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Mit Bezug auf Ihren Bilderbogen Nummer 605 vom August 2009 und den Artikel von Seite eins nehme ich wie folgt Stellung:
Wie kommt der Herr Bürgeramtsleiter R. Lindlahr zu
der Aussage, dass der neue Lüchbaum im November-Dezember gepflanzt
werde? Diese Aussage hat er im vergangenen Jahr an gleicher Stelle auf
Ihre Frage schon einmal getan. Er vergaß wohlweislich, das Jahr zu
benennen, in dem das geschehen soll. mit freundlichen Grüßen
Betr.: Ein Bollwerk gegen den Rhein (Juni-Heft)
Sehr geehrte Damen und Herren, das waren differenzierte Informationen zum Kölner Hochwasserschutz. Hut ab vor den ingenieurtechnischen Leistungen. Dabei verknüpfe ich die Hoffnung, dass die Modernisierung der Kölner Pumpwerke und des Kanalnetzes voranschreitet, und die Steb kostengünstig und effektiv arbeitet, damit die Herauslösung aus der Kölner Stadtverwaltung eine richtige Maßnahme war und sich keine Fragen mehr in diese Richtung ergeben. Steb wirke durch Leistung und Kundenfreundlichkeit, damit der Gebührenzahler keine Bauchschmerzen bekommt, wenn er die Abwassergebühren bezahlt. Mit freundlichen Grüßen Rolf Heinrichs Per Email.
Betr.: Ordensappell „Kapelle Jonge“ im Dezember-Heft
Sehr geehrte
Redaktion, Mit karnevalistischen Grüßen und Kölle Alaaf Alexander Siemer-Simon Bezirksvorsitzender NRW linksrheinisch Hedwigstraße in Weiß.
Liebe KBB-Redaktion, seit 32 Jahren bin ich wegen Studium und Beruf
täglich auf der Rheinuferstraße unterwegs: mit Auto, Fahrrad und Bahn.
Die Argumentation von Herrn Granitzka kann ich nicht verstehen. Mit freundlichen Grüßen aus Köln-Weiß Frank P. Transfeld per Mail
Betr.: Baumfällung auf dem kleinen Maternusplatz Sehr geehrte Redaktion „Endlich blüht sie doch, die Catalpa“ – so schrieb vor einigen Jahren Johannes Roth über den wunderbaren Trompetenbaum. „Er ist ein mächtiger Baum…..Er braucht die große Bühne“. So war es einst auch auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen. Aber die Catalpa blüht dort schon lange nicht mehr. Ihre große Bühne ist einer Steinwüste gewichen. Nein nicht ganz! Bis zum letzten Monat hatte sich ein Rest der ursprünglichen Natur in einer Ecke des Platzes behaupten können; ein wunderbarer Ort, Überbleibsel einer ehemals dörflichen Atmosphäre, wohin sich auch das alte Wegekreuz zurückgezogen hatte. Erschüttert stehe ich und viele Rodenkirchener Bürger nun vor zwei Haufen Gehäckseltem, dem Rest von zwei gesunden Ahornbäumen. Ein einstimmiger Ratsbeschluss der CDU wurde schnell und gründlich in die Tat umgesetzt. Mir wird angst und bang, wenn ich sehe, wie schnell in Köln gehandelt werden kann, wenn es darum geht, befürchteten Bürgerprotest zu unterbinden. Investoreninteressen scheinen Vorrang zu haben. Das hat nur noch wenig mit dem charmanten kölschen Klüngel zu tun. Das vermeintliche Handeln zum Wohle des Bürgers ist hier für mich nur noch schwer erkennbar. „Und die Catalpa ist eine wackere Person: unempfindlich gegen die schmutzige Stadtluft, unempfindlich gegen Schädlinge, unempfindlich gegen Kalk, Nässe und Trockenheit!“ – leider reichte ihr und den anderen Bäumen diese Widerstandsfähigkeit nicht gegen die Stadtplanung, der das nötige Einfühlungsvermögen fehlt. Nun denn. Wer Beton säht, wird, wie schon gesehen, Graffitis ernten! Klaus-Georg Walber Guntherstraße 24 Rodenkirchen
Anmerkung der Redaktion: Der Fällung der
Ahorne ging kein Ratsbeschluss, sondern ein Beschluss der hiesigen
Bezirksvertretung vom 27. Oktober voraus. Das Abstimmungs-Ergebnis war
12 zu 4, wobei die vier Nein-Stimmen drei aus der Fraktion der Grünen
und eine Nein-Stimme aus der FDP-Fraktion waren.
Betr.: Gute Noten für Rodenkirchens Gastronomie Sehr geehrte Redaktion unser derzeitiger Favorit in Rodenkirchen ist das italienische Restaurant und Bistro „Lüchbaum" . Hier kocht Angelo, der früher im „Casa di Biase" schon super gekocht hat. Er hatte den Mut, sich selbständig zu machen und das Risiko hat sich gelohnt. Mittlerweile muss man einen Tisch reservieren, da man sonst kaum eine Chance auf einen Platz hat. Abwechslungsreiche Küche mit viel Fisch, selbst gemachten Nudeln und leckeren Fleischgerichten. Bei gutem Kontakt kann man auch mal Gerichte nach eigenem Geschmack variieren lassen. Dazu ein freundlicher und kompetenter Service von Antonio. Leckere Weine, Gaffel-Kölsch vom Fass und das zu humanen Preisen!“
Inge und Albert Liebig
Die Kölner feiern gerne. Dies ist allseits bekannt. Wir, das Heißt das Team der Kanzlei „Nacken Hillebrand Partner“ Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Rodenkirchen wollten den Geburtstag einer meiner Partner feiern. An einem wunderschönen Sommertag entschlossen wir uns daher spontan, die Terrasse des Restaurants „Fährhaus“ aufzusuchen. Die exzellente Küche, der Service und die anheimelnde Atmosphäre in den alten Gemäuern und ganz besonders unmittelbar am Rhein gelegen, bescherten uns pures Urlaubsfeeling – und das an einem ganz gewöhnlichen Arbeitstag. Fazit: unbedingt nachahmen!
Gisela Trossen
Betr.: Abriss des Sürther Bahnhofsgebäudes Nun ist wie vor Jahren in Rodenkirchen der Abriss des Sürther Bahnhofsgebäudes erfolgt. Laut Aussage des Eigentümers HGK auf Anraten der Polizei, weil sich dort Jugendliche unseriös verhalten hätten. Der wahre Grund ist doch, dass keinerlei Investitionen zum Erhalt getätigt wurden. Gegenteilig bewiesen ist, dass bauähnliche Bahnhofsgebäude in Wesseling-Urfeld und Bornheim-Hersel einen gepflegten Eindruck machen und als Gastwirtschaften mit Fremdenzimmern genutzt werden. Somit sind fast 100-jährige Gebäude für immer verloren. Anderenorts ist man bemüht, alte Bausubstanzen zu erhalten. Unverständlich ist auch, dass keinerlei Pläne für Neubauten auf dem nun brach liegenden Gelände bestehen.
Hans Kerkmann
Es liegen zwei Denkmäler im Hafen von Köln Die denkmalgeschützten Schiffe „Stadt Köln" und „Düsseldorf" liegen einträchtig nebeneinander und hoffen auf ein neues Leben. Herr Schramma hat nun die Verschrottung der „Stadt Köln" gestoppt und sagt „Für ein solches Schiff sollte es finanzierbare Lösungen geben". Ich begrüße den Erhalt der „Stadt Köln" sehr, aber bevor man über komplizierte und teure Konzepte nachdenkt: Der Erhalt der „Düsseldorf" kostet die Stadt nur ein „Ja"!! Andere Städte tun alles um historische Schiffe in Ihr Stadtbild zu locken, mit Prämien, Unterstützungen, Liegeplätzen etc. Aber hier wird ein solches Geschenk (die „Düsseldorf") abgelehnt. Die Krönung des Schildbürgerstreichs wäre dann, stattdessen viel Geld in ein gleichwertiges Objekt (die „Stadt Köln") zu investieren. Das Argument, die „Düsseldorf" würde nicht in das Landschaftsbild passen, scheint mir mehr als absurd. Denn wenn das alte, inzwischen doch recht unattraktive Bootshaus durch ein schöneres Schiff ersetzt wird, kann das doch nur eine Bereicherung des „Landschaftsbildes" sein?!? Man stelle es sich vor: Die Rodenkirchener Silhouette mit weißer Kapelle und weißem Schiff neben gemütlichen Bootshäusern... so fände man Rodenkirchen bald auf der Front von jedem Köln-Prospekt. Um die Lokalpatrioten zu beruhigen - der Schiffsname ist schon lange übergestrichen. Die „Ex-Düsseldorf" bekommt einen echt kölschen Schriftzug auf den Bug und die Geschichte der „KD" ist mit Köln fast so verbunden wie der Rhein selbst. Das K steht nicht für nichts an erster Stelle... Als Rheinstadt mit stets schöner werdendem Ufer (Beispiel restaurierte Speicherstadt) kann Köln von beiden historischen Schiffen - egal ob fahrend oder liegend - nur weiter profitieren. Partys werden seit eh und je im Bootshaus gefeiert, dieser Kritikpunkt ist also auch sehr seltsam. Warum darf man nicht etwas mehr Platz haben: Sitzplätze statt Stehtische passt nicht in die gehobene Rodenkirchener Gastronomie? Die bisherige Klientel wird sich dadurch nicht gravierend ändern und die zulässige Personenzahl bleibt gemäß Absprache ungefähr die gleiche. Der Grössenunterschied wird medienwirksam übertrieben, durch den Abstand und die Perspektive vom hohen Ufer aus wird er optisch kaum wahrnehmbar sein. Der renovierte „große KD-Dampfer" ersetzt nur einen unrenovierten „großen Braunkohleschlepper“. Grad sah ich wieder eine TV-Dokumentation, bei der die Kamera nur kurz halb über Rodenkirchen schwenkte, um das alte Bootshaus nicht ins Bild zu bekommen. Das ist schade und könnte so einfach verändert werden. Anstatt dass die Stadt froh ist über eine solche private Initiative, wird ein tolles Projekt, auf dass sich viele Kölner schon lange freuen, auf bürokratische Weise mit herbeigezogenen Argumenten erwürgt. Aber vermutlich ist es nur wieder Kölner Klüngel, wenige Neider an höherer Stelle. Das merkt man auch daran, dass die SPD alleine, ohne Abstimmung, über das Schiff entschieden hat! Ich hoffe sehr, dass sich viele Bürger zu Wort melden, dass die Politik ein Einsehen hat, dass mein Stadtteil eine Attraktion reicher wird und dass ich dann doch bald auf der Terrasse der „Ex-Düsseldorf" die herrliche Aussicht von Rodenkirchen genießen darf. Am schönsten natürlich mit dem Blick auf eine vorbeifahrende „Stadt Köln". Rega Kerner per E-Mail
Betr.: Mittwochs-Markt auf dem Maternusplatz Manche mögens lieber samstags: sehen und gesehen werden. Mir ist der Mittwochs-Markt jetzt schon sehr sympathisch geworden: weniger hektisch, kein Schlangestehen, ein gutes, zum Teil preisgünstigeres Angebot als samstags, nette Markthändler, die auch mal Zeit für ein Schwätzchen haben. Hoffentlich kommt der Mittwochs-Markt gut über den Winter und findet noch mehr Anklang bei den Rodenkirchener Bürgern. Gaby Bernards Rodenkirchen
zu zwei Artikeln in der Ausgabe August 2008 Sehr geehrte Redaktion,
auch als
Nichteinwohner eures prominentenreichen Stadtteils lese ich immer wieder
gerne den Bilderbogen, weil ich auch an der Glamourwelt der Schönen und
Reichen teilhaben möchte. Mit freundlichen Grüßen Dieter Steudter Die 3 Colonias per E-Mail
Zum Thema: Rodenkirchener Sommertage Das Sommerfest war ja ganz schön und nach Zeitungsberichten ein Erfolg. Leider wohnen diese Reporter nicht in unmittelbarer Nähe der Bühne in der Barbarastraße. Wir im Sommershof hören nur Krach, wenn die Musik oder ein Ansager loslegen. Man kann dann nicht mehr unterscheiden, ob der Schneewalzer oder Heavy Metal gerade dran sind, nur Krach, besonders die tiefen Bässe. Die Flugzeuge, die von Porz über Rodenkirchen starten, hören sich wie leises Gesäusel dagegen an. Auf der Straße sind die gefühlten 130 dB zu laut und nur gehörgeschädigte Jugendliche bleiben in der Nähe. Besonders ärgerlich ist der Krach abends um 21 Uhr, wenn ein Ansager den ungefähr zwanzig Biertrinkern zubrüllt, dass die Stimmung jetzt richtig los gehe. Wenn Sie und ihre Mitveranstalter aber glauben, dass laut gleich besser ist und das beste bieten wollen, sollte die Bühne anderswo platziert werden. Einige Mitbewohner im Sommershof halten den Krach für Körperverletzung und verreisen an dem Wochenende. Irgendein Protest ist sicher aussichtslos, weil Sie mit großer Wahrscheinlichkeit eine Genehmigung für die Veranstaltung haben. Ich meine, mit einer Lautstärke bis höchstens 85 dB, ab der man laut Gewerbeaufsicht Hörschutz tragen muss, könnten alle Zuhörer verstehen, was der Ansager meint, und auch die verschiedenen Musikstücke besser unterscheiden. Die Anwohner wären dann bei geschlossenem Fenster weniger belästigt. Dann könnten auch wir das Sommerfest genießen. Dr. Karl-Heinz Unkelbach Sommershof, per Mail, unkelbach@netcologne.de.
Thema: „Rodenkirchener Kunstmeile“ im März Sicher gab es auf der Meile wieder allerhand schöne Bilder, Skulpturen und andere Kunstgegenstände zu sehen. Ein Novum – und für mich das Eindrucksvollste war die im wahrsten Sinne des Wortes „Fantastische“ Video-Installation im Kapellchen von Peter Fells vom Bilderbogen. Eindringlicher, dabei von einer Leichtigkeit getragen, auch dank der jeweils passenden, spannenden musikalischen Untermalung kann man eine „Liebeserklärung“ an Rodenkirchen und das Kapellchen kaum darstellen! Jedenfalls für mich DAS Erlebnis der Kunstmeile. Vielen Dank. Gaby Bernards Rodenkirchen
Liebe Redaktion, nachdem ich zweimal im Bilderbogen gelesen hatte, dass das Parken in der Tiefgarage am Maternusplatz für die ersten 20 Minuten nichts kostet und laut Herrn von Dreusche „die Brötchentaste funktioniert“, wollte ich die Probe aufs Exempel machen. Nach zehn Minuten Blitzeinkauf suchte ich vergeblich die „Brötchentaste“ am Zahlautomaten. Der eingeschobene Parkschein zeigte dann elf Minuten an, verlangt wurde 1.30 Euro! War das eine Zeitungsente oder ein „fieser Trick“ des Parkhaus-Betreibers? Wie ich gehört habe, jedenfalls kein Einzelfall. Ich bitte deshalb um zweckdienliche und möglichst nicht ungeprüfte Hinweise in der nächsten Ausgabe! Mit freundlichen Grüßen Monika Lindhorst Sürther Straße Rodenkirchen.
Anmerkung der Redaktion: Mit „Brötchentaste“ ist gemeint, dass das Parken in der Tiefgarage für ganz kurze Einkäufe, etwa fürs Brötchen holen, frei ist. Allerdings gilt dies nur für die ersten zehn Minuten, und nicht, wie irrtümlich vermeldet, für 20 Minuten. Nach dem Abstempeln der Parkkarte am Zahlautomat bleiben noch fünf Minuten für die freie Ausfahrt. Die „Brötchentaste“ ist also kein Extraknopf. Wenn die freien zehn Minuten überschritten werden, wird die übliche Parkgebühr von 1.30 Euro pro Stunde fällig.
Antwort
einer Schalterfrau der Post in Rodenkirchen auf die Feststellung einer
Kundin „Sie haben ja jetzt über Mittag auf. Das ist aber schön!“
Hallo Herr Thielen, wie immer mit Interesse habe ich Ihren Kommentar in der letzten Ausgabe "Zur Gestaltung des Maternusplatzes" gelesen. Inhaltlich finden Ihre Ausführungen meine volle Zustimmung; ich möchte jedoch noch eine wichtige Ergänzung anbringen: Das Mitführen von Hunden auf dem Markt sollte wieder schnellstmöglich untersagt werden! Auf dem "alten Platz" gab es in Höhe der Commerzbank ein entsprechendes Verbotsschild. Immer häufiger ärgere ich mich darüber, dass - teilweise recht große - Hunde sich an den Verkaufsständen aufrichten und ihre Pfoten auf die Ablageflächen legen. Vor einigen Tagen musste ich mit ansehen, wie ein Hund die Ware in der Auslage beleckte. Die Hundehalterin quittierte meinen Hinweis auf Unterlassung mit den Worten: "Das macht der immer so.....". Das Unrechtsempfinden der Hundeführer scheint allseits nur recht dezent ausgeprägt zu sein. Abhilfe tut also Not!
Viele Grüße
Betr.: Worte des Monats Da hat wohl jemand nicht richtig zugehört. Das Getränk Asbach-Maggi gibt es nicht. Richtig muss es heißen: Hasper Maggi! Grund: der Wacholderschnaps „Eversbusch“ wird in Hagen-Haspe gebrannt, und daher rührt der Name! unter anderem per
Mail:
Liebe Redaktion, Mit meinem Spruch beziehungsweise meiner Schlagzeile komme ich wahrscheinlich zu spät. Ihr könnt sie aber jederzeit verwenden: „Landtags-Beschluss umgesetzt: Rodenkirchen ist ausgemeindet! Kommissarischer Gemeinderat legt Wahltermin fest und senkt die Abgaben.“ Freundliche Grüße
Hallo Herr Thielen, auch von unserer Seite recht herzlichen Glückwunsch zum 25-jährigen Jubiläum Ihres Verlages und der Zeitschrift, die wir immer sehr gerne lesen. Ich wende mich heute einmal an Sie, weil Sie den Mut haben, auch etwas öffentlich zu sagen. Falls Sie schon mal aus dem Ärztehaus am Maternusplatz gekommen sind, oder von der Seite der Stadtsparkasse in Richtung Maternusplatz gegangen sind, ist ihnen auch schon einmal diese unverschämte Stolperfalle aufgefallen. Vom Ärztehaus kommen viele Behinderte oder Kranke an die Stufe, die höher als normal ist und die keiner Weise gekennzeichnet wurde. Für Rollstuhlfahrer ein fahren um die Ecke und wiederum unnötige Stolperfallen auf dem ganzen Weg. Kennzeichnung rot-weiß? Fehlanzeige! Ich weiß leider, wo von ich rede, da ich auch im Normenausschuss für Behinderte (DIN und EN-Norm) war. Ein Absenken beziehungsweise niveauloses Gehen in das Ärztehaus wären vonnöten. Sie wissen, welche Anstalten die KVB bei den Bahnsteigen unternehmen. Behinderte Menschen sind nicht nur Behinderte im Rollstuhl, sondern auch Alte, Kranke und Menschen mit zeitweise eingeschränkter Bewegung. Alles Gute und machen Sie weiter so mit dem Rodenkirchener Bilderbogen. Klaus von Barby
Betrifft: Leserbrief zur Dreigestirnsvorstellung im Hotel-Restaurant Maassen in der letzten Ausgabe Auch wir waren zur
Vorstellung des neuen Trifoliums in der Gaststätte Maassen und können
den Leserbrief von Renate Bernards nur bekräftigen. Dass um 19.15 Uhr
zwei Herren des Ordnungsamtes erscheinen und eine Geldbuße von 35 Euro
kassierten, ist doch schlechthin ein „Witz“, Margret und Paul
Cravatzo
Hallo liebes Bilderbogen-Team!
Da war die Freude bei mir groß, als ich erfuhr, dass ich bei ihrem Preisausschreiben „Rund um den Maternusplatz“ den ersten Preis, Einkaufsgutscheine im Wert von 250 Euro, gewonnen habe. Gerade jetzt vor Weihnachten kann man diese Gutscheine gut gebrauchen. Also nochmals vielen Dank, auch für die freundliche Übergabe. Sibille Arbinger aus Weiß per E-Mail
Betrifft: Wie kann man feiern, wenn‚ s dem Nachbarn nicht gefällt?
War das ein Wochenende! Nach tagelangem Regen endlich wieder Sonne über Köln und Umgebung. Das schöne Wetter lockte tausende Sonnenhungrige auf die Straßen. Genau passend dazu die vielen Veranstaltungen in der Stadt. Ob Weltkindertag, „längster Desch“ oder Hafenfest, überall amüsierten sich die Menschen. Im Kölner Stadtteil Sürth wurde an diesem schönen Tag das Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen für die kommende Session vorgestellt. Bauer Christian, Jungfrau Henrynette und Prinz Hubert zeigten sich in bester Laune. Ihre Freude und ihr Humor steckte alle an und so gab es an diesem Nachmittag schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf Karneval. Mit ihren „Untertanen“ wurde fröhlich gesungen, getanzt und gelacht, bis.......ja bis genau 19.15 Uhr. Da standen plötzlich zwei Herren des Ordnungsamtes in der Türe und erklärten den fröhlichen Narren, das sie zu laut seien. Und das um, wie gesagt, 19.15 Uhr. Ein „höllischer Nachbar“ hatte wieder zugeschlagen. Es kam, wie es kommen musste: Die Stimmung war dahin, und Bauer Christian musste eine Geldbuße von 35 Euro bezahlen. Nun würde mich mal interessieren, was die Veranstalter von Straßenfesten an Strafen bezahlen müssen, wenn bei ihnen lautstark auf allen Bühnen musiziert wird. Wichtig wäre auch zu wissen, was das alles an Karneval kostet. Die Vorstellung, das ein einziger Nachbar, der dazu noch zu feige ist, seinen Namen zu nennen, den Karnevalszug verhindern könnte, ist sicherlich nicht nur für mich der blanke Horror. Für alle, die gerne lachen und sich heute schon auf Karneval freuen, wünsche ich, dass das Ordnungsamt bei künftigen „Einsätzen“ einmal auf die Uhr schaut. Mit freundlichen Grüßen
Renate Bernards per E-Mail.
Betrifft: Starrsinniger Rat folgt zweifelhaftem Gutachten zum Godorfer Hafen
Was der Höhepunkt und krönende Abschluss eine 20-jährigen Dauerdebatte über die Godorfer Hafenerweiterung hätte sein können, war eher ein beklemmendes Schauspiel einer Politik des „Augen zu und durch“, vorgeführt von der Ratsmehrheit von CDU und SPD am 30.August. Diese Ratsmehrheit von CDU und SPD hat sich in Zugzwang gesetzt. Der Hauptausschuss des Rates hatte im Januar 2006 beschlossen, in einem Gutachten die Wirtschaftlichkeit der Investition von rund 60 Millionen Euro in die Godorfer Hafenerweiterung prüfen zu lassen. Das nun seit Juli vorliegende Gutachten von Professor Baum lieferte den vermeintlichen Nachweis der Wirtschaftlichkeit. Aufkommende massive Zweifel in den Reihen des Rates und der Bürgerschaft an der Qualität des Gutachtens wurden von CDU und SPD mit hohem Energieaufwand beiseite geschoben oder ignoriert. Diese Zweifel äußerten unisono nicht nur die Vertreter aller anderen Parteien und politischen Kräfte im Rat. Auch vier Mitglieder der CDU, deren wirtschaftliche Kompetenz unbestreitbar ist, wagten sich aus der Deckung und bekräftigten am Pult des Rates ihre „erheblichen Zweifel, ob durch das Baum-Gutachten tatsächlich ein Nachweis darüber geführt ist, dass der Hafenausbau in der vorgestellten Größe wirtschaftlich ist“. Im Gegenteil gebe das Gutachten“ unzweifelhaft Anlass zur Kritik an der angewandten Methode, den benutzten Grunddaten, der Prognose über die zukünftige Entwicklung des Container-Verkehrs wie auch an den Aussagen zu den Auswirkungen auf die Ökologie“. Nach einem solch überdeutlichen Verriss aus den eigenen Reihen steckte die Ratsmehrheit in einer misslichen Situation. Es hätte nahe gelegen und dem Ruf des Rates als Souverän nur gut getan, nicht nur das Baum-Gutachten einer kritischen Prüfung zu unterziehen, sondern den Blick auch zu öffnen für ein gesamthaftes Konzept zur „Zukunft der Kölner Häfen“, wie es das dem Rat ebenfalls vorliegende Zweitgutachten von Citizen-Consult empfiehlt. Doch dieser nahe liegenden Lösung hat sich die Ratsmehrheit starrsinnig verschlossen. Sie muss nun mit den Konsequenzen leben, vor allem das die Hafen-Diskussion gerade nicht zur Ruhe kommt, sondern ganz im Gegenteil weiter eskaliert und nicht nur im Kölner Süden wegen des Verlustes der Sürther Aue, sondern in ganz Köln wegen der Verschwendung öffentlicher Mittel auf CDU und SPD zurück schlägt. Freundliche Grüße Dieter Neef Aktionsgemeinschaft Contra Erweiterung Godorfer Hafen
Der Artikel über den Maternusplatz im Augustheft hat uns veranlasst, Ihnen unsere Meinung vom Bau und den Folgen für die Umgebung aus unserer Sicht in einem Leserbrief mitzuteilen. Zum einen halten wir die Überschrift „Der Platz wird `ne Schau!“ für einen billigen Versuch, die an die Nerven zerrenden Auswirkungen, die mit diesem Bau verbunden sind, zu beschönigen, oder warum verschweigt der Verfasser dieses Artikels seinen Namen? Ob der Platz, oder sein „grau in grau“ zugebaut von Betonhochhäusern, eines Tages wirklich so toll sein wird, wie angekündigt, bleibt dahingestellt. Das Bäume in einem Betonkasten wachsen sollen, deren Wurzel kaum Möglichkeiten zur Entfaltung haben, scheint eher zweifelhaft. Wir, die Anwohner der Gustav-Radbruch-Straße, wollen aber viel mehr auf die jetzigen und aller Voraussicht nach kommenden Verkehrsprobleme aufmerksam machen. Wir kämpfen schon seit Anfang des Jahres (Schreiben vom 03. März mit Unterschriften von 40 Personen) für eine Verkehrsberuhigung in unserer engen Straße (Fahrbahnbreite unter fünf Meter). Seit der Teilsperrung des Nibelungenweges ist die Verkehrssituation bei uns unerträglich geworden. Obwohl ein Durchfahrverbotsschild die Gustav-Radbruch-Straße als Anliegerstraße ausweist und ein Schild die Umleitung geradeaus zeigt, müssen wir seit der Sperrung 1500 bis 2000 (!) Kraftfahrzeuge täglich ertragen, dazu Straßenverstopfungen, Hupkonzerte und laute Beschimpfungen. Betonmischer und viele andere Baufahrzeuge der Großbaustelle benutzen unsere Straße als „Schleichweg“ und schrecken auch nicht davor zurück, den Bürgersteig als Fahrbahn mitzubenutzen. Es ist kaum möglich, ein Fenster zum Lüften aufzumachen. Wir haben auf Lärm und Gefahren vor allem für Fußgänger und Kinder hingewiesen. Wir können zu Recht behaupten, dass die Auswirkungen der Baustelle Maternusplatz nicht nur die direkt Betroffenen, sondern auch die Bewohner unserer Straße im wahrsten Sinne des Wortes krank machen! Außer Schulterzucken und einem „da können wir nichts machen“ seitens der Polizei ist bisher bis auf eine einmalige Kontrolle am Donnerstag, dem 26. Juli (!), für knapp eine Stunde nichts geschehen. Außerdem wurde uns vom Amt für Straßen- und Verkehrstechnik zugesagt, die Maternusstrasse würde Ende April (!) wieder vom Bahnhof aus in Richtung Maternusplatz befahrbar sein. Da laut Artikel die beiden Häuser erst Ende 2008 fertig gestellt werden sollen, können wir davon ausgehen, dass der jetzige Zustand sich verkehrsmäßig nicht ändert Unsere Befürchtungen erhalten jedoch weitere Nahrung: Wenn, wie der Artikel aussagt, am Ende des Nibelungenweges ein Kreisverkehr eingerichtet werden und obendrein die Straße zwischen den beiden Hochhäusern nicht breiter als 10 Meter sein soll, wie können dann größere Fahrzeuge wie Busse von der Maternusstrasse einbiegen? Das bedeutet, der Nibelungenweg wird von der Maternusstrasse aus gemieden und der jetzige Zustand für unsere Straße wird voraussichtlich bleiben, da dann nur die Möglichkeit besteht, über die Schillingsrotter Straße bequem in den Nibelungenweg einbiegen zur können. Der „Schleichweg Gustav-Radbruch-Straße“ bietet sich weiter an! Allmählich macht sich die Meinung bei uns breit, die für diesen Bau Verantwortlichen, ob Politiker oder Bauherren, haben andere Interessen als solche, die dem Menschen dienen. Für die Anlieger der Gustav-Radbruch-Straße: Peter Goebelsmann, Ingolf Grund, Anneliese Rovers, Robert Schwartz, Gerd Zumkley.
Offener Brief (Kopie als Leserbrief im Kölner Bilder-Bogen) Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Fritz Schramma Ich schätze Sie als Ehrenmann und Gentleman und wende mich daher als Kölner Bürger voller Vertrauen an Sie. In Köln-Rodenkirchen betreibe ich seit 17 Jahren eine Pizzeria. Damals musste ich, um eine Konzession zu bekommen, 30.000 D-Mark für zwei Parkplätze bezahlen. Seitdem in Rodenkirchen der Maternusplatz bebaut wird, bin ich noch nicht einmal mehr in der Lage, vor meiner Pizzeria meine Ware auszuladen, ohne ein „Knöllchen“ zu bekommen. Da ich ja damals 30.000 D-Mark für die Parkplatzsituation bei der Stadt Köln einbezahlt habe, in der Zwischenzeit ja Zinsen und die Inflation hinzugekommen sind, denke ich, dass Sie mir vielleicht eine Aufstellung darüber machen können, inwieweit Sie mir meine Knöllchen von der aufgelaufenen Summe abziehen können und wie mein Kontostand in dieser Angelegenheit bei der Stadt Köln ist. Ich denke, Sie haben Verständnis für diese Art der Knöllchen-Begleichung und freue mich auf Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen Enzo Cavallo Pizzeria Enzo Maternusstraße.
Unser Oberbürgermeister Fritz Schramma hat Recht,
wenn er das Engagement der örtlichen Bürgerschaft bezüglich Erhalt des Hallenbades lobt. Dem massiven und breiten Protest der Einwohner - stellvertretend für die Bewegung sei hier Marlene Januszewski genannt - ist es hauptsächlich zu verdanken, dass der fatale Schließungsbeschluss vom Rat zurück genommen wurde. Auch gab es über alle Parteien hinweg eine wohltuende Geschlossenheit der politischen Kräfte in der Bezirksvertretung Rodenkirchen für einen Weiterbetrieb des Bades, was OB Schramma in seiner Stellungnahme geflissentlich "übersieht". Genannt werden sollte aber der eigentliche Auslöser für diese unsägliche Bad-Ja-oder-Nein-Debatte: das dauerhafte Unvermögen der Kölner Lokalpolitik, kostenbewusst und ohne Eigennutz zu wirtschaften. Bei Großprojekten wie Müllverbrennungsanlage, Köln-Arena, Stadthaus Deutz, neue Messehallen, Nord-Süd-U-Bahn versickern Millionenbeträge. Und als nächstes Vorhaben treiben SPD und Rats-CDU jetzt den über 50 Millionen Euro teuren Ausbau des Godorfer Hafens voran, auch dies übrigens mit intensiver Unterstützung von ganz oben. Ist es da nicht logisch, dass irgendwann das Geld für das Nötigste fehlt?! Doch jetzt bekommt unser Bad ja noch eine Chance. Dass diese in der Idee eines so genannten Bürgerbades gesucht werden kann, ist insbesondere auf den Einsatz von Gerhard von Dreusche zurück zu führen. Doch gesichert ist damit der Fortbestand der Einrichtung noch lange nicht. Neben vielerlei Bedingungen, die in den nächsten Monaten mit viel Arbeit zu klären und zu erfüllen sind, ist es jetzt auch an den eingangs erwähnten Bürgern, sich zu ihrem Bad zu bekennen. Denn ohne Besucher ist kein Bad - egal unter welchem Namen - zu halten. Also passend zum Klimawandel auf ins Rodenkirchener Bad! Die Grünen haben heftige interne Diskussionen geführt, hin- und hergerissen zwischen dem Zwang zur Haushaltskonsolidierung und der Verpflichtung zur Bürgernähe. Letztlich hat das Bekenntnis zu den Ursprüngen gesiegt und ein Umdenken ermöglicht. Dies und die erhaltene Unterstützung der Basis vor Ort gilt es anzuerkennen. Ich werde, bisher als "Unabhängiger" über die grüne Liste in die BV gewählt, der Partei jetzt beitreten!
Manfred Giesen, Bergstraße 44, 50999 Sürth
Zu den zahlreichen Müllkontainern und der Müllentsorgung am Rheinufer in Rodenkichen meldet sich unser Leser Helmut Tietz zu Wort
Hier stimmt doch im
Gesamtkonzept der Müllentsorgung eines Naherholungsgebietes etwas nicht!
Helmut Tietz
Sehr geehrte Redaktion vom Bilder-Bogen,
heute wende ich mich einmal in einer halb-persönlichen Angelegenheit an Sie, denn ich möchte mich einmal in aller Öffentlichkeit bedanken. Bedanken einmal beim „Bilder-Bogen“ für die 25 Jahre Berichterstattung aus Rodenkirchen. Ich muss zugeben, auch wir, die Metzgerei Wagner, waren nicht selten mit dabei. Bedanken möchte ich mich aber auch einmal bei unseren Kunden und bei unserem Personal. Für die Treue und das Erdulden so manchen Unannehmlichkeit. Ein Jahr lang Baustelle auf dem Maternusplatz, ein Jahr Probleme, hohe Lautstärke, Dreck und wenig Parkplätze. Als Unternehmerin bin ich immer bemüht, meine Kunden zufrieden zu stellen. Die jetzige Situation hat mich oft an den Rand der Belastbarkeit gebracht und ich denke, ich spreche da auch im Namen der anderen Geschäftsleute rund um den Maternusplatz. Oft war es beziehungsweise ist es sehr schwer. Und natürlich hatten wir auch einen deutlichen Umsatz-Rückgang, aber wir sehen trotzdem positiv in die Zukunft. Ich weiß heute zu schätzen, was es heißt, Stammkunden zu haben, die trotz des ganzen Chaos den Weg zu uns suchen und dafür möchte ich mich einmal ganz herzlich auch im Namen meines Mannes Claus bedanken: Vielen Dank für ein Jahr Treue. Danke, dass Sie trotz mangelnder Parkplätze, einer furchtbaren Wegführung, Dreck und Krach zu uns gekommen sind. Danke, dass Sie uns nicht haben hängen lassen! Ihre Christa Wagner und Team
Zur Dauerdiskussion über die Errichtung neuer Sportplätze in Köln und speziell im Kölner Süden: Hurra, es geht also doch! Nach knapp 20-monatiger Bauzeit wurde
nun endlich die „Ersatzanlage“ der Ende 2004 zum Parkplatz für das
Rhein-Energie-Stadion umgebauten ehemaligen Tennen-Sportanlage am
Salzburger Weg mit großem Tam-Tam eingeweiht. Das ist aber auch ein
neuerlicher, äußerst schmerzhafter Schlag mitten ins Gesicht der Sürther
Kinder und Jugendlichen, die in ihren 26 Teams der Jugendabteilung des
VfL Sürth bereits seit mehr als zehn Jahren sehnlichst auf eine solche
dringend benötigte und von der Stadt längst in Aussicht gestellte Anlage
warten. Zehn Jahre leerer Versprechungen, Ausreden, amtlicher
Hinhalteparolen und Winkelzüge, bitterer Enttäuschungen und immer wieder
das beliebte Argument des leeren Stadtsäckels liegen bereits hinter uns.
Wie lange noch???
Kurt Rütten
Wiederbelebung der „Kölschen Riviera“, die geplanten Pflegearbeiten am Rodenkirchener Rheinufer, zur Zeit durch den Regierungs-Präsidenten ausgesetzt. Der Großteil der Rodenkirchener
Bevölkerung wie auch die Anlieger begrüßen immer noch nachhaltig die
eigentlich jetzt bevor stehende Umsetzung des Pflege- und
Entwicklungskonzeptes des Rodenkirchener Rheinufers. Prof. Dr. Winfried Panse Barbarastraße 46
„Am Aschermittwoch ist alles vorbei....!“ Nicht ganz, denke ich, und bin da sicher
mit vielen, nicht nur Karnevals-Interessierten Rodenkirchener einer
Meinung. Ich kann da aus meiner Erfahrung
mitsprechen, denn Anfang der sechziger Jahre hatten wir in Rodenkirchen
dieses Problem schon einmal. Damals gründeten ein paar Rodenkirchener
Jugendliche die Interessengemeinschaft Rodenkirchener Jung-Karnevalisten
(IRJ), zimmerten einen Sarg zusammen und zogen fast alleine durch die
Straßen. Für ihren beispielhaften und ehrenamtlichen Einsatz für Rodenkirchen möchte ich dem Vorstand der Interessengemeinschaft, dem Zugleiter und allen Helfern im Namen aller Zugteilnehmer und Zuschauer mit einem nachträglichen „Rudekirche Alaaf“ Danke sagen.
Mobbel Walterscheidt Maternusstraße 6 Rodenkirchen
Die Initiative zur Besserung der Verkehrssituation in der Barbarastraße ist sowohl aus verkehrstechnischer und städtebaulicher Sicht dringend zu begrüßen.
Die Barbarastraße und insbesondere das dort gelegene Naturkost-Geschäft ist Anziehungspunkt für eine Vielzahl von Eltern, Kindern und auch älteren Personen. Kinder und Ältere gehören zu den am stärksten gefährdeten Personengruppen im Straßenverkehr, das sie auch die Gefahren des Straßenverkehrs häufig nicht oder zu spät erkennen beziehungsweise nicht adäquat oder rechtzeitig reagieren können. Der schmale Bürgersteig und der unbedingte Vorrang des schnellen und ungebremsten Autoverkehrs ist ein Relikt der siebziger Jahre und ist weder für die Barbarastraße angemessen, noch erforderlich. Abhilfe ist dringend geboten, da tagtäglich eine Vielzahl von Fahrzeugen zu beobachten sind, die mit hoher Geschwindigkeit an den Passanten auf dem allzu schmalen Gehweg vorbei brausen. Es ist in der Tat nur eine Frage der Zeit, bis es hier zu einem schweren Unfall kommt. Anders als in anderen Bereichen des Stadtbezirks sollte nicht erst der Tod oder die schwere Verletzung einer Person Anlass zum Handeln sein. Unabhängig hiervon stellt die Barbarastraße in ihrer heutigen Ausführung sicher kein Schmuckstück dar. Da sie die hauptfußläufige Verbindung vom Ortskern zum Rheinufer bildet, sollte die Straße so ausgestattet werden, dass sie zum Spazieren gehen einlädt. Der breite Bürgersteig im Bereich der Einmündung im Bereich der Kreuzung zur Hauptstraße bei entsprechender Ausgestaltung mit Grünflächen, die auch gegen den Verkehrslärm abschirmen, einen Ort des Verweilens und der Kommunikation zu schaffen. Die von dem Autor der Studie vorgeschlagene Bepflanzung des Bereiches würde den erdrückenden optischen Eindruck des Sommershofes zumindest deutlich verbessern. Zudem würde das Mikroklima durch zusätzliche Bäume und Grünflächen stark verbessert. Bestechend an dem Vorschlag von Herrn Kraus ist zudem seine offensichtliche Umsetzungsfähigkeit und die relativ geringen Kosten, die für diese dringend durchzuführenden Verbesserungsmaßnahme entstehen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Zum Artikel „Barbarastraße kann sicherer und attraktiver werden“ in der letzten Dezember-Ausgabe
Sehr geehrte
Redaktion, Mit freundlichen Grüßen
Zum Artikel Ehepaar Hornauer: Goldhochzeit in Rodenkirchen, in der September-Ausgabe 2006:
Der im Artikel erwähnte Enkel legt Wert auf die Feststellung, das er „ne echte kölsche Jung“ ist. Er wurden nicht 1990 in Oldenburg, sondern 1983 in Köln geboren und hat die ersten sieben Jahre in Köln verbracht. Wenn Sie mir als Unterzeichnerin dieser Berichtigung und Mutter besagten Enkels sieben Jahre klauen würden (fast 50), hätte ich nichts dagegen, aber mein Sohn ist noch beziehungsweise schon stolz auf sein „fortgeschrittenes“ Alter und seinen Geburtsort. Zweitens zog der Opa dem Enkel hinterher, weil er es sich nicht vorstellen konnte, so weit von seinem Enkel getrennt zu leben. Er liebte (und liebt) seinen Enkel so sehr, dass er sich eine solche Trennung nicht vorstellen konnte.
Mit freundlichen Grüßen Karina Hornauer
Thema: 100 Jahre des TSV Rodenkirchen Die Äusserungen des Herrn Weinzierl sind nicht nachvollziehbar. So sehr auch die Intensivierung der Jugendarbeit zu loben ist. Das Aushängeschild eines jeden Vereins ist die 1.Mannschaft. Dass der TSV Rodenkirchen ausgerechnet im Jubiläumsjahr in die unterste Klasse absteigt, ist eine Blamage und hätte auf jeden Fall verhindert werden müssen. Zur Not eben mit „ein paar Söldnern“! Jetzt ist der Tiefpunkt erreicht. Ich kann mir kaum vorstellen, dass zum Beispiel Wolfgang Overath vom 1.FC Köln der Meinung ist: Egal, ob wir absteigen – wir haben ja unsere Jugend!Unverständlich ist für mich auch, die Feier zum 100-jährigen in Köln zu veranstalten. Haben wir in Rodenkirchen nicht genug Räumlichkeiten? Günter Obermauer Heinrich-Heine-Straße 34 Rodenkirchen
Thema: Neues aus dem Rat der Stadt Köln Sehr geehrte Redaktion, Der Verein veranstaltet aber auch eigene Turniere, zu denen Jugendteams vieler deutscher und internationaler Spitzenvereine kommen. Nur können sie diese Turniere leider nicht auf dem heimischen Sürther Fußballplatz bestreiten, da dessen Zustand jeder Beschreibung spottet. Den anderen Vereinen im Kölner Süden geht es aber kaum besser. Wie gut, das der olle Sepp Herberger das nicht mehr miterleben muss – er würde sich wohl zu Tode beschämt im Grabe herumdrehen. Vor allem beim täglichen Trainings- und Spielbetrieb stellt sich die Lage in den Vereinen als absolut desolat und untragbar dar. Zum Beispiel müssen in Sürth an fünf Wochentagen 25 Teams auf dem Platz trainieren und am Wochenende zudem ihre Heimspiele dort austragen. Das ist auch beim allerbesten Willen beinahe ein Ding der Unmöglichkeit. So mußten die Sürther ihr letztes großes Turnier gemeinsam mit der Spielvereinigung Wesseling austragen, weil den von weit angereisten Mannschaften die vielen Spiele auf dem Sürther Platz allein unmöglich zuzumuten war. Nun wird den Sürthern seit Jahren eine Bezirkssportanlage im Bereich des Sürther Feldes in Aussicht gestellt, auf der zwei dringensd benötigte Sport-/Fußballplätze endstehen sollen. Doch immer wieder wird die Realisierung des Projekts von der Stadt aufgeschoben, sei es durch bürokratische Hindernisse, sonstige Hemnisse oder einfach begründet mit den angeblich fehlenden Geldern. Da ist es doch schön zu wissen, dass man dort wenigstens 11,5 Millionen Euro für den Erhalt des Arbeitsplatzes der elf prominenten Kölner Abstiegs-Kicker übrig hat – ein Betrag übrigens, von dem man locker zehn Bezirkssportanlagen würde bauen können, auf denen sich dann Jahr für Jahr Tausende von Kindern und Jugendlichen tummeln und sportlich weiter entwickeln könnten. Die Investition der offenbar vorhandenen beträchtlichen Gelder in solche gemeinnützigen Projekte wie Bezirkssportanlagen käme im übrigen nicht nur der Nachwuchsarbeit der Vereine zugute, sondern wäre zudem endlich auch mal ein Zeichen dafür, wie ernst man es in dieser Stadt mit der sozialen Verantwortung gegenüber unseren Kindern und Jugendlichen tatsächlich meint. Oder ob es in Wahrheit die bekannten Prestigeobjekte sind, die unseren Damen und Herren Politikern vornehmlich am Herzen liegen. Es lässt sich halt schön sonnen – Arm in Arm mit Lukas Podolski vor KölnArena oder RheinEnergie-Stadion. Doch für dieses Foto müssten die Vertreter unserer Stadt demnächst ja schnell mal nach München jetten. Aber keine Sorge, liebe Politiker und Politikerinnen, die Flugkosten sind schon so gut wie bewilligt. Kurt Rütten VfL Sürth-Öffentlichkeitsarbeit per E-Mail.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe mit Interesse ihre aktuelle Ausgabe des Kölner Bilder-Bogens gelesen und beglückwünsche sie zu ihrer gelungenen Zeitung! Jedoch ist mir aufgefallen, dass in der Rubrik „Die dringende Verbindung" im Umschlag unser Kinder- und Jugendtelefon und unser Elterntelefon nicht vermerkt sind. Ich wäre ihnen sehr dankbar, wenn sie dies vervollständigen würden, um den Betroffenen ein breit gefächertes Hilfeangebot liefern zu können. Kinder- und Jugendtelefon 0800 111 0 333 (montags bis freitags 15 bis 19 Uhr, Elterntelefon 0800 111 0 550 (montags bis freitags 9 bis 13 und 15 bis 17 Uhr, di und do bis 19 Uhr Ich bedanke mich und viele Grüße Jochen Muth Öffentlichkeitsreferent des Kinderschutzbundes Köln e.V. Sehr geehrte Redaktion, das Reklameschild vor dem Sommershof ist eine Schande für Rodenkirchen und die Hauptstraße. Es ist traurig genug, dass die Hauptstraße direkt durch Rodenkirchen läuft, aber müssen wir jetzt so ein ziemlich großes Schild dulden? Man hat versucht, die Hauptstraße durch Bepflanzung zu verschönern und dieses Schild hat man mitten in eins von den kleinen Blumenbeeten gesetzt. Für mich ist das eine geschmacklose Angelegenheit und paßt nicht zu Rodenkirchen. Mit freundlichen Grüßen Prof. Gary B. Holt Hombergstraße Rodenkirchen
Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion! Seit vielen Jahren ist Rodenkirchen nun der Einkaufsort für mich, für den ich gerne den Weg aus Blankenheim in Kauf nehme, denn wo sonst gibt es so viele gute Einzelhandelsgeschäfte und Märkte auf so kleinem Raum bei guten Parkmöglichkeiten. Schade nur, dass manches Geschäft nicht mehr da ist, zum Beispiel Musikcenter Biedermann oder TOP-MAN Herrenbekleidung. Aber es gehen auch neue Sterne am Rodenkirchener Himmel auf, zum Beispiel das Bar-Cafe-Bistro „Linos“ in der Kirchstraße 2. Supertolles Ambiente, freundliche Bedienung. Da schmeckt der Expresso und das Gläschen Schampus nach einem Einkaufsbummel in Rodenkirchen. Anschließend in die „Quetsch“ zu einem Abendessen mit saisonal pfiffiger Küche – ich komme gerne wieder. Ihr
Hans-Georg Baur Betrifft: Bauvorhaben Maternusplatz Herr Klipper spricht von 180 zusätzlichen Parkplätzen. Dies stimmt nicht. Den 160 der Öffentlichkeit zur Verfügung stehenden neuen Parkplätzen sind die oberirdisch wegfallenden 70 Parkplätze gegenüber zu stellen. Es werden also nur 90 neue Parkmöglichkeiten geschaffen und nicht die von Herrn Klipper erwähnten 180. Man fragt sich, ob 90 zusätzliche Parkplätze eine fünfgeschossige Kopfbebauung rechtfertigen, zumal etwa 30 weitere Parkplätze westlich des Maternusplatzes erstellt werden könnten. Die Bezirksvorsteherin Frau Roß-Belkner hat sich bei Amtsantritt für den Erhalt des dörflichen Charakters von Rodenkirchen stark gemacht. Gleichwohl hat sie der Kopfbebauung zugestimmt. Mit freundlichen Grüßen Herbert Barth Betr.: Worte des Monats, hier: „Schleckerstreifen“ Sehr geehrte Damen und Herren, die Seniorenvertreter im Stadtbezirk 2 der Stadt Köln legen Wert auf die Feststellung, dass die Anregung, einen Zebrastreifen an der Ecke Mittelstraße/Hauptstraße anzulegen, von der für den Zeitraum von 1995 bis 2000 gewählten Seniorenvertretung stammt Die Bezirksvertretung hatte den Antrag der Seniorenvertretung das erste Mal in ihrer Sitzung von 15.Mai 2000 behandelt und in der Sitzung vom Juni 2000 einstimmig beschlossen, den Zebrastreifen einzurichten. Seitdem haben die Seniorenvertreter Bezirksvertretung und Verwaltung regelmäßig aufgefordert, in dieser Angelegenheit tätig zu werden. Es dauert in Köln – im wesentlichen wegen der nicht mehr vorhandenen Heinzelmännchen – sehr lange, in diesem Fall vier Jahre, bis etwas Gutes auf den Weg (hier auf die Hauptstraße) gebracht wird. Stefan Meier (Agnes Dederichs, Alfred Lettmann, Mathilde Lyon, Stefan Meier, Eduard Mermagen).
Wenn Du reinkommst, gleich links! Zum Bericht im Februar-Heft: „Wenn Du reinkommst, gleich links!" Wie KBB-Redakteur und FC-Fan Helmut Thielen half, Borussia Mönchengladbach zu besiegen Sehr geehrter Herr Thielen, Ihren Bericht habe ich mit Interesse gelesen. Er hat mich amüsiert aber gleichzeitig auch schockiert. Wie kann es dann passieren, dass Sie als „Edel-Fan" und Dauerkarten-Besitzer, der bestimmt auch immer die Fußball-Berichterstattungen im Fernsehen verfolgt, die Spielberichte in der Zeitung liest, als Fan vielleicht schon einmal auf dem Bökelberg war und als vielgereister Mensch, der sich auch schon aus Köln herausgewagt und somit auf der Autobahn Straßenschilder gelesen hat – ja wie kann es dann passieren, dass Sie (und auch die anderen Mitarbeiter in Ihrer Redaktion) nicht wissen, dass es Mönchengladbach heißt. Wenn das mal kein schlechtes Omen für die nächste Begegnung der beiden Clubs ist. Sie sollten dann in St. Georg ein paar Euros mehr in den Opferstock werfen und sicherheitshalber drei Kerzen anzünden. Vielleicht schreiben Sie ja im nächsten Jahr wieder einen Bericht eventuell mit dem Titel „Kölner helfen dem FC zum Wiederaufstieg". Dann zünden Sie aber auch bitte eine Kerze für Borussia Mönchengladbach an, denn dieses Derby sollte uns nicht verloren gehen Mit freundlichen Grüßen Gabi Hoffmann (per Email)
Verjesse, en Kääz opzostelle? Sehr geehrter Herr Thielen, mit Schmunzeln habe ich Ihren Artikel gelesen. Ja, ja, der kölsch-katholische Kölner ist von Kindesbeinen an mit seinen Heiligen vertraut. Ob die heilige Maria, der Judas Thaddäus und der heilige Antonius nicht zu vergessen, wenn man etwas nicht wieder findet. Doch frage ich mich: wo waren Sie eine Woche später gegen Kaiserslautern? Verjesse, en Kääz opzostelle? Sie wussten doch, wie wichtig das Spiel ist! Der FC vergisst sogar das Trikot. Ävver en Kääz mieh hätt et och nit jebraht. Ävver et kütt wie et kütt, doch dä Kölsche hängk och wigger an singem FC. Marlies Marks Badstudio Kirchstraße Rodenkirchen
Zur Eröffnung des Straßenkarnevals auf dem Maternusplatz
Es ist Klasse, dass so eine Veranstaltung schon seit Jahren stattfindet. Wir sind mit mehreren Paaren seit Anfang an dabei. Aber in diesem Jahr war die „Große Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft" dem Ansturm auf die Bierbude bei weitem nicht gewachsen. Wir haben Bons gekauft und über 20 Minuten angestanden, um Bier zu bekommen. Als wir dann immer noch kein Bier hatten und bemerken mussten, dass organisierte Leute, dass heißt Damen und Herren in Uniformen, Litevkas und dergleichen, bevorzugt bedient wurden, haben wir kurzerhand die Bons an der Kasse wieder in Euros umgetauscht und sind in die Kneipe gegangen. Wir werden auch in Zukunft nicht eine Biermarke mehr kaufen. Paul und Margret Cravatzo (per E-Mail) Thema: „Die Wacht am Rhein - Einsatz bei Hochwasser“ aus dem April-HeftGib einem eifrigen Bürger „en Kapp“ oder eine entsprechende Weste, so wird er (oder sie) über sich hinauswachsen und als „Amtsperson ohne Auftrag“ die einfachen Bürger bevormunden oder Respekt und Dank einfordern. Diese Erfahrung machte ich bei einem abendlichen Spaziergang auf menschenleerer Straße. Ich wurde von einer aufgeplusterten „Amtsperson“ recht barsch nach meinem Woher und Wohin gefragt. Mein berechtigtes Interesse als Anlieger an der aktuellen Lage fand kein Gehör. Diese „Amtsanmaßung“ empfand ich deplaziert, da eine wirkliche Not- oder Gefahrenabwehr nicht erforderlich waren. Ein Hinweis auf drohende Gefahren wäre ausreichend gewesen. Da nicht alle am Pegel Interessierten Gaffer, Hochwassertouristen oder sonstige Blödies sind, wundert es mich nicht, wenn auch andere Bürger „frech, überheblich und verärgert“ reagiert haben. Damit kein Mißverständnis entsteht: Ich begrüße grundsätzlich den Helfer-Einsatz und danke den Ehrenamtlichen für die vielen Arbeitsleistungen. Aber vielleicht könnten einige „Amtsträger“ in Zukunft mit einem etwas sensibleren Fell agieren.
Mit freundlichen Grüßen Max Colombara Arndtstraße 5 Rodenkirchen
Lieber Bilder-Bogen
ich bin erst neun Jahre alt, deshalb habe ich Ihre Zeitung noch nicht oft gelesen. Aber meine Mutter hat mir öfter etwas vorgelesen. Der schönste Artikel war für mich: Petra Ferling und Günter Ebert als Brautpaar des Monats April 98. Da ich ein großer Fan von Fritz Schramma bin, hoffe ich, dass ich gewinne. Ich habe auch schon ein Autogramm von ihm. Sonja Poss Zuckerberg 45 50997 Köln
Dicke Bunne in Kairo Liebe Redaktion, dem Herausgeber und allen Mitarbeitern des KBB die besten Wünsche zur 500.Ausgabe der von mir heißgeliebten monatlichen Zeitschrift aus der Heimat. Immer noch eng verbunden zu Rodenkirchen und meinen alten Freunden hat mich der „Bilder-Bogen“ auf meinen langen Auslandsreisen immer treu begleitet. Erste (Titelbild) und letzte Seite (Worte des Monats) gefallen mir am besten, aber auch was dazwischen geschrieben wird informiert mich bestens, was in und um Rodenkirchen alles passiert. Vor einigen Jahren lief in ihrer Zeitschrift eine Anzeigen-Serie der DOM-Brauerei, die in Großformat deftige Kölner Gerichte neben einem Glas Kölsch darstellte. Bilder ausgeschnitten, eingerahmt und in die große Küche unserer damaligen Wohnung in Kairo strategisch aufgehangen. Wenn meine Frau schon mal fragte, was essen wir heute, dann habe ich öfters gesagt, „das zweite von links“, und das waren dann „Dicke Bunne met Speck“. Ich muss aber erwähnen, das dieses Gericht von Maria Bröhl, der Schwester von „Mobbel“ Walterscheidt, am besten zubereitet wird. Unfehlbar bei jedem Besuch in Rodenkirchen folgte ich ihrer Einladung. Mit vielen Grüßen, diesmal aus dem verschneiten Shelburne in Kanada, Helmut Meier Shelburne/Ontario Kanada P.S.: Auch nachträglich wünsche ich dem Redakteur Helmut Thielen die besten Wünsche zum 50.Geburtstag. „Welcome to the Club!“
Betr.: Ein Rheinischer Dichter Eugen Richtmann Sehr geehrte Redaktion, jetzt erst fiel mir Ihr Bilder-Bogen August 2000 in die Hände. Vielleicht kann ich ein bischen weiterhelfen: Keineswegs ist Richtmanns „Haus Rheinblick“ mit „Haus Reimbold“ identisch! Im „Haus Reimbold“ habe ich selbst mit meinen Eltern von 1934 bis 1938 gewohnt. Der damals darauf befindliche Turm mit Fenstern nach allen Himmelsrichtungen fiel dem Krieg zum Opfer. Sonst blieb das Haus in seiner ursprünglichen Gestalt erhalten bis auf einen Ausbau im zweiten Stock. Außerdem: die Mauer des Grundstücks Reimbold besteht aus Basalt, ist keine Ziegelmauer. Grundstück Richtmann zeigt auf dem Foto eine Tür, also Zugang von oben zum Rhein (ähnlich wie in der „Quetsch“), hat Reimbolds Grundstück nicht gehabt. Die auf dem Foto ruhig liegenden Ruderboote hätten unterhalb „Haus Reimbold“ wegen der dort starken Strömung nicht genug Halt gehabt. Alles deutet darauf hin, dass das gesuchte Haus weiter südlich gelegen haben mußte, eventuell in Höhe der Friedenstraße („Päädsgasse - Rue de la paix“), wo sich die Rampe für die zu beladenden Schiffe befand und die Zugpferde für die Schiffe gewechselt wurden. Dort war die Strömung ruhiger. Ich selbst habe nach dem Krieg mit Bedauern beobachtet, wie diese Rampe im Zuge der Reparaturen an der Böschung abgetragen wurde. Aber vielleicht lag das Haus noch weiter südlich? Kleine Berichtigung: Im Jahr 1920, als die Biografie erschien, war Richtmann erst 48 Jahre alt (geboren 1872), nicht „fast 60“. Freundlicher Gruß Brunhilde Humpert geboren 1922 Grüngürtelstraße 80 Rodenkirchen
.„Rodenkirchen“ vor zwanzig Jahren Lieber Helmut, als ich die 500.Ausgabe des Kölner Bilder-Bogens in Händen hielt, fühlte ich mich auf einmal an meine KBB-Zeit erinnert und ließ vergangene Jahre noch einmal Revue passieren. Dabei komme ich auf das Jahr 1980, als ich die Zeitschrift von der Witwe des verstorbenen Gründers Willy Key übernahm. Sie bot mir den Verlag zum Kauf an und mir als altem „Rodenkirchener Drucker“ fiel die Entscheidung nicht schwer. Ich gestaltete die Titelseite mit dem Schriftzug „RODENKIRCHEN“ um, der heute ja noch genauso erhalten ist, und veränderte die Aufmachung. Diese ist heute ja im wesentlichen noch aktuell, obwohl Du die Zeitschrift doch jetzt viel professioneller und farbiger gestaltest. Im April 1982, als es mich in die Toscana zog, verkaufte ich den Verlag an Deinen Bruder und Dich. Ich muß Euch wirklich loben, denn der Rodenkirchener Bilder-Bogen ist unter Deiner Leitung zu einer festen Größe in unserem Stadtteil geworden und viele Leser freuen sich jeden Monat auf das neue „Blättchen“. Bleibt vielleicht zu erwähnen, dass ich auch in meiner Zeit als Vorsitzender der Kölner Grünen immer einen guten Draht zu Euch hatte und auch einmal Gast beim sogenannten „Reibekuchen-Stammtisch“ war. Kurios: das Interview führte und den Artikel schrieb damals - der heutige Oberbürgermeister Fritz Schramma! Viele Grüße Albert Liebig Wilhelmstraße Rodenkirchen
Sehr geehrte Redaktion,
herzlich möchte ich mich bei Ihnen im Namen der Krankenhaushilfegruppe am Antonius-Krankenhaus für die Veröffentlichung des Artikels über uns in Ihrem Blatt bedanken. Die Resonanz ist ausgesprochen erfreulich, und es sieht ganz so aus, als ob wir - mit Hilfe des Bilder-Bogens - unser Personalproblem in nächster Zeit lösen können. Mit freundlichen Grüßen Monika Braun Am neuen Forst 20 50996 Köln
Sehr geehrte Damen und Herren, vor kurzem wurde im Rahmen der Baumaßnahmen Schillingsrotter Straße/Ringstraße (Neubau Altenzentrum) in der Nähe des Bahnübergangs ein Kastanienbaum gefällt. Zuvor ist in unmittelbarer Nähe ein Haus abgerissen worden. Der Baum gehörte zum Garten dieses Hauses. Er war mindestens 15 bis 20 Meter hoch. Da der Baum trotz des Hausabbruches stehen gelassen worden war, hatte ich die Hoffnung, er würde in die Infrastruktur der Neubaumaßnahme integriert. Es war weit und breit der einzige große Baum, eine prachtvolle Kastanie, die ich schon auf dem Weg zur Volksschule - vor über 40 Jahren - bewunderte, und deren Kastanien ich damals sammelte. Umso entsetzter war ich, als ich feststellte, daß dieser schöne Baum gefällt worden war. Der Baumstumpf hatte einen Umfang von 3,5 Meter! Wer veranlaßt und wer genehmigt so einen Frevel an der in dieser Gegend ohnehin nicht üppigen Natur? Was sind das für Architekten, die nicht fähig sind, ein solches Naturdenkmal in ihre Architektur mit einzuplanen? Aber wahrscheinlich verschleiern ihnen die Dollar-Zeichen in den Augen den Blick. Ich bin tief traurig und enttäuscht, dass so etwas ungestraft durchgeführt werden kann. Bei Nachfragen werden sicherlich eine Menge sinnvoller Erklärungen geliefert, von denen ich aber keine einzige gelten lassen werde. Ich befürchte, dass auch hier wieder einmal der Profit vor die Natur und das Gemeinwohl gesetzt wurde. Mit freundlichen Grüße Johannes Grommes Rodenkirchen per e-mail
Sehr geehrte Redaktion,
Ihr Bericht “Umfrage: Welches Geschäft vermissen Sie in
Rodenkirchen?“ in der Oktober-Ausgabe ist sicherlich nicht repräsentativ
und die Antworten dürften wegen der Straßenbefragung auch recht
spontan gewesen sein.
Dennoch hat mich der Artikel teils amüsiert, teils aber auch
geärgert.
Amüsiert insoweit, als Wunschgeschäfte für ausgesprochene
Nischenartikel wie Angelsport und Reitbedarf genannt wurden, ohne zu überlegen,
daß solche Unternehmen bei den wahrscheinlich nicht geringen
Grundmieten sich auch tragen und den Eigentümern einen gewissen Profit
bieten müssen. Meines Wissens hat bis vor einiger Zeit das
Eisenwarengeschäft in der Nachbarschaft von Walterscheidt auf der
Maternusstraße Anglerbedarf geführt und Reiter können (oder konnten?)
sich in Sürth auf der Falderstraße eindecken.
Geärgert hat mich, dass zum Beispiel ein Tierfachmarkt
gefordert hat, obwohl neben der recht ordentlich sortierten
Tierfutter-Abteilung im TOOM einen hervorragenden Discount-Markt auf der
Ringstraße gibt.
Weiterhin unverständlich ist mir, daß gleich zweimal ein
Cafe angemahnt wird: Mag der Wunsch nach Außengastronomie noch verständlich
sein, wirkt das Begehren nach „gutem
Kaffee
und gutem
Kuchen,
wobei die
Betonung
auf gut
liegt“,
doch sehr befremdlich. Mit der Bäckerei/Cafe Schmitz-Nittenwilm in der
Maternusstraße haben wir nach persönlicher Einschätzung ein sehr
ordentliches Unternehmen für den Durchschnittsbedarf und mit der
Konditorei Kläger auf der Hauptstraße eines für den gehobenen
Anspruch, das abgesehen vom moderaten Preis dem Traditionshaus Eigl in
der Innenstadt kaum nachsteht, am Ort.
Nicht zu vergessen unsere drei „Italiener“ mit ihren
Eiscafes, das eine mit Außengastronomie, das zweite mit hochschiebbarer
Fensterfront und das dritte gar mit angeschlossenem „Indoor-Kleinkinder-Spielplatz“,
was wohl einzigartig ist. Alle bieten sie neben reichhaltigen
Kaffee-Variationen auch Kuchen an.
Fazit 1: Vielleicht wäre es einmal interessant, wenn ihre
Zeitschrift eine repräsentative Umfrage starten würde, um eine echte
Bedarfsanalyse zu erhalten.
Sehr geehrte Redaktion,
Ihr Bericht “Umfrage: Welches Geschäft vermissen Sie in
Rodenkirchen?“ in der Oktober-Ausgabe ist sicherlich nicht repräsentativ
und die Antworten dürften wegen der Straßenbefragung auch recht
spontan gewesen sein.
Dennoch hat mich der Artikel teils amüsiert, teils aber auch
geärgert.
Amüsiert insoweit, als Wunschgeschäfte für ausgesprochene
Nischenartikel wie Angelsport und Reitbedarf genannt wurden, ohne zu überlegen,
daß solche Unternehmen bei den wahrscheinlich nicht geringen
Grundmieten sich auch tragen und den Eigentümern einen gewissen Profit
bieten müssen. Meines Wissens hat bis vor einiger Zeit das
Eisenwarengeschäft in der Nachbarschaft von Walterscheidt auf der
Maternusstraße Anglerbedarf geführt und Reiter können (oder konnten?)
sich in Sürth auf der Falderstraße eindecken
Geärgert hat mich, dass zum Beispiel ein Tierfachmarkt
gefordert hat, obwohl neben der recht ordentlich sortierten
Tierfutter-Abteilung im TOOM einen hervorragenden Discount-Markt auf der
Ringstraße gibt.
Weiterhin unverständlich ist mir, daß gleich zweimal ein
Cafe angemahnt wird: Mag der Wunsch nach Außengastronomie noch verständlich
sein, wirkt das Begehren nach „gutem
Kaffee
und gutem
Kuchen,
wobei die
Betonung
auf gut
liegt“,
doch sehr befremdlich. Mit der Bäckerei/Cafe Schmitz-Nittenwilm in der
Maternusstraße haben wir nach persönlicher Einschätzung ein sehr
ordentliches Unternehmen für den Durchschnittsbedarf und mit der
Konditorei Kläger auf der Hauptstraße eines für den gehobenen
Anspruch, das abgesehen vom moderaten Preis dem Traditionshaus Eigl in
der Innenstadt kaum nachsteht, am Ort.
Nicht zu vergessen unsere drei „Italiener“ mit ihren
Eiscafes, das eine mit Außengastronomie, das zweite mit hochschiebbarer
Fensterfront und das dritte gar mit angeschlossenem „Indoor-Kleinkinder-Spielplatz“,
was wohl einzigartig ist. Alle bieten sie neben reichhaltigen
Kaffee-Variationen auch Kuchen an.
Fazit 1: Vielleicht wäre es einmal interessant, wenn ihre
Zeitschrift eine repräsentative Umfrage starten würde, um eine echte
Bedarfsanalyse zu erhalten.
Fazit 2: Durch Insertion in Ihrer Zeitschrift können ortsansässige
Unternehmen selbst dazu beitragen, ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen.
In diesem Sinne verbleibe ich, Ihnen weiterhin Erfolg für
Ihren Bilder-Bogen wünschend,
mit freundlichem Gruß
Jörg-Peter Thormann
Römerstraße 11
50996 Köln
Unmittelbare
Nachbarschaft
Sehr geehrte Redaktion,
dem Team des „Bilder-Bogens“ ein herzlicher Glückwunsch
zur 500. Ausgabe der von mir sehr geschätzten Zeitschrift. Was die
Tageszeitungen in dem Umfang schon lange nicht mehr bieten, das bietet
der „Bilder-Bogen“ den Menschen in Rodenkirchen, im Rheinbogen und
weit darüber hinaus: nämlich die gemeinschaftstiftenden Nachrichten
aus der unmittelbaren Nachbarschaft der Rodenkirchener.
Das Blatt ist mit schon auf einige Kontinente
nachgefolgt und so bin ich immer bestens informiert, was in der „alten
Heimat“ vor sich geht. Aber auch so manches schöne Titelbild, etwa Bäume
im Herbst oder Frühling und Winter am Rheinufer haben schon bei vielen
meiner jeweiligen Mitmenschen - ob in Brasilien oder hier in Asien -
Interesse und Bewunderung für die Schönheit meiner Heimat und die
Jahreszeiten ausgelöst. Weiter so! Auf die nächsten 500!
Mit vielen Grüßen aus Bangkok
Wolfgang Rollik
Thailand
Gedruckte
Heimat
Liebe
KBB-Redaktion,
Rodenkirchen und der Kölner „Bilder-Bogen“ gehören
zusammen wie....
Eine gewachsene Einheit - untrennbar - und unverkennbar - 500
Mal.
Als wir 30 Jahren unser Geschäft eröffneten, als Newcomer
in Rodenkirchen, war der damalige KBB und seinem Gründer Willy Key
unser erster Werbepartner. Heute, nach so vielen Jahren, müssen wir den
jetzigen Machern Respekt zollen. Sie rasten nicht, sondern geben uns
monatlich eine „gedruckte Heimat“.
„Es ist unsere Zeitschrift - unsere Info-Quelle Nummer eins
- vor den Toren der Großstadt Köln
Besonders lobenswert: die Thielen-Brüder fördern die
Kommunikation unter ihren Lesern und verschiedenen Gruppen vor Ort.
Also bleibt weiterhin am Ball!
Mit freundlichem Gruß
Hubert Golly
Rodenkirchen
Zeit
ist
nicht
Geld
Sehr geehrte Redaktion
seit Weihnachten 1999 ist das „Zeit-Lesen“ für mich
immer verbunden mit dem Kölner „Bilder-Bogen“.
Die schöne Armbanduhr (Portugieser von IWC, die Redaktion),
die mir verliehen worden ist als Gewinner des Preisrätsels „40 Jahre
Bilder-Bogen“ begleitet mich und erinnert mich ständig, wie kostbar
die Zeit ist. Jede Sekunde, jede Minute, ist ein Teil jener Zeit, die
uns innerhalb unseres Lebens zur Verfügung steht. Zeit ist nicht
Geld....Geld kann man wiedergewinnen....Zeit nicht!
In diesen Gedanken, besten Dank an den „Bilder-Bogen“ für
dieses schöne Erlebnis und Gratulation für die bisherigen Hefte und
besonders zum 500.Exemplar.
Mit freundlichen Grüssen
Claude Gustin Rodenkirchen
Betr.: Rodenkirchen-Kölner Bilder-Bogen Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion, mit Interesse lese ich regelmäßig Ihre oben erwähnte Zeitschrift, um immer auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein bezüglich Rodenkirchen. Blankenheim in der Eifel liegt zwar verkehrsmäßig nur knapp eine Autofahrstunde entfernt von Rodenkirchen, aber dazwischen liegen doch Welten. Für mich ist ein Tag in Rodenkirchen immer eine Offenbarung. Durch Bekannte, die im „Sommershof“ wohnen, ist meine Liebe zu dem Kölner Stadtbezirk entfacht worden. Gute Einkaufsmöglichkeiten, tolles Parkangebot und gute Gastronomie sowie durchaus freundliches Personal in allen Bereichen machen einen Tag in Rodenkirchen immer zu einem Erlebnis. Viele Lokale, auch aus Ihrem Inserentenkreis, sind mir als gut bekannt, aber eins ist mir in diesem Sommer ganz positiv aufgefallen, das „Fährhaus“ am Rheinufer in der Steinstraße 1. Dort stimmt das Preis/Leistungsverhältnis ganz besonders, die Küche ist ganz pfiffig und sehr schmackhaft, die Bedienung mehr als zuvorkommend, jeder Sonderwunsch wird hier erfüllt. - Vielleicht sollten Sie dieses Lokal einmal etwas näher unter die Lupe nehmen und darüber berichten. Mit freundlichem Gruß Hans-Georg Baur
Lieber Bilderbogen ich finde es herrlich, dass Ihr auch On Line zu finden seid, so hat man als Rodenkirchener auch fern der Heimat mal die Moeglichkeit, ueber die Hauptstr. zu surfen. Ich bin Kölner Polizeibeamter und bin zur Zeit fuer 6 Monate zu einem als "Polizeimonitor" Auslandseinsatz (OSZE Mission in Kroatien) abgeordnet. Zusammen mit 75 Kollegen aus OSZE Mitgliedsstaaten habe ich die Aufgabe, die Arbeit der lokalen Polizei in der Region Ost-Slawonien (Vukovar,Osijek) zu beobachten. Klar, dass man sich da trotz Sat-TV ueber jede Information aus der Heimat freut, besonders auch über die Fotos von Rodenkirchen, auf denen ich meinen Kollegen hier sogar das Haus, in dem ich wohne, zeigen konnte. Weiter so, Wolfgang Köpke (Hauptstr. 62)
Betr.: Umfrage im Heft 494/Mai 2.000: Börsenfieber in Deutschland Sehr geehrte Redaktion, meine Äußerungen sind im dargestellten Text stark verkürzt und somit mißverständlich wiedergegeben. Sie schreiben, ich hätte gesagt: „Den Banken kann man in solchen Sachen nicht vertrauen. Die geben einem nur Geld, wenn sie es doppelt wiederbekommen.“ Gesagt habe ich vielmehr, dass man den Banken, also den Beratern, nicht alleine vertrauen kann, sondern dass man sich auch selber um die Anlage des Kapitals bemühen sollte. Das macht ja auch Sinn und vermeidet möglicherweise Enttäuschungen. Auch habe ich die Geschichte von dem Mann erzählt, der seinen Anlageberater fragt: Wie komme ich am schnellsten zu einer Million?“ „Kein Problem“, sagt der Anlageberater, „geben Sie mir zwei!“ Ich halte diese Unterschiede im Sinne der Qualität der Aussage von Bedeutung. Es wäre nett, wenn Sie dies richtig stellen könnten. Mit freundlichem Gruß Wilfried van Haag Maternusstraße 19 Rodenkirchen
Sehr geehrte Redaktion, Welch glückliche Fügung - ich/wir haben gewonnen und genießen`s in vollen Zügen: Die Redaktion des Bilder-Bogens kann froh sein, dass der Preis so dankbar aufgenommen wird (...Küche, Sauna usw). Familie Hamacher (die Inhaber des Hotels Defereggental, die Redaktion) hat wohl neue treue Gäste gewonnen. Schön, dass es den Bilder-Bogen und seine Preisrätsel gibt!! Stefanie und Kurt Mollidorz.Zt. Hotel Defereggental Ortsteil BruggenA 9962 St.Veit im DefereggentalTelefon: 0043-4879-4440
Betr.: Vorfreude aufs Straßenfest Man sollte - nein - wir Rodenkirchener sollten unserem Straßenfest einen schönen Namen geben. Es findet seit Jahren so ziemlich zeitgleich mit dem Sommeranfang statt. Seit 15 Jahren sorgen einige aktive Einzelhändler dafür, dass Rodenkirchen einmal im Jahr eine große Fußgängerzone vergönnt ist. Wir treffen uns locker in den Straßen, sitzen unter freiem Himmel, die Küche zu Hause bleibt kalt, genießen ein Kölsch am Stehtisch, machen small talk mit Freunden und Kaufleuten vor Ort. Und diese freuen sich, mit ihren Kunden einmal zu kontakten. Die Türen zum verkaufsoffenen Sonntag stehen vielfach weit offen. Und sicherlich gibt es ein günstiges Schnäppchen nebenbei. Richtig groß geworden ist unser Straßenfest, dank einem Organisator mit Erfahrung und Connection. Neue Gesichter und Unterhalter bringen Leben und Volkstümlichkeit in unsere Straßen. Die „Shopping-AG“ freut sich in diesen Tagen über Unterstützung von vielen Seiten und hofft auf gutes Gelingen dieser großen „Open-Air-Party“. Es gibt drei Bühnen zum Zuschauen und Zuhören, gänzlich ohne Eintritt! Für jeden Geschmack vielseitige Unterhaltung. Die örtliche Presse bemüht sich enorm, dass jeder informiert ist. Ich persönlich freue mich auf dieses Wochenende zum Sommeranfang. Ein bischen Arbeit gehört dazu. Freue mich auf gute Gespräche - mit netten Leuten - beste Laune bei hoffentlich schönem Wetter. Auf südliches Flair - wie im Urlaub. Man sieht....nein, wir sehen uns bestimmt! „It`s summertime in South Cologne“ - Sorry, jetzt wird unser Dorf international! Mit freundlichem Gruß Hubert Golly
Sehr geehrte Damen und Herren, im Laufe der Zeit begegnet man hie und da doch einigen kleinen Ärgernissen, über die man meist mit einem Achselzucken und dem Gedanken "was soll`s?" hinweggeht. Manchmal muß man sich aber auch Luft machen, vor allem, wenn man zum wiederholten Mal dem gleichen Ärger begegnet. So habe ich mich gestern nachmittag mit Verpackungsmüll, Glas und Papier auf den Weg zu den Recycling-Containern auf dem Parkplatz an der Walther-Rathenau-Straße gemacht. Dort angekommen, bot sich mir wieder ein phantastischer Abnblick: überquellende Container für Verpackungsmüll und Papier, um diese Container herum bereits jede Menge Müll und Papier, dazu entsprechender Gestank, wahrscheinlich aus dem Container für den Verpackungsmüll. Was fehlte, waren Ratten und Mäuse - es muß für diese Tiere wie Weihnachten sein, in den nicht ganz geleerten Verpackungen herumzustöbern. Wenn so etwas einmal geschieht, ist - zwar schwach - noch etwas Verständnis da, weil wir alle überarbeitet sind und nicht immer alles so schnell schaffen, wie es notwendig wäre. Inzwischen fehlt mir dieses Verständnis, weil der Zustand dieses Sammelplatzes bereits seit Wochen Anlaß für Ärger gibt. Meist schon ab Dienstag, spätestens jedoch am Mittwoch kann man nur einen großen Bogen um diesen Platz machen. Ich bedauere nur die Menschen, die in der direkten Nachbarschaft leben müssen, denn mir genügt es schon, nur daran vorbei zu gehen. Gestern war meine Konsequenz, dass ich einen anderen Sammelplatz aufgesucht habe, um meinen Müll loszuwerden. Ob ich dies auch in Zukunft tue, weiß ich noch nicht. Vielleicht geht es mir dann genauso wie dem Herrn, den ich gestern beobachtete: zunächst stand er auch fassungslos vor dem Unrat, doch dann stellte er seinen Verpackungsmüll auf den großen Haufen v o r den Container. Paul Zimmer
Sehr geehrte Redaktion, an der Straßenecke Maternusstraße/Schillingsrotter Straße steht ein Wegekreuz. Schon seit mehr als drei Jahren beobachte ich, dass auf dem Kopfsteinpflaster vor dem Kreuz circa ein Kilogramm Weizen hingestreut wird. So geschehen auch am Mittwoch, 18.August. Eine einzige Taube habe ich picken sehen, die meisten Weizenkörner werden nachts von Ratten und Mäusen gefressen. Schon vor zwei Jahren habe ich auf der Frankstraße den Dorfsheriff angesprochen (der schmale lange mit der Brille). Er sagte mir: "Wir kennen die alte Dame. Sie streut auch noch an anderen Stellen Weizenkörner aus. Sie hat auch schon eine Ordnungsverfügung bekommen, aber wir kriegen die alte Dame nicht in den Griff!" Das Füttern von Tieren, insbesondere von Tauben, ist von der Stadt Köln aus unter Strafe verboten. Außerdem weiß jeder, was man besser mit Weizen machen kann. Ich schätze, dass an dem Kreuz in den letzten drei Jahren mindestens 40 Kilogramm Weizen hingestreut wurden. Kann man diesen Unfug wirklich nicht abstellen?
Mit freundlichen Grüßen Herbert Wiedl,
Sehr geehrte Redaktion, wenn Bezirkspolitiker davon überzeugt sind, dass "Bürgerinnen und Bürger" schnell vergessen, so haben sie sich zumindest im Zusammenhang mit dem Abriß des alten Bahnhofs in Rodenkirchen in die Finger geschnitten. Selbst der Kandidat der SPD für das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters, Dr.Klaus Heugel, räumt die mangelnde Information der Bevölkerung in diesem Zusammenhang ein. Er will zukünftig jedoch die Vermittlung von Verwaltungsentscheidungen zu einem seiner Schwerpunkte machen. Aber? Wollen die Rodenkirchener Bürgerinnen und Bürger denn nach dem 12.September dann wieder die gleichen Personen in der Verantwortung sehen, die die für Rodenkirchen mißliche Stadtentwicklungspolitik vertreten haben? Wohl kaum! Was würde ansonsten unmittelbar nach der Kommunalwahl passieren: Zunächst lernt der Sürther Bahnhof die Abrißbirne kennen. Dann ginge es dem Maternusplatz an den Kragen, der mit einer Tiefgarage unterbaut, mit einer Kopfbebauung verunstaltet den Erfordernissen des Verkehrs in Rodenkirchen dann nicht mehr gerecht wird. Wo soll der Verkehr denn zu- und abfliessen? Etwa über die Tempo-30-Zone des Nibelungenweges, über die total überlastete Maternusstraße oder die fehlgeplante Hauptstraße? Oder vielleicht wie in Peking, nur noch mit dem Fahrrad? Manches Geschäft wird die lange Zeit der dann erforderlichen Bautätigkeit nur schwerlich überleben. Die ach so geliebten Investoren werden sicher auch zu dieser Tatsache schon entsprechende Konzepte erarbeitet haben. Das Gelände der Firma Kohl & Sohn soll nach dem Abriß der Gebäude mit einem neuen achtgeschossigen Wohn- und Geschäftshaus bebaut werden, von dem heute noch keiner weiß, wie es aussehen und sich in unser Ortsbild einpassen wird. Für weitere neue Gebäude entlang der Ringstraße hat die Bauaufsichtsbehörde der Stadt bereits verbindliche Bescheide erteilt. Nur weiter so? Wir wollen Rodenkirchen als das erhalten, was es war. Ein Ort mit eigenem Flair. Das geht jedoch nur mit Bezirkspolitikern, die sich für ein solches Ziel einsetzen. Übrigens Herr von Dreusche: Wo sind denn die mir gegenüber versprochenen Elemente des alten Bahnhofsgebäudes an der Betonkiste, die jetzt anstatt dessen dort steht. Wo sprudelt denn jetzt der Brunnen, der den alten Bahnhofsplatz zierte? Von den zu wählenden Bezirksvertretern wollen wir vor der Wahl wissen, was sie aus Rodenkirchen machen wollen und nicht danach vor vollendeten Tatsachen stehen. Also, noch ist Zeit. Jetzt Butter zum Fisch! Mit freundlichen Grüßen Helga Zaar
Leserbrief zu "Hundekot auf unseren Straßen", Mai-Ausgabe 1999: Sehr geehrte Redaktion, anbei eine Kopie meines Schreibens zum Thema "Umwelt" an das Umweltamt der Stadt Köln. Und nun zum Artikel von Frau Dr.Zelck in Ihrer Mai-Ausgabe: Ich denke, es muß dringend eine zufriedenstellende Lösung zu diesem Thema gefunden werden! Die geplanten Projekte wie "Patrouillen mit ABM-Kräften" und "Bußgelderhöhung" scheinen mir nicht sinnvoll. Im Gegenteil, diese Aktionen werden das vorhandene Agressionspotential erhöhen. Was die beklagte finanzielle Mehrbelastung betrifft: in dem Artikel wird erwähnt, das Steueramt verzeichne 24.700 eingetragene Hunde, das heißt, pro Hundehalter jährlich 276,00 Mark, macht zusammen 8.817.200 Deutsche Mark. Ich meine, mit dieser Summe ließe sich leicht eine Lösung wie die von mir vorgeschlagene realisieren. Ans Umweltamt schrieb Frau Friebe: Ich bin Hundehalterin und im vergangenen Jahr von der Schweiz - wo ich 20 Jahre gelebt habe - nach Köln-Rodenkirchen gezogen. Bei meinen täglichen Rundgängen mit meinem Hund begegnete ich - erstaunt - zum Teil offene Agressionen von Mitbürgern gegen Hund und Halter. Der Grund: kotverschmutzte Straßen-Anlagen-Hauseingänge. Mein Vorschlag: ausgehend vom Beispiel Schweiz könnte man der unnötigen Agression begegnen, indem man alle 100 Meter Müllkübel aufstellt, versehen mit einer einfachen Vorrichtung, perforierte Plastiktüten für den Hundekot mit einer freundlichen Aufforderung zur Benutzung. Vielleicht würden dann auch mehr Bürger ihren Konsumabfall nicht auf die Straßen, sondern in die dafür ausreichend vorgesehenen Behälter werfen. Also: weniger Abfall, weniger Hundekot, weniger Aufwand, weniger Agression. Die Umwelt dankt! Freundlicher Gruß Brigitte Friebe
Leserbrief zur Berichterstattung Nr.482,
Mai 1999, Seite 50, Die Woche vom 18. bis zum 22.April war für einige Judokas des TV Rodenkirchen sehr anstrengend. Am 18.April begann die Woche mit einer Bezirksmeisterschaft. Dabei konnte Nadine Blümel den Titel Bezirksmeisterin für sich verbuchen. Danach war am gleichen Tag ein Empfang von Judokas aus Caudan/Lorient in der Bretagne angesagt. Die französische Reisegruppe, Tischtennis- und Judosportler, waren vom Stadtbezirkssportverband II eingeladen. Beim Empfang in den Anlagen des Turn-Verein Sürth wurden die französischen Gäste nicht nur vom TV Sürth alleine begrüßt, sondern auch von der 1.Vorsitzenden des TV Rodenkirchen. Da der TV Sürth gar nicht über eine Judo-Abteilung verfügt, wurden die Judokas alleine vom TV Rodenkirchen betreut. Dank guter Kontakte zur Sporthochschule von der 1.Vorsitzenden des TVR, Marlene Januszewski und zum Bundesleistungszentrum für Judo von Trainer Andreas Janßen konnten die Judogäste am Training der Judo-Nationalmannschaft teilnehmen. Sportlicher Höhepunkt war ein Judo-sportlicherAustausch zwischen den französischen Gästen und dem TVR, wobei Trophäen und Gastgeschenke beiderseits überreicht wurden. Ein Gegenbesuch der TVR-Judokas in der Bretagne wird in den nächsten Herbstferien stattfinden und wir hoffen auf sehr dankbare Judo-Gastgeber zu treffen. Marlene Januszewski Heinrichstraße 45 Köln-Weiß
Unser Dorf soll ruhiger werden! Es hat den Anschein, daß einige Geschäftsleute in Rodenkirchen obenstehende Meinung vertreten. Hier wird erst um zehn Uhr geöffnet, da hält man noch sein Mittagsschläfchen, selbst einige Banken bedürfen noch der Mittagsruhe. Auch im schönen Sommershof das gleiche Spiel: die einen öffnen bereits um neun Uhr, andere haben erst dagegen um zehn Uhr ausgeschlafen, dafür schließt man abends bereits um 18.30 Uhr, nur wenige halten bis 19 Uhr offen. Samstags sind einige Geschäftsleute schon um 13 Uhr erschöpft, nur wenn man Glück hat, wird man noch bis 14 Uhr bedient. Herrliche Zeiten in Rodenkirchen, nur für die Kunden nicht, denn die wenden sich immer stärker den verbraucherfreundlichen Einkaufscentern zu. Es wird ruhig werden in Rodenkirchen, dann mal gute Nacht! W.L., Sürth. (Name und Anschrift der Redaktion bekannt). Betr.: Verkehrskonzept Rodenkirchen Natürlich, der Maternusplatz muß dringend saniert werden und sollte dem gehobenen Anspruchs Rodenkirchens entsprechen. Aber eine Tiefgarage lehnen wir als Anwohner des Nibelungenwegs entschieden ab! Jedwede Überlegung in diese Richtung wird bei den bereits erheblich verkehrsbelasteten Bürgern auf unerbittlichen Protest stoßen. Erst vor zwei Jahren hat unsere Aktionsgemeinschaft Tempo 30 auf dem Nibelungenweg durchsetzen können. Warum wohl? Der Nibelungenweg ist ein Schul- und Kindergartenweg in beiden Richtungen und durch das Toom-Warenhaus mit Parkhaus und Warenanlieferung bereits überstark frequentiert. Die Lärm-, Abgas- und Geruchsbelästigung ist für ein reines Wohngebiet bereits heute unerträglich! Pläne bezüglich einer Fußgängerzone Hauptstraße werden ebenso entschieden abgelehnt, da eine Verkehrsverlagerung auf reine Wohngebiete nicht zumutbar ist. Wie bei allen Entscheidungen verantwortlicher und glaubwürdiger Politiker muß Lebensqualität Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen haben!
Rita und Werner Weber-Verlinden Nibelungenweg 35 50996 Köln
August 98 Betr: Verkehrschaos in Rodenkirchen Sehr geehrte Damen und Herren, Ihr o.a. Artikel greift ein Thema auf, das sicherlich viele Rodenkirchener, die gezwungen sind, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, ähnlich ärgert wie mich. Durch die extreme Verbreiterung des Fahrradweges am Heinrich-Lübke-Ufer und dem damit verbundenen Wegfall der PKW-Fahrspur ist ein ständiger Verkehrsstau stadtauswärts vorprogrammiert. Nachdem es sich bisher schon bei zwei Fahrspuren um ein Nadelöhr handelte - insbesondere zu Zeiten des Berufsverkehrs - kommt nun der Verkehr in Richtung Köln vollends zum Erliegen. Durch die extreme Bebauung der letzten Jahre hier bei uns im Kölner Süden hat der Autoverkehr immer mehr zugenommen und wird nun noch "ohne Not" durch unsinnige Verkehrsplanung vollständig zum Erliegen gebracht. Eine derart kurzsichtige beziehungsweise einseitige Planung zugunsten einiger weniger Radfahrer kann mir, und vielen anderen Rodenkirchenern, nicht einleuchten. Hätte man in der Vergangenheit zuerst einmal Untersuchungen angestellt, wieviele Radfahrer diesen Radweg tatsächlich nutzen, wäre festgestellt worden, daß es sich hierbei um eine verschwindend geringe Zahl handelt. Eine Sanierung beziehungsweise Verbreiterung des Leinpfades hätte mit Sicherheit vollends ausgereicht und den Interessen von Fußgängern und Radfahrern Rechnung getragen. Über die Kosten, die diese völlig überzogene Baumaßnahme verursacht hat, sollte man lieber garnicht nachdenken. Bei der rot-grünen Mehrheit in der Rodenkirchener Bezirksvertretung bedanke ich mich hiermit in aller Form für meinen täglichen Stau und sage in Zukunft "nein danke!" Hochachtungsvoll Karin Klein-Rathke Hauptstraße 63 Rodenkirchen
Betr.: Erweiterter Radweg unterhalb der Rodenkirchener Brücke Sehr geehrte Leser, liebe Steuerzahler, die Stadt Köln hat ein 320-Millionen-Mark-Loch im Haushalt zu stopfen. Daher kann sich die Stadt Köln auch nicht erlauben, die gravierenden Straßenschäden zu beheben, die Verkehrsbeschilderungen zu warten und die überflüssigen Ampelanlage abzuschalten. Aber ein überbreiter Radweg auf der Uferstraße unterhalb der Rodenkirchener Brücke läßt sich die Stadt Köln errichten, obwohl schon zwei ausreichende Radwege vorhanden sind. Diese neue Verkehrsmaßnahme kostet nicht nur unser Steuergeld, sondern verursacht hierdurch eine Einengung einer Hauptverkehrsader. Die Folgen sind: Stau, Frust, Streß und noch mehr Ausstoß von Autoabgasen. Diese neue Regelung steht in keinem Verhältnis zwischen Radfahrer und Kfz-Verkehr. Wenn sich die Stadt Köln schon autofeindlich verhält, dann möge sie bitte Ford Köln auch verbieten, Autos zu bauen oder in Rüsselsheim oder Wolfsburg. Demjenigen, der diese Maßnahme genehmigt hat, wünsche ich bei minus 20 Grad einen offenen Beinbruch, und der angeforderte Rettungswagen möge im Stau stecken bleiben und der zweite Rettungswagen möge sich an einer Verkehrsinsel die Achse brechen. Diese Leute müßten es mal am eigenen Leib erfahren. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung! Bis zur nächsten Steuererhöhung, gute Nacht ihr lieben, braven Steuerzahler. Peter Josef Weiser Am Feldrain 24 50999 Köln-Sürth
Juli 98
Sehr geehrte Mitarbeiter des Kölner Bilder-Bogens, wir geniessen zusammen mit unseren Kindern diese sehr schöne Woche im Defereggental und wandern, schwimmen, raften. Die Küche hier im Hotel ist paradiesisch gut. Herzliche Grüße von diesem wunderschönen Fleckchen Erde Ihre Familie Petersen Preisträger im Bilder-Bogen-Weihnachtsrätsel 97 (Eine Woche Hotel Defereggental)
Betr.: Fußgängerzone in Rodenkirchen Sehr geehrte Redaktion, als Bewohner des Maternus-Seniorenwohnheimes möchte ich auf den Artikel von Herrn Ewert eingehen, denn auch ich würde eine Fußgängerzone begrüßen, wenn auch nur samstags und sonntags. An den Werktagen ist meinen Beobachtungen nach der Verkehrsstrom zu groß, egal ob in Ost-West-Richtung oder in Süd-Nord-Richtung. Die Kreuzung Hauptstraße/Maternusstraße kann man nicht einfach ausschalten. Ich würde es begrüßen, wenn der Sommershof mehr in den Ortskern einbezogen würde. Die Post sollte hier hereinziehen, wie ich es schon vor zwei Jahren vorgeschlagen habe. Mit einer kleinen Agentur kommen die in Rodenkirchen nicht aus. Das hat mir auch ein Fachmann in der Post bestätigt. Auch schon vor einem Jahr oder noch früher habe ich der CDU-Ratsfraktion vorgeschlagen, auf dem Streifen hinter der Bushaltestelle Rathaus zwischen Haltestelle und Parkplatzzufahrt ein kleines Örtchen einzurichten. Das fehlt absolut in Rodenkirchen. Mit freundlichen Grüßen Karl Braun Hauptstraße 128 Rodenkirchen
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