage getretenen Mängel unmöglich!!!

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Steudter

Die 3 Colonias

per E-Mail

 


 

Zum Thema: Rodenkirchener Sommertage

Das Sommerfest war ja ganz schön und nach Zeitungsberichten ein Erfolg. Leider wohnen diese Reporter nicht in unmittelbarer Nähe der Bühne in der Barbarastraße. Wir im Sommershof hören nur Krach, wenn die Musik oder ein Ansager loslegen. Man kann dann nicht mehr unterscheiden, ob der Schneewalzer oder Heavy Metal gerade dran sind, nur Krach, besonders die tiefen Bässe.

Die Flugzeuge, die von Porz über Rodenkirchen starten, hören sich wie leises Gesäusel dagegen an. Auf der Straße sind die gefühlten 130 dB zu laut und nur gehörgeschädigte Jugendliche bleiben in der Nähe. Besonders ärgerlich ist der Krach abends um 21 Uhr, wenn ein Ansager den ungefähr zwanzig Biertrinkern zubrüllt, dass die Stimmung jetzt richtig los gehe. Wenn Sie und ihre Mitveranstalter aber glauben, dass laut gleich besser ist und das beste bieten wollen, sollte die Bühne anderswo platziert werden. Einige Mitbewohner im Sommershof halten den Krach für Körperverletzung und verreisen an dem Wochenende. Irgendein Protest ist sicher aussichtslos, weil Sie mit großer Wahrscheinlichkeit eine Genehmigung für die Veranstaltung haben.

Ich meine, mit einer Lautstärke bis höchstens 85 dB, ab der man laut Gewerbeaufsicht Hörschutz tragen muss, könnten alle Zuhörer verstehen, was der Ansager meint, und auch die verschiedenen Musikstücke besser unterscheiden. Die Anwohner wären dann bei geschlossenem Fenster weniger belästigt. Dann könnten auch wir das Sommerfest genießen.

Dr. Karl-Heinz Unkelbach

Sommershof, per Mail, unkelbach@netcologne.de.

 


 

Thema: „Rodenkirchener Kunstmeile“ im März

 Sicher gab es auf der Meile wieder allerhand schöne Bilder, Skulpturen und andere Kunstgegenstände zu sehen. Ein Novum – und für mich das Eindrucksvollste war die im wahrsten Sinne des Wortes „Fantastische“ Video-Installation im Kapellchen von Peter Fells vom Bilderbogen.

Eindringlicher, dabei von einer Leichtigkeit getragen, auch dank der jeweils passenden, spannenden musikalischen Untermalung kann man eine „Liebeserklärung“ an Rodenkirchen und das Kapellchen kaum darstellen!

Jedenfalls für mich DAS Erlebnis der Kunstmeile. Vielen Dank.

 Gaby Bernards Rodenkirchen

 


 

Liebe Redaktion,

 nachdem ich zweimal im Bilderbogen gelesen hatte, dass das Parken in der Tiefgarage am Maternusplatz für die ersten 20 Minuten nichts kostet und laut Herrn von Dreusche „die Brötchentaste funktioniert“, wollte ich die Probe aufs Exempel machen. Nach zehn Minuten Blitzeinkauf suchte ich vergeblich die „Brötchentaste“ am Zahlautomaten. Der eingeschobene Parkschein zeigte dann elf Minuten an, verlangt wurde 1.30 Euro! War das eine Zeitungsente oder ein „fieser Trick“ des Parkhaus-Betreibers? Wie ich gehört habe, jedenfalls kein Einzelfall.

Ich bitte deshalb um zweckdienliche und möglichst nicht ungeprüfte Hinweise in der nächsten Ausgabe!

Mit freundlichen Grüßen

Monika Lindhorst Sürther Straße Rodenkirchen.

 

Anmerkung der Redaktion:

Mit „Brötchentaste“ ist gemeint, dass das Parken in der Tiefgarage für ganz kurze Einkäufe, etwa fürs Brötchen holen, frei ist. Allerdings gilt dies nur für die ersten zehn Minuten, und nicht, wie irrtümlich vermeldet, für 20 Minuten.

Nach dem Abstempeln der Parkkarte am Zahlautomat bleiben noch fünf Minuten für die freie Ausfahrt. Die „Brötchentaste“ ist also kein Extraknopf. Wenn die freien zehn Minuten überschritten werden, wird die übliche Parkgebühr von 1.30 Euro pro Stunde fällig.

 


 

 Antwort einer Schalterfrau der Post in Rodenkirchen auf die Feststellung einer Kundin „Sie haben ja jetzt über Mittag auf. Das ist aber schön!“

Lieber Bilderbogen,

Man hoert es foermlich, selbst 10.000 Kilometer entfernt hier in Bangkok, wie der froehliche koelsche Singsang in spitze Gereiztheit umschlaegt: “Kunde, du stoerst!”, “Kunde, du bist an allem schuld!” Typisch deutsch, wird dem Kunden ein schlechtes Gewissen gemacht. Mit einer voellig ueberfluessigen Kommentierung.

Was ist das bloss fuer eine Einstellung zu Dienstleistung und Kundenfreundlichkeit! Mal abgesehen davon, dass die zitierte Schalterfrau vielleicht froh sein sollte, einen Job zu haben.

Mitternacht in Bangkok. Im Laden “Bei Otto” zaehlt die Verkaeuferin die Tageseinnahmen. Die Tuer ist geschlossen. Da kommt der Wachmann aus dem Dunkel und will mir noch zu meinem Einkauf verhelfen. Ich wehre ab. Schliesslich muss einmal Feierabend sein, denke ich, und ich will die Verkaeuferin nicht beim Kassemachen noch “erschrecken”.

Zwei Wochen spaeter, dieselbe Zeit. Die Tuer ist noch offen und die Verkaeuferin empfaengt mich mit dem freundlichen Satz: “Sie kommen immer so spaet.” Typisch deutsch, fuehle ich mich sofort angeklagt und erklaere ihr schuldbewusst, dass ich 25 Kilometer entfernt wohne, dass ich gerade aus dem Kino komme und noch auf einen Sprung....

Die junge Frau will das alles gar nicht hoeren. Ihr Hinweis auf mein “immer so spaetes” Kommen ist naemlich keine Anklage, sondern - ein Bedauern. Sie glaubt, dass ich immer so lange arbeite oder sonstwie am Einkaufen verhindert bin und hat Mitleid mit mir. Kann sich das jemand in Deutschland vorstellen?

Ich sage, dass ich zwei Wochen zuvor auch so spaet dagewesen sei, aber an der verschlossenen Tuer nicht mehr habe klopfen wollen. Da sagt diese thailaendische Verkaeuferin, die “Bei Otto” sicher nicht unterbezahlt ist, aber bestimmt nicht mit einer deutschen Fachkraft konkurrieren kann: “Das haetten Sie doch ruhig tun sollen. Sie sind doch der Kunde. Sie bringen doch das Geld.” Wohlgemerkt, das kam aus dem Mund einer Verkaeuferin, die bis spaet in der Nacht fuer ihre Kunden da ist. Und nicht etwa aus dem Mund des Inhabers. Zu solchem Personal kann man doch jedem Ladenbesitzer nur gratulieren!

Mit freundlichen Gruessen

Wolfgang Rollik
Nonthaburi/THAILAND
 


 

Hallo Herr Thielen,

 wie immer mit Interesse habe ich Ihren Kommentar in der letzten Ausgabe "Zur Gestaltung des Maternusplatzes" gelesen. Inhaltlich finden Ihre Ausführungen meine volle Zustimmung; ich möchte jedoch noch eine wichtige Ergänzung anbringen:

 Das Mitführen von Hunden auf dem Markt sollte wieder schnellstmöglich untersagt werden! Auf dem "alten Platz" gab es in Höhe der Commerzbank ein entsprechendes Verbotsschild. Immer häufiger ärgere ich mich darüber, dass - teilweise recht große - Hunde sich an den Verkaufsständen aufrichten und ihre Pfoten auf die Ablageflächen legen. Vor einigen Tagen musste ich mit ansehen, wie ein Hund die Ware in der Auslage beleckte. Die Hundehalterin quittierte meinen Hinweis auf Unterlassung mit den Worten: "Das macht der immer so.....". Das Unrechtsempfinden der Hundeführer scheint allseits nur recht dezent ausgeprägt zu sein. Abhilfe tut also Not! 

Viele Grüße
Wolfgang Kailing
Nibelungenweg 19
50996 Köln-Rodenkirchen.

 


 

Betr.: Worte des Monats

Da hat wohl jemand nicht richtig zugehört. Das Getränk Asbach-Maggi gibt es nicht. Richtig muss es heißen: Hasper Maggi!

Grund: der Wacholderschnaps „Eversbusch“ wird in Hagen-Haspe gebrannt, und daher rührt der Name!

unter anderem per Mail:
Dieter Hollstein
Köln-Rodenkirchen.

 


 

 Liebe Redaktion,

 Mit meinem Spruch beziehungsweise meiner Schlagzeile komme ich wahrscheinlich zu spät. Ihr könnt sie aber jederzeit verwenden:

„Landtags-Beschluss umgesetzt: Rodenkirchen ist ausgemeindet! Kommissarischer Gemeinderat legt Wahltermin fest und senkt die Abgaben.“

Freundliche Grüße
Dieter Maretzky
Bürgervereinigung Rodenkirchen.

 


 

Hallo Herr Thielen,

 auch von unserer Seite recht herzlichen Glückwunsch zum 25-jährigen Jubiläum Ihres Verlages und der Zeitschrift, die wir immer sehr gerne lesen.

 Ich wende mich heute einmal an Sie, weil Sie den Mut haben, auch etwas öffentlich zu sagen. Falls Sie schon mal aus dem Ärztehaus am Maternusplatz gekommen sind, oder von der Seite der Stadtsparkasse in Richtung Maternusplatz gegangen sind, ist ihnen auch schon einmal diese unverschämte Stolperfalle aufgefallen. Vom Ärztehaus kommen viele Behinderte oder Kranke an die Stufe, die höher als normal ist und die keiner Weise gekennzeichnet wurde. Für Rollstuhlfahrer ein fahren um die Ecke und wiederum unnötige Stolperfallen auf dem ganzen Weg. Kennzeichnung rot-weiß? Fehlanzeige!

 Ich weiß leider, wo von ich rede, da ich auch im Normenausschuss für Behinderte (DIN und EN-Norm) war. Ein Absenken beziehungsweise niveauloses Gehen in das Ärztehaus wären vonnöten. Sie wissen, welche Anstalten die KVB bei den Bahnsteigen unternehmen. Behinderte Menschen sind nicht nur Behinderte im Rollstuhl, sondern auch Alte, Kranke und Menschen mit zeitweise eingeschränkter Bewegung.

 Alles Gute und machen Sie weiter so mit dem Rodenkirchener Bilderbogen.

Klaus von Barby
per E-Mail.

 


 

Betrifft: Leserbrief zur Dreigestirnsvorstellung im Hotel-Restaurant Maassen in der letzten Ausgabe

 Auch wir waren zur Vorstellung des neuen Trifoliums in der Gaststätte Maassen und können den Leserbrief von Renate Bernards nur bekräftigen. Dass um 19.15 Uhr zwei Herren des Ordnungsamtes erscheinen und eine Geldbuße von 35 Euro kassierten, ist doch schlechthin ein „Witz“,
Unsere Frage ist: Hat denn ein einzelner Nachbar so viel Macht, um die Freude an allen alten Traditionen, die Sürth noch hat, zu stoppen? Was soll das nur noch geben, denn die Gaststätte Maassen ist Hofburg und da bleibt es nicht aus, dass da immer gute Stimmung ist und es auch mal etwas lauter wird? Außerdem feiert die Gaststätte Maassen in diesem Jahr noch ihr 50-jähriges Bestehen. Auch für diesen Tag ist ein großes Fest geplant.
Zum Schluss sei noch bemerkt, dass der „freundliche Nachbar“ erst seit circa zwei Jahren dort wohnt. Er wusste, dass dort eine Gaststätte, zudem noch mit Saal ist, und er musste damit rechnen, dass er manches Mal in seiner Ruhe gestört wird. Und wie wäre es, wenn er mitfeiern würde? Aber wir glauben, darauf können wir als Stammgäste auch verzichten. 

Margret und Paul Cravatzo
Hammerschmidtstraße 49 in Sürth 

 


 

Hallo liebes Bilderbogen-Team!

 

Da war die Freude bei mir groß, als ich erfuhr, dass ich bei ihrem Preisausschreiben „Rund um den Maternusplatz“ den ersten Preis, Einkaufsgutscheine im Wert von 250 Euro, gewonnen habe.

Gerade jetzt vor Weihnachten kann man diese Gutscheine gut gebrauchen.

Also nochmals vielen Dank, auch für die freundliche Übergabe.

Sibille Arbinger aus Weiß

per E-Mail

 


 

Betrifft: Wie kann man feiern, wenn‚ s dem Nachbarn nicht gefällt?

 

 War das ein Wochenende! Nach tagelangem Regen endlich wieder Sonne über Köln und Umgebung. Das schöne Wetter lockte tausende Sonnenhungrige auf die Straßen.  Genau passend dazu die vielen Veranstaltungen in der Stadt. Ob Weltkindertag, „längster Desch“ oder Hafenfest, überall amüsierten sich die Menschen.

Im Kölner Stadtteil Sürth wurde an diesem schönen Tag das Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen für die kommende Session vorgestellt. Bauer Christian, Jungfrau Henrynette und Prinz Hubert zeigten sich in bester Laune. Ihre Freude und ihr Humor steckte alle an und so gab es an diesem Nachmittag schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf Karneval. Mit ihren „Untertanen“ wurde fröhlich gesungen, getanzt und gelacht, bis.......ja bis genau 19.15 Uhr.

Da standen plötzlich zwei Herren des Ordnungsamtes in der Türe und erklärten den fröhlichen Narren, das sie zu laut seien. Und das um, wie gesagt, 19.15 Uhr. Ein „höllischer Nachbar“ hatte wieder zugeschlagen. Es kam, wie es kommen musste: Die Stimmung war dahin, und Bauer Christian musste eine Geldbuße von 35 Euro bezahlen. Nun würde mich mal interessieren, was die Veranstalter von Straßenfesten an Strafen bezahlen müssen, wenn bei ihnen lautstark auf allen Bühnen musiziert wird. Wichtig wäre auch zu wissen, was das alles an Karneval kostet.

Die Vorstellung, das ein einziger Nachbar, der dazu noch zu feige ist, seinen Namen zu nennen, den Karnevalszug verhindern könnte, ist sicherlich nicht nur für mich der blanke Horror.

Für alle, die gerne lachen und sich heute schon auf Karneval freuen, wünsche ich, dass das Ordnungsamt bei künftigen „Einsätzen“ einmal auf die Uhr schaut.

Mit freundlichen Grüßen

 

Renate Bernards

per E-Mail.

 


 

 

Betrifft:   Starrsinniger Rat folgt zweifelhaftem Gutachten zum Godorfer Hafen

 

Was der Höhepunkt und krönende Abschluss eine 20-jährigen Dauerdebatte über die Godorfer Hafenerweiterung hätte sein können, war eher ein beklemmendes Schauspiel einer Politik des „Augen zu und durch“, vorgeführt von der Ratsmehrheit von CDU und SPD am 30.August.

Diese Ratsmehrheit von CDU und SPD hat sich in Zugzwang gesetzt. Der Hauptausschuss des Rates hatte im Januar 2006 beschlossen, in einem Gutachten die Wirtschaftlichkeit der Investition von rund 60 Millionen Euro in die Godorfer Hafenerweiterung prüfen zu lassen. Das nun seit Juli vorliegende Gutachten von Professor Baum lieferte den vermeintlichen Nachweis der Wirtschaftlichkeit. Aufkommende massive Zweifel in den Reihen des Rates und der Bürgerschaft an der Qualität des Gutachtens wurden von CDU und SPD mit hohem Energieaufwand beiseite geschoben oder ignoriert.

Diese Zweifel äußerten unisono nicht nur die Vertreter aller anderen Parteien und politischen Kräfte im Rat. Auch vier Mitglieder der CDU, deren wirtschaftliche Kompetenz unbestreitbar ist, wagten sich aus der Deckung und bekräftigten am Pult des Rates ihre „erheblichen Zweifel, ob durch das Baum-Gutachten tatsächlich ein Nachweis darüber geführt ist, dass der Hafenausbau in der vorgestellten Größe wirtschaftlich ist“. Im Gegenteil gebe das Gutachten“ unzweifelhaft Anlass zur  Kritik an der angewandten Methode, den benutzten Grunddaten, der Prognose über die zukünftige Entwicklung des Container-Verkehrs wie auch an den Aussagen zu den Auswirkungen auf die Ökologie“.

Nach einem solch überdeutlichen Verriss aus den eigenen Reihen steckte die Ratsmehrheit in einer misslichen Situation. Es hätte nahe gelegen und dem Ruf des Rates als Souverän nur gut getan, nicht nur das Baum-Gutachten einer kritischen Prüfung zu unterziehen, sondern den Blick auch zu öffnen für ein gesamthaftes Konzept zur „Zukunft der Kölner Häfen“, wie es das dem Rat ebenfalls vorliegende Zweitgutachten von Citizen-Consult empfiehlt.      

Doch dieser nahe liegenden Lösung hat sich die Ratsmehrheit starrsinnig verschlossen. Sie muss nun mit den Konsequenzen leben, vor allem das die Hafen-Diskussion gerade nicht zur Ruhe kommt, sondern ganz im Gegenteil weiter eskaliert und nicht nur im Kölner Süden wegen des Verlustes der Sürther Aue, sondern in ganz Köln wegen der Verschwendung öffentlicher Mittel auf CDU und SPD zurück schlägt.

Freundliche Grüße

Dieter Neef

Aktionsgemeinschaft Contra Erweiterung Godorfer Hafen

www.suerther-aus-retten.de.

 


 

Der Artikel über den Maternusplatz im Augustheft hat uns veranlasst, Ihnen unsere Meinung vom Bau und den Folgen für die Umgebung aus unserer Sicht in einem Leserbrief mitzuteilen.

Zum einen halten wir die Überschrift „Der Platz wird `ne Schau!“ für einen billigen Versuch, die an die Nerven zerrenden Auswirkungen, die mit diesem Bau verbunden sind, zu beschönigen, oder warum verschweigt der Verfasser dieses Artikels seinen Namen?

 Ob der Platz, oder sein „grau in grau“ zugebaut von Betonhochhäusern, eines Tages wirklich so toll sein wird, wie angekündigt, bleibt dahingestellt. Das Bäume in einem Betonkasten wachsen sollen, deren Wurzel kaum Möglichkeiten zur Entfaltung haben, scheint eher zweifelhaft.

 Wir, die Anwohner der Gustav-Radbruch-Straße, wollen aber viel mehr auf die jetzigen und aller Voraussicht nach kommenden Verkehrsprobleme aufmerksam machen. Wir kämpfen schon seit Anfang des Jahres (Schreiben vom 03. März mit Unterschriften von 40 Personen) für eine Verkehrsberuhigung in unserer engen Straße (Fahrbahnbreite unter fünf Meter). Seit der Teilsperrung des Nibelungenweges ist die Verkehrssituation bei uns unerträglich geworden. Obwohl ein Durchfahrverbotsschild die Gustav-Radbruch-Straße als Anliegerstraße ausweist und ein Schild die Umleitung geradeaus zeigt, müssen wir seit der Sperrung 1500 bis 2000 (!) Kraftfahrzeuge täglich ertragen, dazu Straßenverstopfungen, Hupkonzerte und laute Beschimpfungen. Betonmischer und viele andere Baufahrzeuge der Großbaustelle benutzen unsere Straße als „Schleichweg“ und schrecken auch nicht davor zurück, den Bürgersteig als Fahrbahn mitzubenutzen. Es ist kaum möglich, ein Fenster zum Lüften aufzumachen. Wir haben auf Lärm und Gefahren vor allem für Fußgänger und Kinder hingewiesen. Wir können zu Recht behaupten, dass die Auswirkungen der Baustelle Maternusplatz nicht nur die direkt Betroffenen, sondern auch die Bewohner unserer Straße im wahrsten Sinne des Wortes krank machen!

 Außer Schulterzucken und einem „da können wir nichts machen“ seitens der Polizei ist bisher bis auf eine einmalige Kontrolle am Donnerstag, dem 26. Juli (!), für knapp eine Stunde nichts geschehen. Außerdem wurde uns vom Amt für Straßen- und Verkehrstechnik zugesagt, die Maternusstrasse würde Ende April (!) wieder vom Bahnhof aus in Richtung Maternusplatz befahrbar sein.

Da laut Artikel die beiden Häuser erst Ende 2008 fertig gestellt werden sollen, können wir davon ausgehen, dass der jetzige Zustand sich verkehrsmäßig nicht ändert Unsere Befürchtungen erhalten jedoch weitere Nahrung: Wenn, wie der Artikel aussagt, am Ende des Nibelungenweges ein Kreisverkehr eingerichtet werden und obendrein die Straße zwischen den beiden Hochhäusern nicht breiter als 10 Meter sein soll, wie können dann größere Fahrzeuge wie Busse von der Maternusstrasse einbiegen? Das bedeutet, der Nibelungenweg wird von der Maternusstrasse aus gemieden und der jetzige Zustand für unsere Straße wird voraussichtlich bleiben, da dann nur die Möglichkeit besteht, über die Schillingsrotter Straße bequem in den Nibelungenweg einbiegen zur können. Der „Schleichweg Gustav-Radbruch-Straße“ bietet sich weiter an!

 Allmählich macht sich die Meinung bei uns breit, die für diesen Bau Verantwortlichen, ob Politiker oder Bauherren, haben andere Interessen als solche, die dem Menschen dienen.

Für die Anlieger der Gustav-Radbruch-Straße:

Peter Goebelsmann, Ingolf Grund, Anneliese Rovers, Robert Schwartz, Gerd Zumkley.

 


 

Offener Brief (Kopie als Leserbrief im Kölner Bilder-Bogen)

 Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Fritz Schramma

 Ich schätze Sie als Ehrenmann und Gentleman und wende mich daher als Kölner Bürger voller Vertrauen an Sie.

 In Köln-Rodenkirchen betreibe ich seit 17 Jahren eine Pizzeria. Damals musste ich, um eine Konzession zu bekommen, 30.000 D-Mark für zwei Parkplätze bezahlen. Seitdem in Rodenkirchen der Maternusplatz bebaut wird, bin ich noch nicht einmal mehr in der Lage, vor meiner Pizzeria meine Ware auszuladen, ohne ein „Knöllchen“ zu bekommen.

 Da ich ja damals 30.000 D-Mark für die Parkplatzsituation bei der Stadt Köln einbezahlt habe, in der Zwischenzeit ja Zinsen und die Inflation hinzugekommen sind, denke ich, dass Sie mir vielleicht eine Aufstellung darüber machen können, inwieweit Sie mir meine Knöllchen von der aufgelaufenen Summe abziehen können und wie mein Kontostand in dieser Angelegenheit bei der Stadt Köln ist.

Ich denke, Sie haben Verständnis für diese Art der Knöllchen-Begleichung und freue mich auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen 

Enzo Cavallo Pizzeria Enzo Maternusstraße.

 

 

 


 

Unser Oberbürgermeister Fritz Schramma hat Recht,

 

wenn er das Engagement der örtlichen Bürgerschaft bezüglich Erhalt des Hallenbades lobt. Dem massiven und breiten Protest der Einwohner - stellvertretend für die Bewegung sei hier Marlene Januszewski genannt - ist es hauptsächlich zu verdanken, dass der fatale Schließungsbeschluss vom Rat zurück genommen wurde. Auch gab es über alle Parteien hinweg eine wohltuende Geschlossenheit der politischen Kräfte in der Bezirksvertretung Rodenkirchen für einen Weiterbetrieb des Bades, was OB Schramma in seiner Stellungnahme geflissentlich "übersieht".

 Genannt werden sollte aber der eigentliche Auslöser für diese unsägliche Bad-Ja-oder-Nein-Debatte: das dauerhafte Unvermögen der Kölner Lokalpolitik, kostenbewusst und ohne Eigennutz zu wirtschaften. Bei Großprojekten wie Müllverbrennungsanlage, Köln-Arena, Stadthaus Deutz, neue Messehallen, Nord-Süd-U-Bahn versickern Millionenbeträge. Und als nächstes Vorhaben treiben SPD und Rats-CDU jetzt den über 50 Millionen Euro teuren Ausbau des Godorfer Hafens voran, auch dies übrigens mit intensiver Unterstützung von ganz oben. Ist es da nicht logisch, dass irgendwann das Geld für das Nötigste fehlt?!

 Doch jetzt bekommt unser Bad ja noch eine Chance. Dass diese in der Idee eines so genannten Bürgerbades gesucht werden kann, ist insbesondere auf den Einsatz von Gerhard von Dreusche zurück zu führen. Doch gesichert ist damit der Fortbestand der Einrichtung noch lange nicht. Neben vielerlei Bedingungen, die in den nächsten Monaten mit viel Arbeit zu klären und zu erfüllen sind, ist es jetzt auch an den eingangs erwähnten Bürgern, sich zu ihrem Bad zu bekennen. Denn ohne Besucher ist kein Bad - egal unter welchem Namen - zu halten. Also passend zum Klimawandel auf ins Rodenkirchener Bad!

 Die Grünen haben heftige interne Diskussionen geführt, hin- und hergerissen zwischen dem Zwang zur Haushaltskonsolidierung und der Verpflichtung zur Bürgernähe. Letztlich hat das Bekenntnis zu den Ursprüngen gesiegt und ein Umdenken ermöglicht. Dies und die erhaltene Unterstützung der Basis vor Ort gilt es anzuerkennen. Ich werde, bisher als "Unabhängiger" über die grüne Liste in die BV gewählt, der Partei jetzt beitreten!

 

Manfred Giesen, Bergstraße 44, 50999 Sürth

 

 

 


 

Zu den zahlreichen Müllkontainern und der Müllentsorgung am Rheinufer in Rodenkichen meldet sich unser Leser Helmut Tietz zu Wort

 

In den letzten Wochen ist mir wiederholt die „neue Möbilierung“ an der RodenkirchenerRheinuferpromenade aufgefallen. Auf dem Gehweg, parallel zur Rheinuferstraße – im Anschnitt Allianz Hochhäuser/Kanuclub – stehen zehn neue grüne Kunststoff-Müllcontainer im Abstand von weniger als 50 Meter. Weitere dreizehn Müllcontainer stehen entlang des unteren Leinpfades. Dazu kommen noch eine Anzahl weiterer diverser Mülltonnen vorwiegend im Bereich der Sitzbänke.
Während die Container oft leer sind, laufen die Papierkörbe vor Abfall über. Auch der ungepflegte Grillplatz bietet oft ein trostloses Bilde der Verschmutzung.
Insgesamt eine wunderschöne Dekoration der Rheinuferpromenade beziehungsweise der vorgelagerten Wiesen.

Hier stimmt doch im Gesamtkonzept der Müllentsorgung eines Naherholungsgebietes etwas nicht!

 

Helmut Tietz
Auf dem Stumpelrott 36
50999 Köln

 

 

 


 

Sehr geehrte Redaktion vom Bilder-Bogen,

 

 heute wende ich mich einmal in einer halb-persönlichen Angelegenheit an Sie, denn ich möchte mich einmal in aller Öffentlichkeit bedanken.

 Bedanken einmal beim „Bilder-Bogen“ für die 25 Jahre Berichterstattung aus Rodenkirchen. Ich muss zugeben, auch wir, die Metzgerei Wagner, waren nicht selten mit dabei.

 Bedanken möchte ich mich aber auch einmal bei unseren Kunden und bei unserem Personal. Für die Treue und das Erdulden so manchen Unannehmlichkeit. Ein Jahr lang Baustelle auf dem Maternusplatz, ein Jahr Probleme, hohe Lautstärke, Dreck und wenig Parkplätze. Als Unternehmerin bin ich immer bemüht, meine Kunden zufrieden zu stellen. Die jetzige Situation hat mich oft an den Rand der Belastbarkeit gebracht und ich denke, ich spreche da auch im Namen der anderen Geschäftsleute rund um den Maternusplatz. Oft war es beziehungsweise ist es sehr schwer. Und natürlich hatten wir auch einen deutlichen Umsatz-Rückgang, aber wir sehen trotzdem positiv in die Zukunft. 

Ich weiß heute zu schätzen, was es heißt, Stammkunden zu haben, die trotz des ganzen Chaos den Weg zu uns suchen und dafür möchte ich mich einmal ganz herzlich auch im Namen meines Mannes Claus bedanken:

Vielen Dank für ein Jahr Treue. Danke, dass Sie trotz mangelnder Parkplätze, einer furchtbaren Wegführung, Dreck und Krach zu uns gekommen sind. Danke, dass Sie uns nicht haben hängen lassen!

 Ihre Christa Wagner und Team

 


 

Zur Dauerdiskussion über die Errichtung neuer Sportplätze in Köln und speziell im Kölner Süden:

 Hurra, es geht also doch!

Nach knapp 20-monatiger Bauzeit wurde nun endlich die „Ersatzanlage“ der Ende 2004 zum Parkplatz für das Rhein-Energie-Stadion umgebauten ehemaligen Tennen-Sportanlage am Salzburger Weg mit großem Tam-Tam eingeweiht. Das ist aber auch ein neuerlicher, äußerst schmerzhafter Schlag mitten ins Gesicht der Sürther Kinder und Jugendlichen, die in ihren 26 Teams der Jugendabteilung des VfL Sürth bereits seit mehr als zehn Jahren sehnlichst auf eine solche dringend benötigte und von der Stadt längst in Aussicht gestellte Anlage warten. Zehn Jahre leerer Versprechungen, Ausreden, amtlicher Hinhalteparolen und Winkelzüge, bitterer Enttäuschungen und immer wieder das beliebte Argument des leeren Stadtsäckels liegen bereits hinter uns. Wie lange noch???
Aber in Köln wird wohl doch mit zweierlei Maß gemessen. Wahrscheinlich sind die Kinder und Jugendlichen in der (repräsentativen) Nähe des 1.FC Köln doch die besseren und wichtigeren Menschen. Vielleicht kommt ja mal einer der Stadtgewaltigen auf die Idee, auch den unsäglichen Sportplatz des VfL Sürth zu einem Parkplatz umzubauen. Wir – das sind die Kinder, Jugendlichen und vielen überaus engagierten Ehrenamtlichen einer der momentan erfolgreichsten und größten Jugendabteilungen Kölns und der ganzen Region, - würden unseren alten, noch aus der Fußball-Steinzeit stammenden Platz liebend gern gegen eine so „moderne, multifunktionale“ Sportanlage wie die am Salzburger Weg tauschen. Das wäre beileibe ebenso „zwingend notwendig“. Es wird wirklich allerhöchste Zeit.

 

Kurt Rütten
VfL Sürth, Jugendabteilung,
Presse und Öffentlichkeit
Sürth

 

 


 

Wiederbelebung der „Kölschen Riviera“, die geplanten Pflegearbeiten am Rodenkirchener Rheinufer, zur Zeit durch den Regierungs-Präsidenten ausgesetzt.

 Der Großteil der Rodenkirchener Bevölkerung wie auch die Anlieger begrüßen immer noch nachhaltig die eigentlich jetzt bevor stehende Umsetzung des Pflege- und Entwicklungskonzeptes des Rodenkirchener Rheinufers.
Neben den Poller Wiesen gehört die Rodenkirchener Riviera zu den schönsten Landschaften des Kölner Rheinufers. Dieser Abschnitt des Rheinufers soll endlich wieder gepflegt und der grassierende Weiden-Wildwuchs damit reduziert werden. Dieser Teil der Fluss-Landschaft findet damit wieder eine angemessene Gestaltung. Die „Kölsche Riviera“ war immer ein Naherholungsgebiet für die Kölner, sie bietet jährlich Tausenden Entspannung und Erholung, für viele auch sportliche Betätigung auf dem Wasser. Es ist zu begrüßen, dass auch der Rat der Stadt Köln diesen Stellenwert des Rodenkirchener Rheinufers jetzt anerkennt und die Verwaltung konkrete Maßnahmen durchführt.
Der Rhein und Rodenkirchen bilden eine Symbiose aus fließendem Wasser und Menschen, die damit immer gelebt haben – als Fischer, Anwohner, Ruderer, Segler, Kanuten, Schwimmer oder Spaziergänger, die einfach nur die Schiffe oder das Leben auf dem Fluss betrachten wollen. Hierzu gehören in jüngster Zeit zunehmend auch ältere und behinderte Bürger, die die neue gelungene Promenade des Hochwasserschutzes und deren Bänke als willkommene Abwechslung nutzen. Sie alle freuen sich auf ein neues gepflegtes Rheinufer mit Blick auf den Fluss.
Allerdings wird wahrscheinlich das Grünflächenamt erst im nächsten Jahr konkrete Maßnahmen durchführen können. Das Verbot des Regierungspräsidenten ist bisher nicht aufgehoben worden. Es erfasst offenbar auch die Linden an der Rodenkirchener Promenade, in den zwanziger Jahren ein Geschenk des damaligen Oberbürgermeisters von Köln, Konrad Adenauer, an die Gemeinde Rondorf. Seitdem wurden sie jedes Jahr geschnitten, um die typische Kastenform zu erhalten. In diesem Jahr war dies erstmals nicht möglich. Ende Februar war die „Schnittsaison“ zu Ende – wegen der dann einsetzenden Vogelbrut. Erst im Oktober ist der Rückschnitt wieder erlaubt. Es bleibt zu hoffen, dass dann endlich dem Weidenwildwuchs an der Rodenkirchener Riviera Grenzen gesetzt werden.   

Prof. Dr. Winfried Panse
Dr. Gert A. Nacken

Barbarastraße 46
Rodenkirchen

 

 


 

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei....!“

 Nicht ganz, denke ich, und bin da sicher mit vielen, nicht nur Karnevals-Interessierten Rodenkirchener einer Meinung.
 Unser „Zoch“ in Rodenkirchen war wieder wunderbar. Dreißig Gruppen mit fast eintausend Teilnehmern zogen wie all die Jahre zuvor durch die Straßen, und tausende Zuschauer haben dem jecken Treiben am Sonntag zugesehen, gefeiert und geschunkelt. Doch kaum einer der Zuschauer macht sich darüber Gedanken, wie viel Arbeit und Einsatz in der Organisation einer solchen Veranstaltung steckt.
Als letztes Jahr bekannt wurde, dass die „Große Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft“ (GRKG) den Karnevalszug in Rodenkirchen nicht mehr durchführen würde, war guter Rat teuer und all die Gruppen, Vereine und Stammtische fragten sich, wie es trotzdem weitergehen könnte. 

Ich kann da aus meiner Erfahrung mitsprechen, denn Anfang der sechziger Jahre hatten wir in Rodenkirchen dieses Problem schon einmal. Damals gründeten ein paar Rodenkirchener Jugendliche die Interessengemeinschaft Rodenkirchener Jung-Karnevalisten (IRJ), zimmerten einen Sarg zusammen und zogen fast alleine durch die Straßen.
„D ´r Zoch muss jonn“ war auch jetzt die einhellige Meinung und einige der Karnevalsgruppen setzten sich auf Einladung der „GRKG“ zusammen, um eine Lösung zu finden. „Knobelbröder“, „Traumpänz“, „Lahm Söck“, „Kütt vun Hätze“, „Büttche bunt“, „Tütenüggels“, „Löstije Junge un Mädche vun Rudekirche“, „Botterblömche“ und die „GRKG“ gründeten am 17.Juli letzten Jahres die „Interessen-Gemeinschaft Rodenkirchener Karnevalszug e.V.“.
Mit beispielhaftem Einsatz machten sich die „Zoch-Laien“ an die Arbeit und stellten in unzähligen Treffen und Besprechung die aufwendige Organisation des Rodenkirchener Zuges auf die Beine.

Für ihren beispielhaften und ehrenamtlichen Einsatz für Rodenkirchen möchte ich dem Vorstand der Interessengemeinschaft, dem Zugleiter und allen Helfern im Namen aller Zugteilnehmer und Zuschauer mit einem nachträglichen „Rudekirche Alaaf“  Danke sagen.

 

Mobbel Walterscheidt

Maternusstraße 6

Rodenkirchen


 

Die Initiative zur Besserung der Verkehrssituation in der Barbarastraße ist sowohl aus verkehrstechnischer und städtebaulicher Sicht dringend zu begrüßen.

 

Die Barbarastraße und insbesondere das dort gelegene Naturkost-Geschäft ist Anziehungspunkt für eine Vielzahl von Eltern, Kindern und auch älteren Personen. Kinder und Ältere gehören zu den am stärksten gefährdeten Personengruppen im Straßenverkehr, das sie auch die Gefahren des Straßenverkehrs häufig nicht oder zu spät erkennen beziehungsweise nicht adäquat oder rechtzeitig reagieren können. Der schmale Bürgersteig und der unbedingte Vorrang des schnellen und ungebremsten Autoverkehrs ist ein Relikt der siebziger Jahre und ist weder für die Barbarastraße angemessen, noch erforderlich. Abhilfe ist dringend geboten, da tagtäglich eine Vielzahl von Fahrzeugen zu beobachten sind, die mit hoher Geschwindigkeit an den Passanten auf dem allzu schmalen Gehweg vorbei brausen. Es ist in der Tat nur eine Frage der Zeit, bis es hier zu einem schweren Unfall kommt. Anders als in anderen Bereichen des Stadtbezirks sollte nicht erst der Tod oder die schwere Verletzung einer Person Anlass zum Handeln sein. 

Unabhängig hiervon stellt die Barbarastraße in ihrer heutigen Ausführung sicher kein Schmuckstück dar. Da sie die hauptfußläufige Verbindung vom Ortskern zum Rheinufer bildet, sollte die Straße so ausgestattet werden, dass sie zum Spazieren gehen einlädt. Der breite Bürgersteig im Bereich der Einmündung im Bereich der Kreuzung zur Hauptstraße bei entsprechender Ausgestaltung mit Grünflächen, die auch gegen den Verkehrslärm abschirmen, einen Ort des Verweilens und der Kommunikation zu schaffen. Die von dem Autor der Studie vorgeschlagene Bepflanzung des Bereiches würde den erdrückenden optischen Eindruck des Sommershofes zumindest deutlich verbessern. Zudem würde das Mikroklima durch zusätzliche Bäume und Grünflächen stark verbessert.

Bestechend an dem Vorschlag von Herrn Kraus ist zudem seine offensichtliche Umsetzungsfähigkeit und die relativ geringen Kosten, die für diese dringend durchzuführenden Verbesserungsmaßnahme entstehen werden.

Mit freundlichen Grüßen 
Dr. Ulrich Leo
Barbarastraße 15-17 Rodenkirchen

 


 

 

Zum Artikel „Barbarastraße kann sicherer und attraktiver werden“ in der letzten Dezember-Ausgabe

 

 Sehr geehrte Redaktion,
 insbesondere als Bewohner des Sommershofes kann ich den Vorschlag von Herrn Kraus nur im vollen Umfang zustimmen. Ergänzend zu der geschilderten derzeitigen Situation möchte ich darauf hinweisen, das der Bürgersteig an der Nordseite der Barbarastraße (einschließlich der Engstelle vor den Häusern 15 bis 23) in zunehmenden Maße – wie fast alle Bürgersteige in Rodenkirchen einschließlich der Fußgänger-Passage von der Hauptstraße zum Maternusplatz sowie im Sommershof (!) - von rücksichtslosen Radfahrern in beiden Richtungen benutzt werden. Wann erfolgt hier eigentlich einmal eine unangemeldete (!) Kontrolle durch die Polizei?
Außerdem könnte bei der Unterbindung des „Flanier-Durchgangs beziehungsweise Kreisverkehrs“ mit erhöhter Geschwindigkeit in der Barbarastraße die Außengastronomie der Gaststätte „Rosmarin“ im Sommer erheblich verbessert werden.
Beim Lesen der sehr guten Vorschläge von Herrn Kraus fiel mir jedoch der allseits bekannte Spruch ein: „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!“

Mit freundlichen Grüßen
Wilhelm Faßbender
Sommershof

 

 


 

Zum Artikel Ehepaar Hornauer: Goldhochzeit in Rodenkirchen, in der September-Ausgabe 2006:

 

Der im Artikel erwähnte Enkel legt Wert auf die Feststellung, das er „ne echte kölsche Jung“ ist. Er wurden nicht 1990 in Oldenburg, sondern 1983 in Köln geboren und hat die ersten sieben Jahre in Köln verbracht. Wenn Sie mir als Unterzeichnerin dieser Berichtigung und Mutter besagten Enkels sieben Jahre klauen würden (fast 50), hätte ich nichts dagegen, aber mein Sohn ist noch beziehungsweise schon stolz auf sein „fortgeschrittenes“ Alter und seinen Geburtsort. Zweitens zog der Opa dem Enkel hinterher, weil er es sich nicht vorstellen konnte, so weit von seinem Enkel getrennt zu leben. Er liebte (und liebt) seinen Enkel so sehr, dass er sich eine solche Trennung nicht vorstellen konnte.

 

Mit freundlichen Grüßen

Karina Hornauer

 


 

Thema: 100 Jahre des TSV Rodenkirchen

Die Äusserungen des Herrn Weinzierl sind nicht nachvollziehbar. So sehr auch die Intensivierung der Jugendarbeit zu loben ist. Das Aushängeschild eines jeden Vereins ist die 1.Mannschaft. Dass der TSV Rodenkirchen ausgerechnet im Jubiläumsjahr in die unterste Klasse absteigt, ist eine Blamage und hätte auf jeden Fall verhindert werden müssen. Zur Not eben mit „ein paar Söldnern“! 

Jetzt ist der Tiefpunkt erreicht. 

Ich kann mir kaum vorstellen, dass zum Beispiel Wolfgang Overath vom 1.FC Köln der Meinung ist: Egal, ob wir absteigen – wir haben ja unsere Jugend!Unverständlich ist für mich auch, die Feier zum 100-jährigen in Köln zu veranstalten. Haben wir in Rodenkirchen nicht genug Räumlichkeiten?

Günter Obermauer

Heinrich-Heine-Straße 34

Rodenkirchen

  


 

Thema: Neues aus dem Rat der Stadt Köln

Sehr geehrte Redaktion,
der Rat der Stadt Köln hat mal eben wieder einen 1,4-Millionen Euro Sonderzuschuß zugunsten der Sportstätten GmbH bewilligt, was den Gesamtzuschuß auf inzwischen erschreckende 11,5 Millionen Euro treibt. Ein Skandal, mit welchen Unsummen der Profisport in Köln, finanziert von den Bürgern der Stadt, gefördert wird. Von Bürgern, deren Kinder zum Beispiel im Kölner Süden Fußball beim VfL Sürth spielen, der mit seinen inzwischen 25 Mannschaften zu den größten und erfolgreichsten Vereinen in der Region und weit darüber hinaus gehört. Die Jugendabteilung des Vereins wurde unlängst mit dem Sepp-Herberger-Preis für besonders herausragende Jugendarbeit ausgezeichnet. Die Jugendteams sind etwa Titelverteidiger des renommierten Geißbock-Cup des 1.FC Köln und tragen als gern gesehene Gäste vieler auswärtiger internationaler Turniere den Namen Kölns als sportliche Botschafter in einem sehr positiven Licht hinaus in die Welt.

Der Verein veranstaltet aber auch eigene Turniere, zu denen Jugendteams vieler deutscher und internationaler Spitzenvereine kommen. Nur können sie diese Turniere leider nicht auf dem heimischen Sürther Fußballplatz bestreiten, da dessen Zustand jeder Beschreibung spottet. Den anderen Vereinen im Kölner Süden geht es aber kaum besser. Wie gut, das der olle Sepp Herberger das nicht mehr miterleben muss – er würde sich wohl zu Tode beschämt im Grabe herumdrehen. Vor allem beim täglichen Trainings- und Spielbetrieb stellt sich die Lage in den Vereinen als absolut desolat und untragbar dar. Zum Beispiel müssen in Sürth an fünf Wochentagen 25 Teams auf dem Platz trainieren und am Wochenende zudem ihre Heimspiele dort austragen. Das ist auch beim allerbesten Willen beinahe ein Ding der Unmöglichkeit.

So mußten die Sürther ihr letztes großes Turnier gemeinsam mit der Spielvereinigung Wesseling austragen, weil den von weit angereisten Mannschaften die vielen Spiele auf dem Sürther Platz allein unmöglich zuzumuten war. Nun wird den Sürthern seit Jahren eine Bezirkssportanlage im Bereich des Sürther Feldes in Aussicht gestellt, auf der zwei dringensd benötigte Sport-/Fußballplätze endstehen sollen. Doch immer wieder wird die Realisierung des Projekts von der Stadt aufgeschoben, sei es durch bürokratische Hindernisse, sonstige Hemnisse oder einfach begründet mit den angeblich fehlenden Geldern. Da ist es doch schön zu wissen, dass man dort wenigstens 11,5 Millionen Euro für den Erhalt des Arbeitsplatzes der elf prominenten Kölner Abstiegs-Kicker übrig hat – ein Betrag übrigens, von dem man locker zehn Bezirkssportanlagen würde bauen können, auf denen sich dann Jahr für Jahr Tausende von Kindern und Jugendlichen tummeln und sportlich weiter entwickeln könnten.

Die Investition der offenbar vorhandenen beträchtlichen Gelder in solche gemeinnützigen Projekte wie Bezirkssportanlagen käme im übrigen nicht nur der Nachwuchsarbeit der Vereine zugute, sondern wäre zudem endlich auch mal ein Zeichen dafür, wie ernst man es in dieser Stadt mit der sozialen Verantwortung gegenüber unseren Kindern und Jugendlichen tatsächlich meint. Oder ob es in Wahrheit die bekannten Prestigeobjekte sind, die unseren Damen und Herren Politikern vornehmlich am Herzen liegen. Es lässt sich halt schön sonnen – Arm in Arm mit Lukas Podolski vor KölnArena oder RheinEnergie-Stadion. Doch für dieses Foto müssten die Vertreter unserer Stadt demnächst ja schnell mal nach München jetten. Aber keine Sorge, liebe Politiker und Politikerinnen, die Flugkosten sind schon so gut wie bewilligt.

Kurt Rütten

VfL Sürth-Öffentlichkeitsarbeit

per E-Mail.

 


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mit Interesse ihre aktuelle Ausgabe des Kölner Bilder-Bogens gelesen und beglückwünsche sie zu ihrer gelungenen Zeitung!

Jedoch ist mir aufgefallen, dass in der Rubrik „Die dringende Verbindung" im Umschlag unser Kinder- und Jugendtelefon und unser Elterntelefon nicht vermerkt sind. Ich wäre ihnen sehr dankbar, wenn sie dies vervollständigen würden, um den Betroffenen ein breit gefächertes Hilfeangebot liefern zu können.

Kinder- und Jugendtelefon 0800 111 0 333 (montags bis freitags 15 bis 19 Uhr,

Elterntelefon 0800 111 0 550 (montags bis freitags 9 bis 13 und 15 bis 17 Uhr, di und do bis 19 Uhr

Ich bedanke mich und viele Grüße

Jochen Muth

Öffentlichkeitsreferent des Kinderschutzbundes Köln e.V.


Sehr geehrte Redaktion,

das Reklameschild vor dem Sommershof ist eine Schande für Rodenkirchen und die Hauptstraße. Es ist traurig genug, dass die Hauptstraße direkt durch Rodenkirchen läuft, aber müssen wir jetzt so ein ziemlich großes Schild dulden? Man hat versucht, die Hauptstraße durch Bepflanzung zu verschönern und dieses Schild hat man mitten in eins von den kleinen Blumenbeeten gesetzt.

Für mich ist das eine geschmacklose Angelegenheit und paßt nicht zu Rodenkirchen.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Gary B. Holt

Hombergstraße

Rodenkirchen

 


Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion!

 Seit vielen Jahren ist Rodenkirchen nun der Einkaufsort für mich, für den ich gerne den Weg aus Blankenheim in Kauf nehme, denn wo sonst gibt es so viele gute Einzelhandelsgeschäfte und Märkte auf so kleinem Raum bei guten Parkmöglichkeiten. Schade nur, dass manches Geschäft nicht mehr da ist, zum Beispiel Musikcenter Biedermann oder TOP-MAN Herrenbekleidung.

 Aber es gehen auch neue Sterne am Rodenkirchener Himmel auf, zum Beispiel das Bar-Cafe-Bistro „Linos“ in der Kirchstraße 2. Supertolles Ambiente, freundliche Bedienung. Da schmeckt der Expresso und das Gläschen Schampus nach einem Einkaufsbummel in Rodenkirchen. Anschließend in die „Quetsch“ zu einem Abendessen mit saisonal pfiffiger Küche – ich komme gerne wieder.

Ihr Hans-Georg Baur
Blankenheim
per Email.


 Betrifft: Bauvorhaben Maternusplatz

 Herr Klipper spricht von 180 zusätzlichen Parkplätzen. Dies stimmt nicht. Den 160 der Öffentlichkeit zur Verfügung stehenden neuen Parkplätzen sind die oberirdisch wegfallenden 70 Parkplätze gegenüber zu stellen. Es werden also nur 90 neue Parkmöglichkeiten geschaffen und nicht die von Herrn Klipper erwähnten 180.

 Man fragt sich, ob 90 zusätzliche Parkplätze eine fünfgeschossige Kopfbebauung rechtfertigen, zumal etwa 30 weitere Parkplätze westlich des Maternusplatzes erstellt werden könnten.

 Die Bezirksvorsteherin Frau Roß-Belkner hat sich bei Amtsantritt für den Erhalt des dörflichen Charakters von Rodenkirchen stark gemacht. Gleichwohl hat sie der Kopfbebauung zugestimmt.

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Barth
Maternusstraße 12
Rodenkirchen


Betr.: Worte des Monats, hier: „Schleckerstreifen“

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Seniorenvertreter im Stadtbezirk 2 der Stadt Köln legen Wert auf die Feststellung, dass die Anregung, einen Zebrastreifen an der Ecke Mittelstraße/Hauptstraße anzulegen, von der für den Zeitraum von 1995 bis 2000 gewählten Seniorenvertretung stammt

Die Bezirksvertretung hatte den Antrag der Seniorenvertretung das erste Mal in ihrer Sitzung von 15.Mai 2000 behandelt und in der Sitzung vom Juni 2000 einstimmig beschlossen, den Zebrastreifen einzurichten. Seitdem haben die Seniorenvertreter Bezirksvertretung und Verwaltung regelmäßig aufgefordert, in dieser Angelegenheit tätig zu werden.

Es dauert in Köln – im wesentlichen wegen der nicht mehr vorhandenen Heinzelmännchen – sehr lange, in diesem Fall vier Jahre, bis etwas Gutes auf den Weg (hier auf die Hauptstraße) gebracht wird.

Stefan Meier
Schriftführer der Seniorenvertretung

(Agnes Dederichs, Alfred Lettmann, Mathilde Lyon, Stefan Meier, Eduard Mermagen).


 

Wenn Du reinkommst, gleich links!

Zum Bericht im Februar-Heft: „Wenn Du reinkommst, gleich links!" Wie KBB-Redakteur und FC-Fan Helmut Thielen half, Borussia Mönchengladbach zu besiegen

Sehr geehrter Herr Thielen,

Ihren Bericht habe ich mit Interesse gelesen. Er hat mich amüsiert aber gleichzeitig auch schockiert.

Wie kann es dann passieren, dass Sie als „Edel-Fan" und Dauerkarten-Besitzer, der bestimmt auch immer die Fußball-Berichterstattungen im Fernsehen verfolgt, die Spielberichte in der Zeitung liest, als Fan vielleicht schon einmal auf dem Bökelberg war und als vielgereister Mensch, der sich auch schon aus Köln herausgewagt und somit auf der Autobahn Straßenschilder gelesen hat – ja wie kann es dann passieren, dass Sie (und auch die anderen Mitarbeiter in Ihrer Redaktion) nicht wissen, dass es

Mönchengladbach

heißt.

Wenn das mal kein schlechtes Omen für die nächste Begegnung der beiden Clubs ist. Sie sollten dann in St. Georg ein paar Euros mehr in den Opferstock werfen und sicherheitshalber drei Kerzen anzünden.

Vielleicht schreiben Sie ja im nächsten Jahr wieder einen Bericht eventuell mit dem Titel „Kölner helfen dem FC zum Wiederaufstieg". Dann zünden Sie aber auch bitte eine Kerze für Borussia Mönchengladbach an, denn dieses Derby sollte uns nicht verloren gehen

Mit freundlichen Grüßen

Gabi Hoffmann

(per Email)

 


Verjesse, en Kääz opzostelle?

Sehr geehrter Herr Thielen,

mit Schmunzeln habe ich Ihren Artikel gelesen.

Ja, ja, der kölsch-katholische Kölner ist von Kindesbeinen an mit seinen Heiligen vertraut. Ob die heilige Maria, der Judas Thaddäus und der heilige Antonius nicht zu vergessen, wenn man etwas nicht wieder findet.

Doch frage ich mich: wo waren Sie eine Woche später gegen Kaiserslautern? Verjesse, en Kääz opzostelle? Sie wussten doch, wie wichtig das Spiel ist! Der FC vergisst sogar das Trikot. Ävver en Kääz mieh hätt et och nit jebraht.

Ävver et kütt wie et kütt, doch dä Kölsche hängk och wigger an singem FC.

Marlies Marks

Badstudio

Kirchstraße

Rodenkirchen


 

 

Zur Eröffnung des Straßenkarnevals auf dem Maternusplatz

 

Es ist Klasse, dass so eine Veranstaltung schon seit Jahren stattfindet.

Wir sind mit mehreren Paaren seit Anfang an dabei. Aber in diesem Jahr war die „Große Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft" dem Ansturm auf die Bierbude bei weitem nicht gewachsen. Wir haben Bons gekauft und über 20 Minuten angestanden, um Bier zu bekommen. Als wir dann immer noch kein Bier hatten und bemerken mussten, dass organisierte Leute, dass heißt Damen und Herren in Uniformen, Litevkas und dergleichen, bevorzugt bedient wurden, haben wir kurzerhand die Bons an der Kasse wieder in Euros umgetauscht und sind in die Kneipe gegangen.

Wir werden auch in Zukunft nicht eine Biermarke mehr kaufen.

Paul und Margret Cravatzo

(per E-Mail)


Thema: „Die Wacht am Rhein - Einsatz bei Hochwasser“ aus dem April-Heft

Gib einem eifrigen Bürger „en Kapp“ oder eine entsprechende Weste, so wird er (oder sie) über sich hinauswachsen und als „Amtsperson ohne Auftrag“ die einfachen Bürger bevormunden oder Respekt und Dank einfordern.

Diese Erfahrung machte ich bei einem abendlichen Spaziergang auf menschenleerer Straße. Ich wurde von einer aufgeplusterten „Amtsperson“ recht barsch nach meinem Woher und Wohin gefragt. Mein berechtigtes Interesse als Anlieger an der aktuellen Lage fand kein Gehör. Diese „Amtsanmaßung“ empfand ich deplaziert, da eine wirkliche Not- oder Gefahrenabwehr nicht erforderlich waren. Ein Hinweis auf drohende Gefahren wäre ausreichend gewesen.

Da nicht alle am Pegel Interessierten Gaffer, Hochwassertouristen oder sonstige Blödies sind, wundert es mich nicht, wenn auch andere Bürger „frech, überheblich und verärgert“ reagiert haben.

Damit kein Mißverständnis entsteht: Ich begrüße grundsätzlich den Helfer-Einsatz und danke den Ehrenamtlichen für die vielen Arbeitsleistungen. Aber vielleicht könnten einige „Amtsträger“ in Zukunft mit einem etwas sensibleren Fell agieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

Max Colombara

Arndtstraße 5

Rodenkirchen

 

 

Lieber Bilder-Bogen

 

ich bin erst neun Jahre alt, deshalb habe ich Ihre Zeitung noch nicht oft gelesen. Aber meine Mutter hat mir öfter etwas vorgelesen.

Der schönste Artikel war für mich: Petra Ferling und Günter Ebert als Brautpaar des Monats April 98. Da ich ein großer Fan von Fritz Schramma bin, hoffe ich, dass ich gewinne. Ich habe auch schon ein Autogramm von ihm.

Sonja Poss

Zuckerberg 45

50997 Köln


 

Dicke Bunne in Kairo

Liebe Redaktion,

dem Herausgeber und allen Mitarbeitern des KBB die besten Wünsche zur 500.Ausgabe der von mir heißgeliebten monatlichen Zeitschrift aus der Heimat. Immer noch eng verbunden zu Rodenkirchen und meinen alten Freunden hat mich der „Bilder-Bogen“ auf meinen langen Auslandsreisen immer treu begleitet. Erste (Titelbild) und letzte Seite (Worte des Monats) gefallen mir am besten, aber auch was dazwischen geschrieben wird informiert mich bestens, was in und um Rodenkirchen alles passiert.

Vor einigen Jahren lief in ihrer Zeitschrift eine Anzeigen-Serie der DOM-Brauerei, die in Großformat deftige Kölner Gerichte neben einem Glas Kölsch darstellte. Bilder ausgeschnitten, eingerahmt und in die große Küche unserer damaligen Wohnung in Kairo strategisch aufgehangen. Wenn meine Frau schon mal fragte, was essen wir heute, dann habe ich öfters gesagt, „das zweite von links“, und das waren dann „Dicke Bunne met Speck“.

Ich muss aber erwähnen, das dieses Gericht von Maria Bröhl, der Schwester von „Mobbel“ Walterscheidt, am besten zubereitet wird. Unfehlbar bei jedem Besuch in Rodenkirchen folgte ich ihrer Einladung.

Mit vielen Grüßen, diesmal aus dem verschneiten Shelburne in Kanada,

Helmut Meier

Shelburne/Ontario

Kanada

P.S.: Auch nachträglich wünsche ich dem Redakteur Helmut Thielen die besten Wünsche zum 50.Geburtstag. „Welcome to the Club!“


 

 

Betr.: Ein Rheinischer Dichter Eugen Richtmann

Sehr geehrte Redaktion,

jetzt erst fiel mir Ihr Bilder-Bogen August 2000 in die Hände. Vielleicht kann ich ein bischen weiterhelfen:

Keineswegs ist Richtmanns „Haus Rheinblick“ mit „Haus Reimbold“ identisch! Im „Haus Reimbold“ habe ich selbst mit meinen Eltern von 1934 bis 1938 gewohnt. Der damals darauf befindliche Turm mit Fenstern nach allen Himmelsrichtungen fiel dem Krieg zum Opfer. Sonst blieb das Haus in seiner ursprünglichen Gestalt erhalten bis auf einen Ausbau im zweiten Stock. Außerdem: die Mauer des Grundstücks Reimbold besteht aus Basalt, ist keine Ziegelmauer. Grundstück Richtmann zeigt auf dem Foto eine Tür, also Zugang von oben zum Rhein (ähnlich wie in der „Quetsch“), hat Reimbolds Grundstück nicht gehabt.

Die auf dem Foto ruhig liegenden Ruderboote hätten unterhalb „Haus Reimbold“ wegen der dort starken Strömung nicht genug Halt gehabt. Alles deutet darauf hin, dass das gesuchte Haus weiter südlich gelegen haben mußte, eventuell in Höhe der Friedenstraße („Päädsgasse - Rue de la paix“), wo sich die Rampe für die zu beladenden Schiffe befand und die Zugpferde für die Schiffe gewechselt wurden. Dort war die Strömung ruhiger. Ich selbst habe nach dem Krieg mit Bedauern beobachtet, wie diese Rampe im Zuge der Reparaturen an der Böschung abgetragen wurde. Aber vielleicht lag das Haus noch weiter südlich?

Kleine Berichtigung: Im Jahr 1920, als die Biografie erschien, war Richtmann erst 48 Jahre alt (geboren 1872), nicht „fast 60“.

Freundlicher Gruß

Brunhilde Humpert

geboren 1922

Grüngürtelstraße 80

Rodenkirchen


 

 

.„Rodenkirchenvor zwanzig Jahren

Lieber Helmut,

als ich die 500.Ausgabe des Kölner Bilder-Bogens in Händen hielt, fühlte ich mich auf einmal an meine KBB-Zeit erinnert und ließ vergangene Jahre noch einmal Revue passieren.

Dabei komme ich auf das Jahr 1980, als ich die Zeitschrift von der Witwe des verstorbenen Gründers Willy Key übernahm. Sie bot mir den Verlag zum Kauf an und mir als altem „Rodenkirchener Drucker“ fiel die Entscheidung nicht schwer.

Ich gestaltete die Titelseite mit dem Schriftzug „RODENKIRCHEN“ um, der heute ja noch genauso erhalten ist, und veränderte die Aufmachung. Diese ist heute ja im wesentlichen noch aktuell, obwohl Du die Zeitschrift doch jetzt viel professioneller und farbiger gestaltest.

Im April 1982, als es mich in die Toscana zog, verkaufte ich den Verlag an Deinen Bruder und Dich. Ich muß Euch wirklich loben, denn der Rodenkirchener Bilder-Bogen ist unter Deiner Leitung zu einer festen Größe in unserem Stadtteil geworden und viele Leser freuen sich jeden Monat auf das neue „Blättchen“.

Bleibt vielleicht zu erwähnen, dass ich auch in meiner Zeit als Vorsitzender der Kölner Grünen immer einen guten Draht zu Euch hatte und auch einmal Gast beim sogenannten „Reibekuchen-Stammtisch“ war. Kurios: das Interview führte und den Artikel schrieb damals - der heutige Oberbürgermeister Fritz Schramma!

Viele Grüße

Albert Liebig

Wilhelmstraße

Rodenkirchen


 

 

Sehr geehrte Redaktion, 

herzlich möchte ich mich bei Ihnen im Namen der Krankenhaushilfegruppe am Antonius-Krankenhaus für die Veröffentlichung des Artikels über uns in Ihrem Blatt bedanken. Die Resonanz ist ausgesprochen erfreulich, und es sieht ganz so aus, als ob wir - mit Hilfe des Bilder-Bogens - unser Personalproblem in nächster Zeit lösen können.

Mit freundlichen Grüßen

Monika Braun

Am neuen Forst 20

50996 Köln


 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor kurzem wurde im Rahmen der Baumaßnahmen Schillingsrotter Straße/Ringstraße (Neubau Altenzentrum) in der Nähe des Bahnübergangs ein Kastanienbaum gefällt. Zuvor ist in unmittelbarer Nähe ein Haus abgerissen worden. Der Baum gehörte zum Garten dieses Hauses. Er war mindestens 15 bis 20 Meter hoch. Da der Baum trotz des Hausabbruches stehen gelassen worden war, hatte ich die Hoffnung, er würde in die Infrastruktur der Neubaumaßnahme integriert. Es war weit und breit der einzige große Baum, eine prachtvolle Kastanie, die ich schon auf dem Weg zur Volksschule - vor über 40 Jahren - bewunderte, und deren Kastanien ich damals sammelte.

Umso entsetzter war ich, als ich feststellte, daß dieser schöne Baum gefällt worden war. Der Baumstumpf hatte einen Umfang von 3,5 Meter! Wer veranlaßt und wer genehmigt so einen Frevel an der in dieser Gegend ohnehin nicht üppigen Natur? Was sind das für Architekten, die nicht fähig sind, ein solches Naturdenkmal in ihre Architektur mit einzuplanen? Aber wahrscheinlich verschleiern ihnen die Dollar-Zeichen in den Augen den Blick. Ich bin tief traurig und enttäuscht, dass so etwas ungestraft durchgeführt werden kann. Bei Nachfragen werden sicherlich eine Menge sinnvoller Erklärungen geliefert, von denen ich aber keine einzige gelten lassen werde. Ich befürchte, dass auch hier wieder einmal der Profit vor die Natur und das Gemeinwohl gesetzt wurde.

Mit freundlichen Grüße

Johannes Grommes

Rodenkirchen

per e-mail


 

 

Sehr geehrte Redaktion,

Ihr Bericht “Umfrage: Welches Geschäft vermissen Sie in Rodenkirchen?“ in der Oktober-Ausgabe ist sicherlich nicht repräsentativ und die Antworten dürften wegen der Straßenbefragung auch recht spontan gewesen sein.

Dennoch hat mich der Artikel teils amüsiert, teils aber auch geärgert.

Amüsiert insoweit, als Wunschgeschäfte für ausgesprochene Nischenartikel wie Angelsport und Reitbedarf genannt wurden, ohne zu überlegen, daß solche Unternehmen bei den wahrscheinlich nicht geringen Grundmieten sich auch tragen und den Eigentümern einen gewissen Profit bieten müssen. Meines Wissens hat bis vor einiger Zeit das Eisenwarengeschäft in der Nachbarschaft von Walterscheidt auf der Maternusstraße Anglerbedarf geführt und Reiter können (oder konnten?) sich in Sürth auf der Falderstraße eindecken.

Geärgert hat mich, dass zum Beispiel ein Tierfachmarkt gefordert hat, obwohl neben der recht ordentlich sortierten Tierfutter-Abteilung im TOOM einen hervorragenden Discount-Markt auf der Ringstraße gibt.

Weiterhin unverständlich ist mir, daß gleich zweimal ein Cafe angemahnt wird: Mag der Wunsch nach Außengastronomie noch verständlich sein, wirkt das Begehren nach „gutem Kaffee und gutem Kuchen, wobei die Betonung auf gut liegt“, doch sehr befremdlich. Mit der Bäckerei/Cafe Schmitz-Nittenwilm in der Maternusstraße haben wir nach persönlicher Einschätzung ein sehr ordentliches Unternehmen für den Durchschnittsbedarf und mit der Konditorei Kläger auf der Hauptstraße eines für den gehobenen Anspruch, das abgesehen vom moderaten Preis dem Traditionshaus Eigl in der Innenstadt kaum nachsteht, am Ort.

Nicht zu vergessen unsere drei „Italiener“ mit ihren Eiscafes, das eine mit Außengastronomie, das zweite mit hochschiebbarer Fensterfront und das dritte gar mit angeschlossenem „Indoor-Kleinkinder-Spielplatz“, was wohl einzigartig ist. Alle bieten sie neben reichhaltigen Kaffee-Variationen auch Kuchen an.

Fazit 1: Vielleicht wäre es einmal interessant, wenn ihre Zeitschrift eine repräsentative Umfrage starten würde, um eine echte Bedarfsanalyse zu erhalten.


 

 

Sehr geehrte Redaktion,

Ihr Bericht “Umfrage: Welches Geschäft vermissen Sie in Rodenkirchen?“ in der Oktober-Ausgabe ist sicherlich nicht repräsentativ und die Antworten dürften wegen der Straßenbefragung auch recht spontan gewesen sein.

Dennoch hat mich der Artikel teils amüsiert, teils aber auch geärgert.

Amüsiert insoweit, als Wunschgeschäfte für ausgesprochene Nischenartikel wie Angelsport und Reitbedarf genannt wurden, ohne zu überlegen, daß solche Unternehmen bei den wahrscheinlich nicht geringen Grundmieten sich auch tragen und den Eigentümern einen gewissen Profit bieten müssen. Meines Wissens hat bis vor einiger Zeit das Eisenwarengeschäft in der Nachbarschaft von Walterscheidt auf der Maternusstraße Anglerbedarf geführt und Reiter können (oder konnten?) sich in Sürth auf der Falderstraße eindecken

Geärgert hat mich, dass zum Beispiel ein Tierfachmarkt gefordert hat, obwohl neben der recht ordentlich sortierten Tierfutter-Abteilung im TOOM einen hervorragenden Discount-Markt auf der Ringstraße gibt.

Weiterhin unverständlich ist mir, daß gleich zweimal ein Cafe angemahnt wird: Mag der Wunsch nach Außengastronomie noch verständlich sein, wirkt das Begehren nach „gutem Kaffee und gutem Kuchen, wobei die Betonung auf gut liegt“, doch sehr befremdlich. Mit der Bäckerei/Cafe Schmitz-Nittenwilm in der Maternusstraße haben wir nach persönlicher Einschätzung ein sehr ordentliches Unternehmen für den Durchschnittsbedarf und mit der Konditorei Kläger auf der Hauptstraße eines für den gehobenen Anspruch, das abgesehen vom moderaten Preis dem Traditionshaus Eigl in der Innenstadt kaum nachsteht, am Ort.

Nicht zu vergessen unsere drei „Italiener“ mit ihren Eiscafes, das eine mit Außengastronomie, das zweite mit hochschiebbarer Fensterfront und das dritte gar mit angeschlossenem „Indoor-Kleinkinder-Spielplatz“, was wohl einzigartig ist. Alle bieten sie neben reichhaltigen Kaffee-Variationen auch Kuchen an.

Fazit 1: Vielleicht wäre es einmal interessant, wenn ihre Zeitschrift eine repräsentative Umfrage starten würde, um eine echte Bedarfsanalyse zu erhalten.

Fazit 2: Durch Insertion in Ihrer Zeitschrift können ortsansässige Unternehmen selbst dazu beitragen, ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen.

In diesem Sinne verbleibe ich, Ihnen weiterhin Erfolg für Ihren Bilder-Bogen wünschend,

mit freundlichem Gruß

Jörg-Peter Thormann

Römerstraße 11

50996 Köln

 


 

 

Unmittelbare Nachbarschaft

 Sehr geehrte Redaktion,

 dem Team des „Bilder-Bogens“ ein herzlicher Glückwunsch zur 500. Ausgabe der von mir sehr geschätzten Zeitschrift. Was die Tageszeitungen in dem Umfang schon lange nicht mehr bieten, das bietet der „Bilder-Bogen“ den Menschen in Rodenkirchen, im Rheinbogen und weit darüber hinaus: nämlich die gemeinschaftstiftenden Nachrichten aus der unmittelbaren Nachbarschaft der Rodenkirchener.

 Das Blatt ist mit schon auf einige Kontinente nachgefolgt und so bin ich immer bestens informiert, was in der „alten Heimat“ vor sich geht. Aber auch so manches schöne Titelbild, etwa Bäume im Herbst oder Frühling und Winter am Rheinufer haben schon bei vielen meiner jeweiligen Mitmenschen - ob in Brasilien oder hier in Asien - Interesse und Bewunderung für die Schönheit meiner Heimat und die Jahreszeiten ausgelöst. Weiter so! Auf die nächsten 500!

 Mit vielen Grüßen aus Bangkok

 Wolfgang Rollik

Thailand

 


 

 

Gedruckte Heimat

Liebe KBB-Redaktion,

Rodenkirchen und der Kölner „Bilder-Bogen“ gehören zusammen wie....

Eine gewachsene Einheit - untrennbar - und unverkennbar - 500 Mal.

Als wir 30 Jahren unser Geschäft eröffneten, als Newcomer in Rodenkirchen, war der damalige KBB und seinem Gründer Willy Key unser erster Werbepartner. Heute, nach so vielen Jahren, müssen wir den jetzigen Machern Respekt zollen. Sie rasten nicht, sondern geben uns monatlich eine „gedruckte Heimat“.

„Es ist unsere Zeitschrift - unsere Info-Quelle Nummer eins - vor den Toren der Großstadt Köln 

Besonders lobenswert: die Thielen-Brüder fördern die Kommunikation unter ihren Lesern und verschiedenen Gruppen vor Ort.

Also bleibt weiterhin am Ball!

Mit freundlichem Gruß

Hubert Golly

Rodenkirchen

 


 

 

Zeit ist nicht Geld

Sehr geehrte Redaktion

seit Weihnachten 1999 ist das „Zeit-Lesen“ für mich immer verbunden mit dem Kölner „Bilder-Bogen“.

Die schöne Armbanduhr (Portugieser von IWC, die Redaktion), die mir verliehen worden ist als Gewinner des Preisrätsels „40 Jahre Bilder-Bogen“ begleitet mich und erinnert mich ständig, wie kostbar die Zeit ist. Jede Sekunde, jede Minute, ist ein Teil jener Zeit, die uns innerhalb unseres Lebens zur Verfügung steht. Zeit ist nicht Geld....Geld kann man wiedergewinnen....Zeit nicht!

In diesen Gedanken, besten Dank an den „Bilder-Bogen“ für dieses schöne Erlebnis und Gratulation für die bisherigen Hefte und besonders zum 500.Exemplar.

Mit freundlichen Grüssen

Claude Gustin

Rodenkirchen


 

 

Betr.: Rodenkirchen-Kölner Bilder-Bogen

 Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,

mit Interesse lese ich regelmäßig Ihre oben erwähnte Zeitschrift, um immer auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein bezüglich Rodenkirchen.

Blankenheim in der Eifel liegt zwar verkehrsmäßig nur knapp eine Autofahrstunde entfernt von Rodenkirchen, aber dazwischen liegen doch Welten. Für mich ist ein Tag in Rodenkirchen immer eine Offenbarung. Durch Bekannte, die im „Sommershof“ wohnen, ist meine Liebe zu dem Kölner Stadtbezirk entfacht worden. Gute Einkaufsmöglichkeiten, tolles Parkangebot und gute Gastronomie sowie durchaus freundliches Personal in allen Bereichen machen einen Tag in Rodenkirchen immer zu einem Erlebnis.

Viele Lokale, auch aus Ihrem Inserentenkreis, sind mir als gut bekannt, aber eins ist mir in diesem Sommer ganz positiv aufgefallen, das „Fährhaus“ am Rheinufer in der Steinstraße 1. Dort stimmt das Preis/Leistungsverhältnis ganz besonders, die Küche ist ganz pfiffig und sehr schmackhaft, die Bedienung mehr als zuvorkommend, jeder Sonderwunsch wird hier erfüllt. - Vielleicht sollten Sie dieses Lokal einmal etwas näher unter die Lupe nehmen und darüber berichten.

Mit freundlichem Gruß

Hans-Georg Baur
Ahrstraße 45
53945 Blankenheim

 


 

Lieber Bilderbogen

ich finde es herrlich, dass Ihr auch On Line zu finden seid, so hat man als Rodenkirchener auch fern der Heimat mal die Moeglichkeit, ueber die Hauptstr. zu surfen. Ich bin Kölner Polizeibeamter und bin zur Zeit fuer 6 Monate zu einem als "Polizeimonitor" Auslandseinsatz (OSZE Mission in Kroatien) abgeordnet. Zusammen mit 75 Kollegen aus OSZE Mitgliedsstaaten habe ich die Aufgabe, die Arbeit der lokalen Polizei in der Region Ost-Slawonien (Vukovar,Osijek) zu beobachten. Klar, dass man sich da trotz Sat-TV ueber jede Information aus der Heimat freut, besonders auch über die Fotos von Rodenkirchen, auf denen ich meinen Kollegen hier sogar das Haus, in dem ich wohne, zeigen konnte.

Weiter so,

Wolfgang Köpke (Hauptstr. 62)


 

Betr.: Umfrage im Heft 494/Mai 2.000: Börsenfieber in Deutschland

 Sehr geehrte Redaktion,

meine Äußerungen sind im dargestellten Text stark verkürzt und somit mißverständlich wiedergegeben. Sie schreiben, ich hätte gesagt:

 „Den Banken kann man in solchen Sachen nicht vertrauen. Die geben einem nur Geld, wenn sie es doppelt wiederbekommen.“

 Gesagt habe ich vielmehr, dass man den Banken, also den Beratern, nicht alleine vertrauen kann, sondern dass man sich auch selber um die Anlage des Kapitals bemühen sollte. Das macht ja auch Sinn und vermeidet möglicherweise Enttäuschungen. Auch habe ich die Geschichte von dem Mann erzählt, der seinen Anlageberater fragt: Wie komme ich am schnellsten zu einer Million?“ „Kein Problem“, sagt der Anlageberater, „geben Sie mir zwei!“

 Ich halte diese Unterschiede im Sinne der Qualität der Aussage von Bedeutung. Es wäre nett, wenn Sie dies richtig stellen könnten.

 Mit freundlichem Gruß

 Wilfried van Haag

Maternusstraße 19

Rodenkirchen


 

Sehr geehrte Redaktion,

Welch glückliche Fügung - ich/wir haben gewonnen und genießen`s in vollen Zügen:

 Die Redaktion des Bilder-Bogens kann froh sein, dass der Preis so dankbar aufgenommen wird (...Küche, Sauna usw). Familie Hamacher (die Inhaber des Hotels Defereggental, die Redaktion) hat wohl neue treue Gäste gewonnen.

 Schön, dass es den Bilder-Bogen und seine Preisrätsel gibt!!

  

Stefanie und Kurt Mollidorz.Zt. Hotel Defereggental

Ortsteil BruggenA 9962 St.Veit im DefereggentalTelefon: 0043-4879-4440


 

Betr.: Vorfreude aufs Straßenfest

 Man sollte - nein - wir Rodenkirchener sollten unserem Straßenfest einen schönen Namen geben.

 Es findet seit Jahren so ziemlich zeitgleich mit dem Sommeranfang statt. Seit 15 Jahren sorgen einige aktive Einzelhändler dafür, dass Rodenkirchen einmal im Jahr eine große Fußgängerzone vergönnt ist.

 Wir treffen uns locker in den Straßen, sitzen unter freiem Himmel, die Küche zu Hause bleibt kalt, genießen ein Kölsch am Stehtisch, machen small talk mit Freunden und Kaufleuten vor Ort. Und diese freuen sich, mit ihren Kunden einmal zu kontakten. Die Türen zum verkaufsoffenen Sonntag stehen vielfach weit offen. Und sicherlich gibt es ein günstiges Schnäppchen nebenbei.

 Richtig groß geworden ist unser Straßenfest, dank einem Organisator mit Erfahrung und Connection. Neue Gesichter und Unterhalter bringen Leben und Volkstümlichkeit in unsere Straßen.

 Die „Shopping-AG“ freut sich in diesen Tagen über Unterstützung von vielen Seiten und hofft auf gutes Gelingen dieser großen „Open-Air-Party“.

 Es gibt drei Bühnen zum Zuschauen und Zuhören, gänzlich ohne Eintritt!

 Für jeden Geschmack vielseitige Unterhaltung.

 Die örtliche Presse bemüht sich enorm, dass jeder informiert ist.

 Ich persönlich freue mich auf dieses Wochenende zum Sommeranfang. Ein bischen Arbeit gehört dazu. Freue mich auf gute Gespräche - mit netten Leuten - beste Laune bei hoffentlich schönem Wetter. Auf südliches Flair - wie im Urlaub.

 Man sieht....nein, wir sehen uns bestimmt!

 „It`s summertime in South Cologne“ - Sorry, jetzt wird unser Dorf international!

 Mit freundlichem Gruß

Hubert Golly
top man
Hauptstraße 64
Rodenkirchen


 

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Laufe der Zeit begegnet man hie und da doch einigen kleinen Ärgernissen, über die man meist mit einem Achselzucken und dem Gedanken "was soll`s?" hinweggeht. Manchmal muß man sich aber auch Luft machen, vor allem, wenn man zum wiederholten Mal dem gleichen Ärger begegnet.

So habe ich mich gestern nachmittag mit Verpackungsmüll, Glas und Papier auf den Weg zu den Recycling-Containern auf dem Parkplatz an der Walther-Rathenau-Straße gemacht. Dort angekommen, bot sich mir wieder ein phantastischer Abnblick: überquellende Container für Verpackungsmüll und Papier, um diese Container herum bereits jede Menge Müll und Papier, dazu entsprechender Gestank, wahrscheinlich aus dem Container für den Verpackungsmüll. Was fehlte, waren Ratten und Mäuse - es muß für diese Tiere wie Weihnachten sein, in den nicht ganz geleerten Verpackungen herumzustöbern.

Wenn so etwas einmal geschieht, ist - zwar schwach - noch etwas Verständnis da, weil wir alle überarbeitet sind und nicht immer alles so schnell schaffen, wie es notwendig wäre. Inzwischen fehlt mir dieses Verständnis, weil der Zustand dieses Sammelplatzes bereits seit Wochen Anlaß für Ärger gibt. Meist schon ab Dienstag, spätestens jedoch am Mittwoch kann man nur einen großen Bogen um diesen Platz machen. Ich bedauere nur die Menschen, die in der direkten Nachbarschaft leben müssen, denn mir genügt es schon, nur daran vorbei zu gehen.

Gestern war meine Konsequenz, dass ich einen anderen Sammelplatz aufgesucht habe, um meinen Müll loszuwerden. Ob ich dies auch in Zukunft tue, weiß ich noch nicht. Vielleicht geht es mir dann genauso wie dem Herrn, den ich gestern beobachtete: zunächst stand er auch fassungslos vor dem Unrat, doch dann stellte er seinen Verpackungsmüll auf den großen Haufen v o r den Container.

Paul Zimmer
Nibelungenweg 19
50996 Köln


 

Sehr geehrte Redaktion,

an der Straßenecke Maternusstraße/Schillingsrotter Straße steht ein Wegekreuz. Schon seit mehr als drei Jahren beobachte ich, dass auf dem Kopfsteinpflaster vor dem Kreuz circa ein Kilogramm Weizen hingestreut wird. So geschehen auch am Mittwoch, 18.August. Eine einzige Taube habe ich picken sehen, die meisten Weizenkörner werden nachts von Ratten und Mäusen gefressen.

Schon vor zwei Jahren habe ich auf der Frankstraße den Dorfsheriff angesprochen (der schmale lange mit der Brille). Er sagte mir: "Wir kennen die alte Dame. Sie streut auch noch an anderen Stellen Weizenkörner aus. Sie hat auch schon eine Ordnungsverfügung bekommen, aber wir kriegen die alte Dame nicht in den Griff!"

Das Füttern von Tieren, insbesondere von Tauben, ist von der Stadt Köln aus unter Strafe verboten. Außerdem weiß jeder, was man besser mit Weizen machen kann. Ich schätze, dass an dem Kreuz in den letzten drei Jahren mindestens 40 Kilogramm Weizen hingestreut wurden.

Kann man diesen Unfug wirklich nicht abstellen?

 

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Wiedl,
Konrad-Adenauer-Straße 36
Rodenkirchen.

 


 

Sehr geehrte Redaktion,

wenn Bezirkspolitiker davon überzeugt sind, dass "Bürgerinnen und Bürger" schnell vergessen, so haben sie sich zumindest im Zusammenhang mit dem Abriß des alten Bahnhofs in Rodenkirchen in die Finger geschnitten. Selbst der Kandidat der SPD für das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters, Dr.Klaus Heugel, räumt die mangelnde Information der Bevölkerung in diesem Zusammenhang ein. Er will zukünftig jedoch die Vermittlung von Verwaltungsentscheidungen zu einem seiner Schwerpunkte machen. Aber? Wollen die Rodenkirchener Bürgerinnen und Bürger denn nach dem 12.September dann wieder die gleichen Personen in der Verantwortung sehen, die die für Rodenkirchen mißliche Stadtentwicklungspolitik vertreten haben? Wohl kaum! Was würde ansonsten unmittelbar nach der Kommunalwahl passieren:

Zunächst lernt der Sürther Bahnhof die Abrißbirne kennen. Dann ginge es dem Maternusplatz an den Kragen, der mit einer Tiefgarage unterbaut, mit einer Kopfbebauung verunstaltet den Erfordernissen des Verkehrs in Rodenkirchen dann nicht mehr gerecht wird. Wo soll der Verkehr denn zu- und abfliessen? Etwa über die Tempo-30-Zone des Nibelungenweges, über die total überlastete Maternusstraße oder die fehlgeplante Hauptstraße? Oder vielleicht wie in Peking, nur noch mit dem Fahrrad? Manches Geschäft wird die lange Zeit der dann erforderlichen Bautätigkeit nur schwerlich überleben. Die ach so geliebten Investoren werden sicher auch zu dieser Tatsache schon entsprechende Konzepte erarbeitet haben.

Das Gelände der Firma Kohl & Sohn soll nach dem Abriß der Gebäude mit einem neuen achtgeschossigen Wohn- und Geschäftshaus bebaut werden, von dem heute noch keiner weiß, wie es aussehen und sich in unser Ortsbild einpassen wird. Für weitere neue Gebäude entlang der Ringstraße hat die Bauaufsichtsbehörde der Stadt bereits verbindliche Bescheide erteilt. Nur weiter so?

Wir wollen Rodenkirchen als das erhalten, was es war. Ein Ort mit eigenem Flair. Das geht jedoch nur mit Bezirkspolitikern, die sich für ein solches Ziel einsetzen.

Übrigens Herr von Dreusche: Wo sind denn die mir gegenüber versprochenen Elemente des alten Bahnhofsgebäudes an der Betonkiste, die jetzt anstatt dessen dort steht. Wo sprudelt denn jetzt der Brunnen, der den alten Bahnhofsplatz zierte?

Von den zu wählenden Bezirksvertretern wollen wir vor der Wahl wissen, was sie aus Rodenkirchen machen wollen und nicht danach vor vollendeten Tatsachen stehen. Also, noch ist Zeit. Jetzt Butter zum Fisch!

Mit freundlichen Grüßen

Helga Zaar
Ringstraße 4
Rodenkirchen

 


Leserbrief zu "Hundekot auf unseren Straßen", Mai-Ausgabe 1999:

Sehr geehrte Redaktion,

anbei eine Kopie meines Schreibens zum Thema "Umwelt" an das Umweltamt der Stadt Köln. Und nun zum Artikel von Frau Dr.Zelck in Ihrer Mai-Ausgabe:

Ich denke, es muß dringend eine zufriedenstellende Lösung zu diesem Thema gefunden werden! Die geplanten Projekte wie "Patrouillen mit ABM-Kräften" und "Bußgelderhöhung" scheinen mir nicht sinnvoll. Im Gegenteil, diese Aktionen werden das vorhandene Agressionspotential erhöhen.

Was die beklagte finanzielle Mehrbelastung betrifft: in dem Artikel wird erwähnt, das Steueramt verzeichne 24.700 eingetragene Hunde, das heißt, pro Hundehalter jährlich 276,00 Mark, macht zusammen 8.817.200 Deutsche Mark. Ich meine, mit dieser Summe ließe sich leicht eine Lösung wie die von mir vorgeschlagene realisieren.

Ans Umweltamt schrieb Frau Friebe:

Ich bin Hundehalterin und im vergangenen Jahr von der Schweiz - wo ich 20 Jahre gelebt habe - nach Köln-Rodenkirchen gezogen. Bei meinen täglichen Rundgängen mit meinem Hund begegnete ich - erstaunt - zum Teil offene Agressionen von Mitbürgern gegen Hund und Halter. Der Grund: kotverschmutzte Straßen-Anlagen-Hauseingänge. Mein Vorschlag: ausgehend vom Beispiel Schweiz könnte man der unnötigen Agression begegnen, indem man alle 100 Meter Müllkübel aufstellt, versehen mit einer einfachen Vorrichtung, perforierte Plastiktüten für den Hundekot mit einer freundlichen Aufforderung zur Benutzung.

Vielleicht würden dann auch mehr Bürger ihren Konsumabfall nicht auf die Straßen, sondern in die dafür ausreichend vorgesehenen Behälter werfen. Also: weniger Abfall, weniger Hundekot, weniger Aufwand, weniger Agression. Die Umwelt dankt!

Freundlicher Gruß

Brigitte Friebe
Mittelstraße 12
Rodenkirchen

 


 

 

Leserbrief zur Berichterstattung Nr.482, Mai 1999, Seite 50,

„TV Sürth: Besuch aus Caudan„:

Die Woche vom 18. bis zum 22.April war für einige Judokas des TV Rodenkirchen sehr anstrengend. Am 18.April begann die Woche mit einer Bezirksmeisterschaft. Dabei konnte Nadine Blümel den Titel Bezirksmeisterin für sich verbuchen. Danach war am gleichen Tag ein Empfang von Judokas aus Caudan/Lorient in der Bretagne angesagt.

Die französische Reisegruppe, Tischtennis- und Judosportler, waren vom Stadtbezirkssportverband II eingeladen. Beim Empfang in den Anlagen des Turn-Verein Sürth wurden die französischen Gäste nicht nur vom TV Sürth alleine begrüßt, sondern auch von der 1.Vorsitzenden des TV Rodenkirchen. Da der TV Sürth gar nicht über eine Judo-Abteilung verfügt, wurden die Judokas alleine vom TV Rodenkirchen betreut.

Dank guter Kontakte zur Sporthochschule von der 1.Vorsitzenden des TVR, Marlene Januszewski und zum Bundesleistungszentrum für Judo von Trainer Andreas Janßen konnten die Judogäste am Training der Judo-Nationalmannschaft teilnehmen. Sportlicher Höhepunkt war ein Judo-sportlicherAustausch zwischen den französischen Gästen und dem TVR, wobei Trophäen und Gastgeschenke beiderseits überreicht wurden. Ein Gegenbesuch der TVR-Judokas in der Bretagne wird in den nächsten Herbstferien stattfinden und wir hoffen auf sehr dankbare Judo-Gastgeber zu treffen.

Marlene Januszewski

Heinrichstraße 45

Köln-Weiß


 

Unser Dorf soll ruhiger werden!

Es hat den Anschein, daß einige Geschäftsleute in Rodenkirchen obenstehende Meinung vertreten.

Hier wird erst um zehn Uhr geöffnet, da hält man noch sein Mittagsschläfchen, selbst einige Banken bedürfen noch der Mittagsruhe.

Auch im schönen Sommershof das gleiche Spiel: die einen öffnen bereits um neun Uhr, andere haben erst dagegen um zehn Uhr ausgeschlafen, dafür schließt man abends bereits um 18.30 Uhr, nur wenige halten bis 19 Uhr offen. Samstags sind einige Geschäftsleute schon um 13 Uhr erschöpft, nur wenn man Glück hat, wird man noch bis 14 Uhr bedient.

Herrliche Zeiten in Rodenkirchen, nur für die Kunden nicht, denn die wenden sich immer stärker den verbraucherfreundlichen Einkaufscentern zu. Es wird ruhig werden in Rodenkirchen, dann mal gute Nacht!

W.L., Sürth.

(Name und Anschrift der Redaktion bekannt).


Betr.: Verkehrskonzept Rodenkirchen

Natürlich, der Maternusplatz muß dringend saniert werden und sollte dem gehobenen Anspruchs Rodenkirchens entsprechen.

Aber eine Tiefgarage lehnen wir als Anwohner des Nibelungenwegs entschieden ab! Jedwede Überlegung in diese Richtung wird bei den bereits erheblich verkehrsbelasteten Bürgern auf unerbittlichen Protest stoßen. Erst vor zwei Jahren hat unsere Aktionsgemeinschaft Tempo 30 auf dem Nibelungenweg durchsetzen können. Warum wohl? Der Nibelungenweg ist ein Schul- und Kindergartenweg in beiden Richtungen und durch das Toom-Warenhaus mit Parkhaus und Warenanlieferung bereits überstark frequentiert. Die Lärm-, Abgas- und Geruchsbelästigung ist für ein reines Wohngebiet bereits heute unerträglich!

Pläne bezüglich einer Fußgängerzone Hauptstraße werden ebenso entschieden abgelehnt, da eine Verkehrsverlagerung auf reine Wohngebiete nicht zumutbar ist.

Wie bei allen Entscheidungen verantwortlicher und glaubwürdiger Politiker muß Lebensqualität Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen haben!

 

Rita und Werner Weber-Verlinden

Nibelungenweg 35

50996 Köln

 

August 98


Betr: Verkehrschaos in Rodenkirchen

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr o.a. Artikel greift ein Thema auf, das sicherlich viele Rodenkirchener, die gezwungen sind, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, ähnlich ärgert wie mich.

Durch die extreme Verbreiterung des Fahrradweges am Heinrich-Lübke-Ufer und dem damit verbundenen Wegfall der PKW-Fahrspur ist ein ständiger Verkehrsstau stadtauswärts vorprogrammiert. Nachdem es sich bisher schon bei zwei Fahrspuren um ein Nadelöhr handelte - insbesondere zu Zeiten des Berufsverkehrs - kommt nun der Verkehr in Richtung Köln vollends zum Erliegen.

Durch die extreme Bebauung der letzten Jahre hier bei uns im Kölner Süden hat der Autoverkehr immer mehr zugenommen und wird nun noch "ohne Not" durch unsinnige Verkehrsplanung vollständig zum Erliegen gebracht. Eine derart kurzsichtige beziehungsweise einseitige Planung zugunsten einiger weniger Radfahrer kann mir, und vielen anderen Rodenkirchenern, nicht einleuchten.

Hätte man in der Vergangenheit zuerst einmal Untersuchungen angestellt, wieviele Radfahrer diesen Radweg tatsächlich nutzen, wäre festgestellt worden, daß es sich hierbei um eine verschwindend geringe Zahl handelt. Eine Sanierung beziehungsweise Verbreiterung des Leinpfades hätte mit Sicherheit vollends ausgereicht und den Interessen von Fußgängern und Radfahrern Rechnung getragen. Über die Kosten, die diese völlig überzogene Baumaßnahme verursacht hat, sollte man lieber garnicht nachdenken.

Bei der rot-grünen Mehrheit in der Rodenkirchener Bezirksvertretung bedanke ich mich hiermit in aller Form für meinen täglichen Stau und sage in Zukunft "nein danke!"

Hochachtungsvoll

Karin Klein-Rathke

Hauptstraße 63

Rodenkirchen

 


Betr.: Erweiterter Radweg unterhalb der Rodenkirchener Brücke

Sehr geehrte Leser, liebe Steuerzahler,

die Stadt Köln hat ein 320-Millionen-Mark-Loch im Haushalt zu stopfen. Daher kann sich die Stadt Köln auch nicht erlauben, die gravierenden Straßenschäden zu beheben, die Verkehrsbeschilderungen zu warten und die überflüssigen Ampelanlage abzuschalten.

Aber ein überbreiter Radweg auf der Uferstraße unterhalb der Rodenkirchener Brücke läßt sich die Stadt Köln errichten, obwohl schon zwei ausreichende Radwege vorhanden sind.

Diese neue Verkehrsmaßnahme kostet nicht nur unser Steuergeld, sondern verursacht hierdurch eine Einengung einer Hauptverkehrsader. Die Folgen sind: Stau, Frust, Streß und noch mehr Ausstoß von Autoabgasen. Diese neue Regelung steht in keinem Verhältnis zwischen Radfahrer und Kfz-Verkehr.

Wenn sich die Stadt Köln schon autofeindlich verhält, dann möge sie bitte Ford Köln auch verbieten, Autos zu bauen oder in Rüsselsheim oder Wolfsburg.

Demjenigen, der diese Maßnahme genehmigt hat, wünsche ich bei minus 20 Grad einen offenen Beinbruch, und der angeforderte Rettungswagen möge im Stau stecken bleiben und der zweite Rettungswagen möge sich an einer Verkehrsinsel die Achse brechen. Diese Leute müßten es mal am eigenen Leib erfahren. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung!

Bis zur nächsten Steuererhöhung, gute Nacht ihr lieben, braven Steuerzahler.

Peter Josef Weiser

Am Feldrain 24

50999 Köln-Sürth

 

 

Juli 98


 

Sehr geehrte Mitarbeiter des Kölner Bilder-Bogens,

wir geniessen zusammen mit unseren Kindern diese sehr schöne Woche im Defereggental und wandern, schwimmen, raften. Die Küche hier im Hotel ist paradiesisch gut. Herzliche Grüße von diesem wunderschönen Fleckchen Erde

Ihre Familie Petersen

Preisträger im Bilder-Bogen-Weihnachtsrätsel 97

(Eine Woche „Hotel Defereggental„)

 

 


 

Betr.: Fußgängerzone in Rodenkirchen

Sehr geehrte Redaktion,

als Bewohner des Maternus-Seniorenwohnheimes möchte ich auf den Artikel von Herrn Ewert eingehen, denn auch ich würde eine Fußgängerzone begrüßen, wenn auch nur samstags und sonntags.

An den Werktagen ist meinen Beobachtungen nach der Verkehrsstrom zu groß, egal ob in Ost-West-Richtung oder in Süd-Nord-Richtung. Die Kreuzung Hauptstraße/Maternusstraße kann man nicht einfach ausschalten.

Ich würde es begrüßen, wenn der Sommershof mehr in den Ortskern einbezogen würde. Die Post sollte hier hereinziehen, wie ich es schon vor zwei Jahren vorgeschlagen habe. Mit einer kleinen Agentur kommen die in Rodenkirchen nicht aus. Das hat mir auch ein Fachmann in der Post bestätigt.

Auch schon vor einem Jahr oder noch früher habe ich der CDU-Ratsfraktion vorgeschlagen, auf dem Streifen hinter der Bushaltestelle „Rathaus„ zwischen Haltestelle und Parkplatzzufahrt ein kleines „Örtchen„ einzurichten. Das fehlt absolut in Rodenkirchen.

Mit freundlichen Grüßen

Karl Braun

Hauptstraße 128

Rodenkirchen